Nach wochenlanger Kritik von einigen der prominentesten Autoritäten weltweit hat Facebook nun endlich eine Stellungnahme durch seine Leiterin für Marketing und Blockchain, Christina Smedley, veröffentlicht.
Smedley erwähnte, dass Zentralisierung beim Libra-Projekt nicht im Fokus stehe und dass sich Krypto-Enthusiasten bei Facebooks neuem Projekt keine Sorgen um eine Konzentration der Kontrolle machen müssten.
Zahlreiche Behörden sowie prominente Kryptohändler werfen Facebook vor, die Governance von Libra zu dominieren und sie in Richtung einer stärkeren Zentralisierung zu lenken.
Smedley sagt, das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein, da Facebook lediglich Teil des Zusammenschlusses von mehr als einem Dutzend Unternehmen sein wird, die an Libra beteiligt sind.
Smedley musste sich auch mit dem Problem der Calibra Wallet auseinandersetzen, da Händler befürchteten, dass diese ihre sozialen Daten mit ihren Finanzdaten verknüpfen und damit letztendlich die Privatsphäre im Netzwerk aufheben würde.
Smedley erwähnte, dass das Unternehmen diese Informationen getrennt behandeln werde, aber da das Projekt noch nicht abgeschlossen sei, könnten sich die Dinge noch ändern.
Weitere Aussagen betrafen die Frage der Regulierung. Smedley erklärte, dass Libra, wie jedes andere Finanzunternehmen auch, Informationen über einzelne Kunden herausgeben werde, wenn die lokalen Behörden dies verlangten.
Das größte Problem für Smedley ist derzeit, dass die Leute dem Produkt keine Chance geben wollen, und genau das scheint auch der Fall zu sein, da Tausende von Krypto-Händlern bereits erklärt haben, dass sie Facebooks Blockchain-Projekt niemals anrühren würden.
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