- Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat ihre Liste der nicht autorisierten Firmen deutlich erweitert.
- Die Warnliste der FCA umfasst nun insgesamt 143 Unternehmen.
- Aktuell umfasst die Liste der von der FCA registrierten Anbieter von Krypto-Assets 42 Unternehmen.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat ihre Liste nicht autorisierter Unternehmen deutlich erweitert und warnt Verbraucher vor deren Geschäftsbeziehungen. Am Sonntag, dem 8. Oktober, aktualisierte die FCA ihre Warnliste, die nun insgesamt 143 Unternehmen umfasst, darunter große Kryptowährungsbörsen wie HTX (im Besitz von Huobi) und KuCoin. Diese Entwicklungen unterstreichen die verstärkte regulatorische Überwachung der Kryptowährungsbranche in Großbritannien.
Kryptobörsen unter Beobachtung
Um Verbraucher zu schützen und die Einhaltung geltender Vorschriften zu gewährleisten, hat die FCA ihre Liste der Unternehmen, mit denen Kunden Geschäfte vermeiden sollten, erweitert. Die Warnliste enthält nur wenige Informationen und eine kurze Botschaft: „Sie sollten Geschäfte mit diesem Unternehmen vermeiden.“ Diese Maßnahme entspricht der britischen Haltung zu Krypto-Aktivitäten, die vorschreibt, dass Unternehmen in diesem Bereich entweder bei der FCA registriert sein oder über einen vorläufigen Status verfügen müssen, um legal operieren zu dürfen.
Die FCA verfolgt konsequent ihr Vorgehen gegen Unternehmen, die ohne entsprechende Genehmigung tätig sind. Jayson Probin, Leiter der Abteilung für Krypto-Finanzwerbung bei der FCA, betonte bereits die Konsequenzen von Verstößen, einschließlich möglicher strafrechtlicher Verfolgung. Die Aufsichtsbehörde hat angekündigt, entschieden gegen diejenigen vorzugehen, die Finanzprodukte illegal an britische Verbraucher vermarkten. Dies umfasst die Aufnahme der betroffenen Unternehmen auf ihre Warnliste sowie die Aufforderung zur Entfernung von Websites, Social-Media-Konten, Apps und anderen Werbematerialien, die gegen die Vorschriften verstoßen. Darüber hinaus können Durchsetzungsmaßnahmen ergriffen werden, um die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten.
Die FCA beschränkte die Zulassungen aufgrund strenger Auflagen
Die Maßnahmen der FCA verdeutlichen die strengen Anforderungen an Kryptowährungsunternehmen, die in Großbritannien tätig werden wollen. Im August gab die FCA bekannt, insgesamt 291 Registrierungsanträge erhalten, aber nur 38 – etwa 13 % – genehmigt zu haben. Dieses strenge Genehmigungsverfahren unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung regulatorischer Richtlinien für Unternehmen im Kryptowährungsbereich.
Aktuell umfasst die Liste der von der FCA registrierten Krypto-Anbieter 42 Unternehmen, darunter namhafte Namen wie Bitstamp, Revolut und Gemini. Diese geringe Anzahl unterstreicht die Sorgfalt und Gründlichkeit, mit der die FCA Anträge von Unternehmen aus dem Kryptowährungsbereich prüft.
Die regulatorischen Rahmenbedingungen in Großbritannien haben mehrere namhafte Kryptowährungsunternehmen veranlasst, Maßnahmen zur Einhaltung der FCA-Vorgaben zu ergreifen. PayPal hat kürzlich Kryptotransaktionen für seine britischen Kunden ausgesetzt, um die vollständige Konformität mit dem regulatorischen Rahmenwerk sicherzustellen. Dieser Schritt von PayPal verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich Finanzinstitute und Technologieunternehmen im komplexen regulatorischen Umfeld von Kryptowährungen gegenübersehen.
Eine weitere bedeutende Entwicklung war die Entscheidung der in Dubai ansässigen Kryptowährungsbörse Bybit, Ende September alle ihre Dienste in Großbritannien einzustellen. Diese Einstellung wurde mit „regulatorischen Änderungen“ in Großbritannien begründet und unterstreicht die dynamische Natur der Kryptowährungsbranche sowie die Notwendigkeit für Unternehmen, sich an veränderte regulatorische Anforderungen anzupassen.
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