US-Abgeordneter warnt: Facebook Libra-Überarbeitung unzureichend

der Libra Association abgeschwächte Strategie zur Angleichung der digitalen Ungleichheit der bestehenden Währungen hat mindestens eine US-Abgeordnete nicht überzeugt. Die Überarbeitung von Facebook Libra stieß bei der Abgeordneten Sylvia Garcia, Mitglied des Ausschusses für inländische Währungsgesellschaften, auf Ablehnung. Sie bemängelte, dass der neue Plan die von ihr zuvor angesprochenen Probleme nicht löse.
Laut Abgeordneter Garcia ist es weiterhin unklar, warum Facebook eine digitale Währung entwickelt. Sie behauptet, Facebook habe noch nicht beantwortet, wie sich die Überarbeitung von Facebook Libra auf das globale Währungssystem und die Nutzer auswirken wird. Zudem gab sie an, Facebook hätte gemeinsam mit der Libra Association die Möglichkeit gehabt, die von ihr und anderen Abgeordneten im ursprünglichen Positionspapier vorgebrachten Argumente zu entkräften.
Sie zitiert Facebook-Chef Mark Zuckerberg aus dessen Aussage bei der letzten Anhörung im US-Kongress im vergangenen Jahr und behauptet, die Libra Association habe beschlossen, die parteiübergreifenden Bedenken bezüglich des Libra-Stablecoin-Projekts zu ignorieren. Garcias Äußerungen deuten darauf hin, dass Libras Ursprung als Facebook-Projekt trotz der Überarbeitung weiterhin ein politisches Hindernis darstellt.
Die Libra Association plante ursprünglich einen globalen Stablecoin
Facebooks ursprünglicher Plan war deutlich ambitionierter als die abgeschwächte Neuauflage von Facebook Libra. Die ursprüngliche Idee war die Schaffung einer universellen Kryptowährung, die an einen Währungskorb verschiedener Fiatwährungen gekoppelt sein sollte. Allein deshalb wurde das Libra-Projekt bei Politikern, Währungshütern und Zentralbanken weltweit unbeliebt. Sie befürchteten, die geplante Libra-Kryptowährung würde ihre Finanzmarktdominanz gefährden.
Die von diesen Gremien geäußerten Bedenken führten dazu, dass wichtige Mitglieder der Libra Association wie Vodafone, PayPal und MasterCard das Projekt im Oktober letzten Jahres verließen. In der neuesten, abgeschwächten Version der Libra-Kryptowährung, die am 16. April angekündigt wurde, wird Libra alternativ eine Reihe von Stablecoins einführen, die jeweils durch eine staatliche Fiatwährung gedeckt sind.
Reaktionen auf die Überarbeitung von Facebook Libra anderswo.
Laut Diego Zuluanga, einem Politikanalysten am Center for Monetary and Financial Alternatives des Cato Institute, sollte die jüngste Herabstufung des Libra-Stablecoins die Zentralbanken nicht beunruhigen, da dieser eher PayPal und anderen gängigen digitalen Zahlungsmethoden ähnelt.
David Gerard merkte in seinem Blog außerdem an, dass Regulierungsbehörden und Zentralbanken die neu gestaltete Libra überwachen würden. Er fügte hinzu, dass die Kryptowährung nicht der vollen Zuständigkeit der Libra Association unterliegen werde.
„Libra wird gezwungen, sich in eine Art PayPal-aber-es-Facebook zu verwandeln – mit einem Backend-System, das auf einer Blockchain läuft, und zwar nur, um sagen zu können, dass es auf einer Blockchain läuft“, betonte Gerard.
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Arnold Kirimi
Arnold ist ein Krypto- und Blockchain-Enthusiast. Als Kommunikationsexperte mit einem Faible für investigativen Journalismus ist er stets auf der Suche nach den neuesten Entwicklungen in der Welt der Kryptowährungen. Ihn inspiriert das Zitat von Bill Gates: „Bitcoin ist eine technologische Meisterleistung.“
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