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Bitwise-Experte: Auslöser des Crashs am 5. Februar war die Risikoreduzierung im traditionellen Finanzsektor (TradFi) außerhalb von Kryptowährungen

In diesem Beitrag:

  • Bitwise-Berater Jeff Park ist der Ansicht, dass der Crash vom 5. Februar weniger mit der Struktur des Kryptomarktes als vielmehr mit dem Derisking im traditionellen Finanzsektor zu tun hatte. 
  • Berichten zufolge wirkte sich diese Risikoreduzierung auch auf abgesicherte BTC-Positionen aus, doch der Markt hat sich seither erholt, was Parks Meinung mehr Glaubwürdigkeit verleiht.
  • Park ist der Ansicht, dass die Akzeptanz des Hauptauslösers des Ereignisses vom 5. Februar in Nicht-Kryptokreisen die Entschuldung als Ursache mit sich bringt, und dass dies mehrere Vorteile bietet. 

Bitwise-Berater Jeff Park teilte kürzlich eine Analyse, in der er den starken BTC-Preisverfall vom 5. Februar 2026, der den Preis des Tokens auf 60.000 US-Dollar fallen ließ, einem Kaskadeneffekt von Risikominderungsmaßnahmen im traditionellen Finanzsektor zuschrieb und nicht einem schrecklichen Ereignis im Kryptobereich wie einem Hackerangriff oder dem Zusammenbruch großer Unternehmen.  

Laut Parks Artikel wurde der Crash nicht durch kryptospezifische Fundamentaldaten ausgelöst, und es gab auch kein unvorhergesehenes Ereignis, das noch nicht in den Nachrichten aufgetaucht ist. 

Er glaubt, dass der Auslöser des Crashs höchstwahrscheinlich die Entschuldung von Multi-Asset-Portfolios war, die versuchten, ihr Risiko in einem volatilen Markt zu reduzieren, und leider waren ihre abgesicherten BTC-Positionen nicht ausgenommen. 

Was folgte, waren aggressive Verkäufe von anderen Multi-Strategie-Hedgefonds, die keine andere Wahl hatten, als ihre Positionen ebenfalls aufzulösen, um die Integrität ihrer jeweiligen internen Risikomodelle zu wahren. 

Er glaubt, dass der gesamte Schuldenabbau im TradFi-Sektor auf den BTC-Markt übergegriffen und die Volatilität durch Mechanismen wie Short-Gamma-Effekte aus Options- und Basisgeschäften verstärkt hat.

Auslöser des Absturzes vom 5. Februar 

In dem Artikel hob Park hervor, wie Gegenparteien während des Marktabschwungs gezwungen waren, Anteile am Bitcoin ETF (IBIT) von Bitwise zu verkaufen, was den Preisverfall verschärfte, jedoch keine ernsthaften langfristigen Kapitalabflüsse auslöste. 

Er merkte an, dass trotz des rasanten Rückgangs des BTC-Preises innerhalb von zwei Tagen insgesamt Nettozuflüsse in Spot-BTC-ETFs verzeichnet wurden, wobei allein IBIT rund 6 Millionen Aktien hinzugewann und um über 230 Millionen Dollar wuchs. 

Siehe auch:  Bitcoin Cash Preis schwankt um 256 US-Dollar: Wie geht es weiter?

Park stellte außerdem fest, dass es seit dem 6. Februar eine Erholung gegeben habe, da einige neutrale Strategien ihre Positionen wieder aufgebaut hätten, was der Theorie, dass es sich bei dem Ereignis eher um eine Resonanz zwischen TradFi-Risikomanagement und Derivaten als um einen strukturellen Zusammenbruch im Kryptobereich handele, mehr Glaubwürdigkeit verleihe. 

Vorteile der Betrachtung der Mülldeponie vom 5. Februar aus Parks Perspektive 

In seinem Artikel betonte Jeff Park, dass die Akzeptanz der von ihm angeführten technischen Gründe für die Ereignisse vom 5. Februar eine unglaubliche Chance für Bitcoinbedeuten könnte. 

Denn wenn derdent als technisches Ereignis interpretiert wird und mit Turbulenzen im TradFi-Sektor in Verbindung steht, ist es sinnvoller, ihn als vorübergehende Marktineffizienz umzudeuten, als ihn als systemischen Fehler abzutun. 

Park zufolge könnte eine solche Sichtweise Bitcoineinige große Chancen eröffnen. Die Annahme, es handele sich um einen technischen Ausverkauf, könnte eine schnelle Preiserholung begünstigen und Käufe bei Kursrückgängen fördern. Denn technische Ausverkäufe bewirken einen Reset, ohne dauerhaften Schaden anzurichten. 

Park glaubt, dass der Crash vom 5. Februar einen solchen Reset ausgelöst hat, und der Beweis dafür liegt darin, wie stark sich BTC nach dem Preissturz bereits erholt hat. 

Nicht nur der Preis hat sich erholt, sondern auch Spot-BTC-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von über 300 Millionen Dollar, was beweist, dass viele langfristige Anleger dendent eher als Kaufgelegenheit bei einem Kursrückgang betrachteten. 

Siehe auch  Stellar-Preisanalyse vom 15. Juni 2019; Ist der gestrige Preisanstieg vorbei?

Indem der Crash mit den Mechanismen von TradFi in Verbindung gebracht wird, wird die Reifung von Bitcoinals Anlageklasse, die von den globalen Märkten beeinflusst wird, deutlicher, was dazu beitragen könnte, die Diskussionen über seine Existenz in einer isolierten Blase zu beenden. 

Zwar legt die Akzeptanz der technischen Natur des Crashs vom 5. Februar einige Schwachstellen offen, doch sie zeigt auch deutlich die Fähigkeit des Systems, Schocks ohne massive cash – etwas, das Institutionen und Großinvestoren gerne sehen.

Ungeachtet dessen, wie derdent letztendlich von den Machthabern interpretiert wird, rechtfertigen die jüngsten Kursstürze die Ansichten von Leuten wie Eric Balchunas, leitendem ETF-Analysten bei Bloomberg, der BTC als ein sehr volatiles Gut betrachtet. 

Balchunas schrieb auf X: „Wir haben nie daran gezweifelt, dass BTC eine scharfe Soße ist, was es definitiv ist, zumindest auf absehbare Zeit.“

Auch Balchunas gehört zu denen, die den Absturz vom 5. Februar nicht als so bedeutsam ansehen, und in einem seiner Beiträge zu diesem Thema deutete er an, dass der Absturz eine natürliche Folge der Ereignisse sei. 

Er erinnerte seine Anhänger daran, dass der Preis von BTC in zwei Jahren um etwa 450 % gestiegen sei und solche Rücksetzer daher völlig normal seien.

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