Fed-Chef Jerome Powell sagt, er vertraue seiner Entscheidung, die Zinsen um 50 Basispunkte zu senken

- Jerome Powell verteidigt die Entscheidung der Fed, die Zinssätze um 50 Basispunkte zu senken, um die Inflation unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig einentronArbeitsmarkt zu gewährleisten.
- Die US-Wirtschaft verzeichnet ein stetiges Wachstum mit einem BIP von 2,2 %, und die Konsumausgaben bleiben trotz eines sich abschwächenden Arbeitsmarktes solide.
- Die Inflation ist auf 2,2 % gesunken, das Ziel der Fed liegt aber weiterhin bei 2 %, und die Kerninflation ist mit 2,7 % etwas höher.
Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, hat sich wenige Augenblicke nach seiner Entscheidung, die Zinssätze um 50 Basispunkte zu senken, direkt an die Öffentlichkeit gewandt.
Bei der Pressekonferenz nach der FOMC-Sitzung sagte Powell uns, dass er seiner Entscheidung vertraue und dass dies nicht daran liege, dass es der Wirtschaft schlechter gehe, als Ökonomen denken.

Er bekräftigte, was er schon seit Monaten sagt, nämlich dass der politische Ausschuss seine Entscheidungen weiterhin Sitzung für Sitzung und auf Grundlage der Daten treffen wird.
Powell fügte hinzu, dass sein gesamtes Team die Senkung um 50 Basispunkte unterstützt habe. Er sprach auch die Möglichkeit weiterer Senkungen an. Seinen Angaben zufolge befürwortet der Großteil des Komitees ebenfalls zwei oder drei weitere Senkungen vor Ende 2024.
Er lehnte es jedoch ab, einen konkreten Zeitplan oder auch nur das Tempo der bevorstehenden Kürzungen zu nennen.
„Wir konzentrieren uns weiterhin voll und ganz darauf, unsere beiden Mandatsziele – maximale Beschäftigung und stabile Preise – zum Wohle des amerikanischen Volkes zu erreichen“, erklärte Powell.

Die Inflation ist von ihrem Höchststand von 7 Prozent auf ein besser handhabbares Niveau von 2,2 Prozent im August gesunken. Die US-Notenbank (Fed) arbeitet nun daran, die Inflation weiter zu senken und sie ihrem Zielwert von 2 Prozent anzunähern.
Trotz des sich abschwächenden Arbeitsmarktes versicherte Powell, dass dieser keine wesentliche Quelle für Inflationsdruck darstelle. Das Lohnwachstum habe sich verlangsamt, und die Lücke zwischen verfügbaren Arbeitsplätzen und Arbeitnehmern habe sich verringert.
Laut dem Summary of Economic Projections (SEP) wird die Arbeitslosenquote bis zum Jahresende voraussichtlich leicht auf 4,4 Prozent steigen.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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