Gary Gensler kehrt ans MIT zurück, nachdem er wegen Kryptofeindlichkeit aus der SEC ausgeschlossen wurde

- Gary Gensler wurde nach seinem Krieg gegen Kryptowährungen aus der SEC entlassen und ist nun zurück am MIT, um Finanzen, KI und Fintech zu lehren.
- Das MIT empfängt ihn mit offenen Armen zurück, obwohl er jahrelang gegen die Branche vorgegangen ist, über die er einst lehrte.
- Die Community fragt sich, ob er sich nun, da er nicht mehr an der Macht ist, der Krypto-freundlichen Seite zuwenden wird.
Gary Gensler, der fast vier Jahre bei der US-Börsenaufsicht SEC verbrachte und Kryptowährungen bei jeder Gelegenheit blockierte, hat seine Koffer gepackt und ist zur MIT Sloan School of Management zurückgekehrt.
Die Schule gab seine Rückkehr am 27. Januar bekannt und bestätigte, dass er eine Professur für Praxis in der Gruppe für Globale Wirtschaft und Management sowie in der Finanzgruppe übernehmen wird.
Seine neue Stelle führt ihn zurück in die akademische Welt, wo er KI, Finanzen, Finanztechnologie und öffentliche Politik lehren wird. Gemeinsam mit dem MIT-Finanzprofessor Andrew W. Lo wird er außerdem die Initiative FinTechAI@CSAIL innerhalb des MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) leiten.
MIT-Dozenten loben Gary in höchsten Tönen
Das MIT feierte Garys Rückkehr umgehend. Die kommissarische Dekanin der Hochschule, Georgia Perakis, hieß ihn willkommen und erklärte, seine umfassende Erfahrung werde dendentzugutekommen. Simon Johnson, Leiter der Abteilung für Globale Wirtschaft und Management am MIT Sloan, bestätigte, dass er gemeinsam mit Gary einen neuen Kurs unterrichten werde.
„Er und ich werden gemeinsam einen neuen Kurs unterrichten, und wir freuen uns darauf, mit möglichst vielendentin Kontakt zu treten“, sagte Johnson.
Paul Asquith, Leiter der Finanzgruppe am MIT Sloan, teilte ebenfalls seine Begeisterung und bezeichnete Gary als einen „außergewöhnlichen Wissenschaftler“ mit umfassender Praxiserfahrung. Andrew W. Lo, Garys Co-Direktor bei FinTechAI@CSAIL, sagte, der Zeitpunkt seiner Rückkehr sei angesichts der zunehmenden Bedeutung von KI für die Umgestaltung des Finanzwesens „perfekt“.
Gary erklärte daraufhin, er fühle sich „geehrt“, wieder hier zu sein, und freue sich auf die Zusammenarbeit mit „dem angesehenen Team von Wissenschaftlern des MIT, die durch künstliche Intelligenz, Finanzen und Technologie eine bessere Zukunft für alle schaffen“
Krypto-Nemesis hinterlässt eine Spur von Klagen
Während seiner Zeit bei der SEC leitete Gary Klagen gegen Binance, Coinbase und Rippleund argumentierte, dass die meisten digitalen Vermögenswerte nicht registrierte Wertpapiere seien.
Seine Kampagne löste branchenweite Gegenreaktionen und zahlreiche Anhörungen im Kongress aus, in denen ihn die Abgeordneten scharf befragten, weil er sich weigerte, zu klären, ob Ethereum ein Wertpapier sei.
Bei einer Anhörung drängte der Abgeordnete Patrick McHenry (Republikaner aus North Carolina) ihn auf eine klare Antwort zur EthereumEinstufung von Hester Peirce, eine ebenfalls bei der SEC tätige Kommissarin und bekannt als „Crypto Mom“, gab später öffentlich zu, dass die Vorgehensweise der Behörde unter Gary Innovationen erstickt und Anlegern geschadet habe.
Abgeordnete warfen ihm vor, den Kongress irregeführt und die Kryptopolitik der SEC für politische Zwecke missbraucht zu haben. Bevor er zur SEC kam, lehrte Gary Blockchain am MIT und galt als Förderer von Kryptoinnovationen. Doch nach seinem Amtsantritt änderte er seine Strategie und verfolgte fortan einen konsequenten Durchsetzungsansatz.
Das Ergebnis waren Dutzende von Klagen, Milliarden Dollar an Rechtsstreitigkeiten und keine einzige neue Krypto-Regelung unter seiner Führung. Er hat der Krypto-Branche alles extrem schwer gemacht, und das ganz bewusst.
Gary Genslers lange Karriere: Wall Street, Washington und MIT
Vor seiner Zeit am MIT war Gary 18 Jahre bei Goldman Sachs tätig, wo er schließlich Partner wurde. Später arbeitete er unter Bill Clinton im US-Finanzministerium und war dort nach dem Enron-Skandal an der Ausarbeitung des Sarbanes-Oxley-Gesetzes beteiligt.
2009 ernannte ihn der damalige US-dent Barack Obama zum Vorsitzenden der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), wo er nach der Finanzkrise von 2008 strenge Derivatevorschriften durchsetzte. 2017 übernahm er den Vorsitz der Maryland Financial Consumer Protection Commission, bevor er 2018 eine Professur am MIT Sloan annahm.
Während seiner ersten Zeit am MIT leitete Gary gemeinsam mit anderen die Fintech-Forschung am CSAIL, beriet die Digital Currency Initiative des MIT Media Lab und gewann 2019 sogar den Outstanding Teacher Award des MIT Sloan. 2021 wählte ihn Biden dann zum Vorsitzenden der SEC.
Jetzt, da Gary wieder in der akademischen Welt tätig ist, beobachten Krypto-Insider ihn genau. Wird er zu seiner Rolle als MIT-Blockchain-Professor zurückkehren oder seine kryptofeindliche Haltung beibehalten? Wohl eher nicht, denn der Mann, der derzeit im Oval Office sitzt, bezeichnet sich selbst als „Krypto-dent“
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