Scott Johnsson, ein Anwalt, der die Aktivitäten der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) genau verfolgt, hat kürzlich auf Twitter eine interessante Prognose veröffentlicht. Er wettet darauf, dass die SEC voraussichtlich im Mai grünes Licht für einen Ethereum ETF (Spot Exchange Traded Fund) geben wird. Sollte dies nicht der Fall sein, rechnet er mit einem Zeitraum, der sich bis Mitte 2025 hinzieht.
Johnsson erinnert sich, wie die SEC die Einführung von Bitcoin (BTC) . Am 29. September 2023 veröffentlichte sie erste Stellungnahmen zu den Registrierungsunterlagen der ETFs. Nur etwa zwei Wochen später tauchten bereits geänderte S-1-Formulare auf. Dieser ganze Prozess fand statt, und zwar mit einem Vorsprung von gut 90 Tagen vor der Frist am 10. Januar.
Da die Frist für ETH-Spot-ETFs am 23. Mai in nur noch 90 Tagen abläuft, erkennt Johnsson ein Muster. Er weist jedoch schnell darauf hin, dass die SEC möglicherweise vom BTC-Zeitplan abweichen und die Kommentierungsphase des S-1-Antrags über die Genehmigung nach Abschnitt 19b-4 hinaus verschieben könnte. Aber gut, das gehört eben dazu.
Bloomberg-Analyst James Seyffart meint, die SEC müsse sich bei den Unterlagen für Ethereum (ETH) weniger Sorgen machen als bei denen für Bitcoin. Die von Bitcoin (BTC) geschaffenen Grundlagen könnten dem Antrag von Ethereum einen Vorteil verschaffen und das gesamte Verfahren etwas vereinfachen.
Johnsson teilt Seyffarts Einschätzung. Er geht davon aus, dass es in dieser Runde schneller vorangehen könnte und deutet an, dass die derzeitige Stille die Ruhe vor dem Sturm sein könnte. Dennoch rechnet er nicht damit, dass die SEC vor der endgültigen Genehmigung nach Paragraph 19b-4 Stellungnahmen abgeben wird, wodurch eine gewisse Unsicherheit bestehen bleibt.
Und schon meldet sich ein Twitter-Nutzer zu Wort, der sinniert, dass eine Zustimmung Mitte 2025 gar nicht so schlecht wäre. Das würde den Leuten mehr Zeit geben, die Kampagne anzuheizen, im sicheren Wissen um die bevorstehende Zustimmung. Johnsson, der diesen Gedanken aufgreift, glaubt, dass dies dem Wahlkampf sogar noch etwas mehr Spannung verleihen könnte.
Ein anderer Nutzer merkt an, dass die SEC diesmal möglicherweise nicht so ausführlich sein müsse, da die Genehmigungskriterien inzwischen weitgehend geklärt seien. Johnsson nickt zustimmend und bezeichnet dies als „plausible Annahme“
So, die Bühne ist bereitet, die Akteure sind bereit und die Krypto-Community fiebert der Entwicklung entgegen. Wird die SEC dem von Bitcoin vorgegebenen Muster folgen oder für eine unerwartete Wendung sorgen? Das wird spannend zu beobachten sein.
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