Zusammenfassung (TL;DR)
• Das FBI enthüllt eine neue Vorgehensweise bei Kryptobetrügereien.
• Anonyme Krypto-Geldautomaten eignen sich laut FBI ideal für virtuelle Betrügereien.
Angesichts der Zunahme von Betrugsfällen an Krypto-Geldautomaten hat das FBI die Öffentlichkeit vor diesen neuen Betrugsmethoden gewarnt. Laut der nordamerikanischen Ermittlungsbehörde nutzen Betrüger mit dem Wachstum von Kryptowährungen Geldautomaten und QR-Code-Zahlungen aus, um Gelder zu stehlen.
Die nationale Behörde stellte außerdem klar, dass Hunderte von Opfern ihre Krypto-Transaktionen ausschließlich an Geldautomaten abgewickelt haben, dabei aber betrogen wurden. Obwohl das FBI die Ermittlungen in diesen Betrugsfällen fortsetzt, warnte die Behörde Kryptowährungsnutzer vor dieser neuen Masche.
FBI geht gegen Betrug an Krypto-Geldautomaten vor

Das FBI, die US-amerikanische Ermittlungsbehörde, kennt die neuen Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Krypto-Geldautomaten . Laut den Ermittlern entstehen diese Angriffe durch das Fehlen von Aufzeichnungen bei Krypto-Transaktionen, bei denen eine anonyme Person Geld an eine andere sendet. Cyberkriminelle nutzen diese mangelnde Regulierung aus, um Lösegeld für Datendiebstahl in virtuellen Unternehmen oder andere betrügerische Zahlungen zu fordern.
Das FBI gibt an, dass die Kriminellen Zahlungen in Kryptowährungen verlangen. Die Betroffenen müssen ihr Geld vom Bankkonto abheben und in eine Krypto-Wallet einzahlen. Die Ermittler nennen keine bestimmte Kryptowährung, aber angesichts der Funktionsweise dieser Krypto-Geldautomaten handelt es sich möglicherweise um Betrugsmaschen mit Bezug zu Bitcoin.
Forscher sprechen auch von QR-Zahlungen, bei denen Kriminelle den einzigartigen Code ihrer Krypto-Wallet senden. Diese Betrügereien könnten mit Milliarden von Dollar in Verbindung stehen, von denen viele US-Bürger betroffen sind.
FBI warnt Krypto-Investoren vor Geldautomatenbetrug
Auf Grundlage der gesammelten Ermittlungsergebnisse gibt das FBI Tipps, um Krypto-Investoren vor Betrug an Krypto-Geldautomaten zu schützen. Obwohl die Kriminellen bereits Kontakt aufgenommen haben, bittet die Behörde Investoren dringend, keine Lösegelder für Betrugsfälle mit Kryptowährungen zu zahlen. Betroffene sollten Ruhe bewahren und die Behörden über einen möglichen Betrug informieren.
Die Behörde hat Kryptohändler außerdem aufgefordert, Werbeaktionen vermeintlicher Börsen zu meiden, die nach persönlichen Daten oder minimalen Investitionen fragen, um Gewinne zu erzielen. In solchen Fällen rät die Behörde Krypto-Enthusiasten, die jeweilige Plattform und deren Werbeversprechen gründlich zu prüfen.
Abschließend rät das FBI Händlern, Krypto-Geldautomaten mit anonymen Transaktionssystemen zu meiden, bei denen lediglich E-Mail-Adresse und Telefonnummer abgefragt werden. Die Behörde warnt vor anonymen Geldautomaten, da diese Instrumente für Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Nordamerika seien.

