Warum ist der Preis bei GameStop heute gestiegen? Die Rückkehr von Roaring Kitty im Jahr 2025

- Die Rückkehr von Roaring Kitty steigerte den Wert des GameStop-Tokens (GME) um mehr als 10 %, das Handelsvolumen stieg um 47 % und erreichte im Dezember 2024 eine Marktkapitalisierung von 27,57 Mio. US-Dollar.
- Keith Gills Engagement bei GameStop im Jahr 2021 löste einen regelrechten Ansturm im Einzelhandel aus, und seine Beiträge aus dem Jahr 2024 führten zu einem sprunghaften Anstieg der Aktien- und Kryptowährungspreise im Zusammenhang mit GameStop.
- Im Jahr 2024 wurde Gill in einer Klage eines „Pump-and-Dump“-Betrugs beschuldigt, die jedoch drei Tage später fallen gelassen wurde, da Experten einen Mangel an Beweisen für Betrug feststellten.
Der Kurs des GameStop-Tokens (GME) stieg am Dienstag um mehr als 10 %, nachdem der bekannte Finanz-Influencer Roaring Kitty, alias Keith Gill, unerwartet zurückkehrte. Gill, der durch seine Rolle beim GameStop-Short-Squeeze 2021 bekannt wurde, postete ein GIF mit Rick-James-Motiv in den sozialen Medien, was einen deutlichen Anstieg des Handelsvolumens auslöste.
Laut Daten Solana-basierten Tokens GME, der nicht direkt mit den Aktien des Gaming-Giganten verbunden ist, auf 0,00402 US-Dollar, ein Plus von 13 % innerhalb von 24 Stunden, wobei die Marktkapitalisierung 27,57 Millionen US-Dollar erreichte.
Dieser Anstieg ging mit einem Zuwachs von 47 % bei der 24-Stunden-Handelsaktivität einher, die sich auf insgesamt 10,28 Millionen US-Dollar belief.
Gills Beiträge hatten in der Vergangenheit einen tiefgreifenden Einfluss auf die Aktien- und Kryptowährungskurse von GameStop.
Roaring Kittys Einfluss auf die Geschichte von GameStop
Gills Verbindung zu GameStop reicht bis Januar 2021 zurück, als er dem Unternehmen in einer Phase finanzieller Schwierigkeiten half. Er investierte 53.000 US-Dollar in GameStop und engagierte sich fortan lautstark für die Aktien des Unternehmens, die er seiner wachsenden Online-Gefolgschaft empfahl.
Dies führte zu einem der berüchtigtsten Momente in der Geschichte des Einzelhandelsinvestments. Der Aktienkurs von GameStop schoss in die Höhe, was institutionelle Leerverkäufer zwang, ihre Positionen zu decken und die Aktie auf ein Allzeithoch von über 81 US-Dollar trieb.
Nach dem Trubel von 2021 verschwand Gill für fast drei Jahre aus den sozialen Medien. Seine Rückkehr im Mai 2024 entfachte das Interesse an GameStop neu, und sein erster Post führte zu einem Kursanstieg der Aktie um 50 %.
Wie Aktienanleger bereits beobachtet haben, ist Gills Einfluss auf die Bewegung des GameStop-Meme-Tokens ebenfalls „unvermeidlich“, denn jedes Mal, wenn er ein Update veröffentlicht, folgt unmittelbar eine Gewinnwelle. GME stieg nach Gills Post Anfang Dezember 2024 um 72 % und erreichte einen Kurs von 0,007672 US-Dollar, obwohl der Meme-Token diese Gewinne seither wieder abgegeben hat.
Anleger, die Verluste erleiden, nehmen den Roaring Kitty ins Visier
Im Juni 2024 reichte ein GME-Investor eine Klage gegen Gill ein und beschuldigte ihn, ein „Pump-and-Dump“-Schema orchestriert zu haben, indem er seinen Einfluss in den sozialen Medien nutzte, um den Aktienkurs von GameStop zu seinem persönlichen Vorteil in die Höhe zu treiben.
Der Kläger behauptete, Gill habe kurz vor seinen Social-Media-Posts heimlich Call-Optionen auf GameStop gekauft, was zu einem starken Kursanstieg geführt habe. Im Anschluss an diesen Kursanstieg soll Gill seine Call-Optionen mit einem erheblichen Gewinn verkauft haben.
Laut der Klage kaufte Gill vor seinem Social-Media-Beitrag auf X eine beträchtliche Menge an GameStop-Call-Optionen zu relativ niedrigen Preisen bei E*Trade. Dieser Beitrag, der seine Rückkehr auf die Plattform nach fast drei Jahren markierte, entfachte die Meme-Aktienbewegung neu und trieb den Wert der GameStop-Wertpapiere in die Höhe.
In der Klage wird außerdem behauptet, Gill habe den Aktienkurs weiterhin manipuliert, indem er am 2. Juni 2024 ein Update auf Reddit veröffentlichte, in dem er seine bedeutende Position bei GME offenlegte, darunter 120.000 Call-Optionen und 5 Millionen GameStop-Aktien.
Laut Kläger verkaufte oder übte Gill bis zum 13. Juni 2024 alle seine 120.000 Call-Optionen mit Gewinn aus und erhöhte damit seine Beteiligung an dem Unternehmen erheblich.
Der Investor, der die Klage einreichte, argumentierte, durch diese Handlungen finanzielle Schäden erlitten zu haben. Er gab an, kurz nach Gills Tweet vom 12. Mai zehn Aktien von GME und Anfang Juni weitere Aktien erworben zu haben. Berichten zufolge erwarb er im selben Zeitraum auch drei Optionen, wobei das genaue Ausmaß der mutmaßlichen Verluste unklar bleibt.
Die Klage, in der Schadensersatz wegen überhöhter Aktienkurse gefordert wurde, wurde drei Tage später zurückgezogen, nachdem der Kläger die Klage freiwillig zurückgezogen hatte. Rechtsexperten, darunter der ehemalige Bundesstaatsanwalt Eric Rosen, wiesen darauf hin, dass die Klage wahrscheinlich nicht genügend Beweise für Betrug enthielt und daher vor Gericht kaum Aussicht auf Erfolg hatte.
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