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Europäische KMU werden laut einem Bericht von Qonto im Jahr 2024 massiv in Fintech und KI investieren

VonNick JamesNick James
Lesezeit: 2 Minuten
Fintech und KI

Kurzfassung (TL;DR):

  • Europäische KMU blicken optimistisch in die Zukunft der Technologie und peilen für 2024 große Investitionen in Fintech und KI an.
  • Skepsis gegenüber Web3, Krypto und VR hält an; der Finanzsektor ist am enthusiastischsten.
  • Die Einstellungspraxis ist unterschiedlich, Italien ist führend, die Geschlechterkluft in Führungspositionen besteht weiterhin.

Europäische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) rüsten sich für bedeutende Investitionen in Spitzentechnologie, wobei der Schwerpunkt im Jahr 2024 auf Fintech und KI (Künstliche Intelligenz) liegt, wie aus einem aktuellen Bericht des Finanzmanagementlösungsanbieters Qonto hervorgeht.

Ein vielversprechender Trend: Europäische KMU haben die langfristigen Vorteile neuer Technologien und wollen diese nutzen. Der Qonto-Bericht belegt diese Begeisterung, wobei KMU in Deutschland, Italien und Spanien eine Vorreiterrolle einnehmen.

Überwältigende Unterstützung für Fintech und KI

Mehr als drei Viertel der befragten europäischen KMU zeigten sich optimistisch hinsichtlich des transformativen Potenzials von Fintech und KI für ihre Unternehmen. Ihre Begeisterung geht jedoch über bloßen Optimismus hinaus, denn rund 73 % der Befragtendentan, in naher Zukunft in Fintech- und KI-Dienstleistungen investieren zu wollen.

Diese Bereitschaft, neue Technologien einzusetzen, markiert einen bedeutenden Wandel in der Einstellung von KMU. Traditionell setzten die meisten europäischen KMU auf Basistechnologien. Der Qonto-Bericht hebt jedoch eine wachsende Offenheit für ganzheitlichere und fortschrittlichere Technologielösungen wie Fintech und KI hervor.

Auch anderen neuen Technologien gegenüber besteht weiterhin Skepsis

Der Optimismus in Bezug auf Fintech und KI ist zwar spürbar, erstreckt sich aber nicht uneingeschränkt auf alle neuen Technologien. Führungskräfte europäischer KMU bleiben skeptisch gegenüber den Perspektiven von Kryptowährungen, Web3, Virtual Reality (VR) und dem Metaverse.

Rund 37 % derdentäußerten sich pessimistisch zu Web3 und Kryptowährungen. Ähnlich äußerten sich 33 % derdenthinsichtlich Virtual Reality und dem Metaverse. Der Bericht unterstreicht zudem branchenspezifische Präferenzen bei der Technologieeinführung. Insbesondere der Finanz- und Versicherungssektor zeigt sich am aufgeschlossensten gegenüber der Integration neuer Technologien in seine Geschäftsprozesse. Im Gegensatz dazu scheint der Bausektor den potenziellen Vorteilen neuer Technologien am wenigsten optimistisch gegenüberzustehen.

Die Einstellungstrends variieren

Trotz ihrer Investitionsbereitschaft im Technologiebereich scheinen KMU in ganz Europa weniger daran interessiert zu sein, ihre Belegschaft zu erweitern. Viele KMU planen, die Einstellung neuer Mitarbeiter gegen Ende 2023 zu stoppen oder zu verlangsamen.

Der Qonto-Bericht zeigt jedoch einen positiven Trend: 42 % der KMU planen, ihre Mitarbeiterzahl im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorquartal zu erhöhen. Italien sticht hierbei hervor: Dort gaben 48 % der KMU an, mehr Mitarbeiter einstellen zu wollen.

Der Qonto-Bericht beleuchtet auch die Geschlechterverteilung in Führungspositionen von KMU in ganz Europa. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Geschlechterungleichheit: Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Frankreich und Italien kommen der Geschlechterparität mit 38 % bzw. 32 % weiblichendentam nächsten. Deutschland hingegen hinkt mit nur 23 % weiblichendentdeutlich hinterher, dicht gefolgt von Spanien mit 25 %.

 Ein Jahr des Wandels für europäische KMU

Europäische KMU rüsten sich für 2024 und stehen vor einem Jahr des Umbruchs, das von Investitionen in Fintech und KI geprägt sein wird. Der Qonto-Bericht zeichnet ein optimistisches Bild dieser Technologien und signalisiert einen Wandel hin zu fortschrittlicheren technologischen Lösungen.

Während anderen neuen Technologien weiterhin Skepsis entgegengebracht wird, zeichnen sich der Finanz- und Versicherungssektor durch ihre Begeisterung für die frühzeitige Anwendung aus. Der Bausektor hingegen scheint technologischen Fortschritten gegenüber zurückhaltender zu sein.

Während sich KMU auf Investitionen in Technologie vorbereiten, unterscheiden sich ihre Einstellungsabsichten, wobei Italien bei der Beschleunigung der Personalrekrutierung eine Vorreiterrolle einnimmt. Der Bericht hebt jedoch eine anhaltende Geschlechterungleichheit in Führungspositionen hervor und unterstreicht damit die Notwendigkeit von mehr Diversität und Inklusion in der Geschäftswelt.

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Nick James

Nick James

Nick ist Technologieexperte mit besonderem Interesse an Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Er ist seit mehreren Jahren aktiv in der Branche tätig. Seine größte Leidenschaft ist es, Neuigkeiten innerhalb der Krypto-Community zu teilen.

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