NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Gemini geht rechtlich gegen die Digital Currency Group wegen angeblicher betrügerischer Aktivitäten vor

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
Gala Games in Turbulenzen: CEO und Mitgründer liefern sich Rechtsstreit

Gala Games in Turbulenzen: CEO und Mitgründer liefern sich Rechtsstreit

  • Gemini Trust hat eine Klage gegen die Digital Currency Group (DCG) und ihren CEO, Barry Silbert, eingereicht, in der Betrug im Zusammenhang mit Genesis, einer Tochtergesellschaft von DCG, geltend gemacht wird.
  • In der Klage wird behauptet, dass DCG Gemini dazu veranlasst habe, ein Kreditprogramm trotz der Insolvenz von Genesis fortzusetzen, was zu erheblichen Verlusten für die Kunden von Gemini geführt habe.
  • DCG weist diese Anschuldigungen zurück und bezeichnet sie als verleumderisch und haltlos. Außerdem wirft DCG der Führung von Gemini vor, bei den Krisenbewältigungsversuchen abwesend gewesen zu sein.

Die Gemini Trust Company hat eine Klage gegen die Digital Currency Group (DCG) und ihren CEO Barry Silbert eingereicht. Sie wirft ihnen Betrug im Zusammenhang mit einer milliardenschweren Diskrepanz in der Bilanz der DCG-Tochtergesellschaft Genesis vor.

Zunehmende Anschuldigungen und Gegendarstellungen

Das in New York ansässige Unternehmen Gemini ging eine Partnerschaft mit Genesis ein, die es Kunden ermöglichte, eine jährliche Rendite von bis zu 7,4 % zu erzielen. Es wird jedoch behauptet, Silbert habe die Fortführung des Programms wissentlich veranlasst, obwohl er von der Insolvenz von Genesis wusste. Die Insolvenzanmeldung von Genesis im Januar 2023 untermauert diese Vorwürfe zusätzlich.

Die Klage wirft Genesis vor, in Zusammenarbeit mit DCG Gemini durch angeblich gründliche Prüfungsverfahren für Geschäftspartner und robuste Risikomanagementpraktiken zur Kreditvergabe verleitet zu haben. Weiterhin wird behauptet, diese Behauptungen seien gänzlich falsch gewesen und hätten die leichtsinnigen Kreditvergabepraktiken von Genesis verschleiert, die die Risiken erheblich verschärften. Laut Gemini führte dies zu einem erheblichen Verlust für die Kunden des Unternehmens, die am Earn-Programm teilgenommen hatten.

Gemini-Mitbegründer Cameron WinkLevoss hat Silbert öffentlich kritisiert und ihn als Hauptverantwortlichen des mutmaßlichen Betrugs bezeichnet. Die Klage zielt auf verschiedene Entschädigungsleistungen ab, darunter Schadensersatz, Anwaltskosten und alle weiteren als gerecht und angemessen erachteten Entschädigungen.

DCG kontert: „Verleumderische Behauptungen“ und „PR-Gags“

DCG weist diese Anschuldigungen jedoch als haltlos und verleumderisch zurück und bezeichnet die Klage als PR-Gag. Der Kryptokonzern, der ein Vermögen von schätzungsweise 50 Milliarden US-Dollar verwaltet, behauptet, dass die Führung von Gemini während der Krisenbewältigungsversuche weitgehend abwesend war. Sie werfen den Wink-Levoss-Zwillingen, den Gründern von Gemini, vor, sich nicht engagiert zu haben, während die DCG-Führung aktiv an einer Einigung arbeitete.

Diese Klage ist eine weitere Episode in einem andauernden öffentlichen Streit zwischen Gemini und Genesis über das umstrittene Produkt Gemini Earn, gegen das auch eine Klage der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) anhängig ist.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS