Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz äußerte sich ablehnend gegenüber Facebooks Libra und sagte, dass dessen Einführung verhindert werden müsse.
Facebooks Libra als regulatorischer Prügelknabe
Facebooks Libra ist ein Stablecoin, der internationale Finanztransaktionen ohne staatliche Eingriffe ermöglichen soll. Ironischerweise steht das Projekt seit seiner Ankündigung unter regulatorischem Druck. Nun hat der deutsche Finanzminister die Debatte mit seinen Äußerungen weiter angeheizt.
Scholz' Aussagen verdeutlichen die Probleme, mit denen Libra weltweit konfrontiert ist. Er erklärte, die Regierung werde die Situation sorgfältig beobachten und alle verfügbaren Mittel nutzen, um die von Libra ausgehenden Risiken zu ermitteln. Scholz merkte an, er sei kein Befürworter einer globalen Währung, da er dies als Aufgabe für „demokratische Staaten“ betrachte.
Scholz merkte in seinen Ausführungen an, dass ein Wandel notwendig geworden sei und eine Revolution bevorstehe. Er wies darauf hin, dass das gegenwärtige Finanzsystem fehlerhaft und dringend reformbedürftig sei.
Er war jedoch der Ansicht, dass der Wandel nicht in Form einer digitalen Währung, insbesondere nicht einer beispiellosen, erfolgen sollte. Seiner Meinung nach müsse die Regierung eingebunden und die Kontrolle für die Revolution unerlässlich sein. Er behauptete, dass Stablecoins wie Facebooks Libra das globale Finanzsystem bedrohten. Solche unregulierten Angriffe auf das Finanzsystem müssten seiner Ansicht nach um jeden Preis gestoppt werden.
Der Finanzminister ging nicht auf andere Kryptowährungen wie Bitcoin . Libra mag zwar eine Bedrohung darstellen, doch es dent Bedarf an einem internationalen Zahlungssystem, das mit der gleichen Geschwindigkeit arbeitet. Im Gegensatz zu Libra Bitcoin dezentralisiert und benötigt für seine Entwicklung keine staatliche Genehmigung.
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