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Fantom spürt die Nachwirkungen des Multichain-Untergangs: Eine detaillierte Analyse

VonHaseeb ShaheenHaseeb Shaheen
Lesezeit: 2 Minuten
Fantom spürt die Nachwirkungen des Untergangs von Multichain
  • Andre Cronje, Mitbegründer von Fantom, bezeichnete den Niedergang von Multichain als einen „massiven Rückschlag“ für die Plattform für intelligentetrac.
  • Der Gesamtwert der gesperrten Vermögenswerte (Total Value Locked, TVL) von Fantom sank laut Daten von DefiLlama von 364 Millionen US-Dollar Anfang Mai auf nur noch 70 Millionen US-Dollar am 14. Juli. Auch der Wert des zugehörigen Tokens (FTM) fiel im gleichen Zeitraum von 0,41 US-Dollar auf 0,28 US-Dollar.
  • Cronje bedauerte, den Zusicherungen des Multichain-Teams hinsichtlich Serverdezentralisierung, Zugriff und Geolokalisierungsverteilung vertraut zu haben, und unterstrich die Notwendigkeit der Überprüfung anstelle von blindem Vertrauen.

Andre Cronje, Mitgründer von Fantom, zeichnetetracnach dem umstrittenen Ende von Multichain. Er bezeichnete den Zusammenbruch von Multichain als „massiven Rückschlag“ für Fantom, dessen Aktivität aufgrund der Probleme von Multichain zuletzt deutlich zurückgegangen ist.

Fantoms drastischer Wertverlust gesperrt

DefiLlama zeigen einen alarmierenden Rückgang des Gesamtwerts der gesperrten Token (TVL) von Fantom. Dieser ist von beachtlichen 364 Millionen US-Dollar Anfang Mai auf magere 70 Millionen US-Dollar am 14. Juli eingebrochen. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt seiner Performance im Jahr 2022 der TVL beeindruckende 7,5 Milliarden US-Dollar. Auch der Wert des zugehörigen Tokens, Fantom (FTM), hat stark gelitten und ist im gleichen Zeitraum von 0,41 US-Dollar auf 0,28 US-Dollar gefallen.

Cronje äußerte sich in einem Thread im Fantom-Forum: „Multichain war ein schwerer Schlag.“ Er bedauerte außerdem, den Versprechungen von Multichain unberechtigt vertraut zu haben. Die Versprechen bezüglich Serverdezentralisierung, Zugänglichkeit und Geolocation-Verteilung hätten sich als haltlos erwiesen. Er wiederholte eine wichtige Lektion, die er gelernt hatte: „Nicht vertrauen, sondern prüfen (das sage ich mir immer wieder).“

Cronjes Äußerungen erfolgen im Anschluss an Multichains Ankündigung vom 14. Juli, die Server des Unternehmens einzustellen. Diese schockierende Entscheidung folgte auf die Verhaftung des CEO im Mai, der die alleinige Kontrolle über die Server von Multichain innehatte.

Das Führungsdefizit bei Multichain und die zunehmenden technischen Hürden führten am 6. Juli zu einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall. Kryptowährungen im Wert von über 125 Millionen US-Dollar wurden aus mehreren Wallets abgezweigt, was sich auf die Ethereum Seite von Fantom sowie auf die Moonriver- und Dogechain-Bridges auswirkte. Diese Abhebungen machten den Großteil der auf den jeweiligen Bridges verwahrten Gelder aus.

Multichain hatte alle Splitter seiner privaten Schlüssel in einem Cloud-Server-Konto gespeichert, das ausschließlich vom CEO verwaltet wurde. Dieses Konto wurde später ausgenutzt, um die Gelder des Protokolls abzuzweigen.

Die Folgen der Probleme bei Multichain waren im gesamten Ökosystem spürbar und trafen insbesondere das Kreditprotokoll Geist Finance, das aufgrund der entstandenen Verluste endgültig schließen musste. Vor dem Cyberangriff waren Krypto-Assets im Wert von über 29 Millionen US-Dollar in Verträgentracdem Fantom-Netzwerk gebunden. Folglich bedeutete die Schließung von Geist einen erheblichen Einbruch für das Gesamtvermögen (TVL) von Fantom.

Fantoms Gegenmaßnahmen: Auf dem Weg zur Erholung

Als Reaktion auf den Angriff froren die Stablecoin-Emittenten Circle und Tether Vermögenswerte im Wert von über 65 Millionen US-Dollar ein, die mit dem Angriff in Verbindung standen. Fantom befindet sich Berichten zufolge in Gesprächen mit beiden Organisationen über die native Ausgabe von Stablecoins und prüft Rollups für eine native Bridge-Infrastruktur. Andre Cronje betonte die unermüdlichen Bemühungen des Teams, die Situation zu entschärfen: „Wir prüfen derzeit alle Optionen und arbeiten mit den relevanten Organisationen zusammen, um die Vermögenswerte zurückzuerhalten.“

Diese Situation verdeutlicht die Volatilität des Kryptomarktes und unterstreicht die dringende Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen. Die anhaltenden Bemühungen, die gesperrten Werte von Fantom wiederherzustellen und das Vertrauen innerhalb des Ökosystems zurückzugewinnen, stellen eine Herausforderung dar, die vielen in der Blockchain-Technologiewelt bekannt ist. Doch die von Andre Cronje und seinem Team bewiesene Widerstandsfähigkeit zeigt deutlich, dass sie entschlossen sind, diese Hürden zu überwinden und damit die in dieser dynamischen Branche so häufig anzutreffende Beharrlichkeit unter Beweis stellen.

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