Europäischer Rat und Parlament erzielen Einigung über Sorgfaltspflichtmaßnahmen im Kryptobereich

- Die Kryptoregeln der EU zielen darauf ab, illegale Transaktionen zu verhindern.
- Strengere Sorgfaltspflichten bei Transaktionen über 1.090 US-Dollar.
- Die Europäische Union verstärkt ihre Bemühungen zur Bekämpfung der Geldwäsche.
In einer bedeutenden Entwicklung mit dem Ziel, den regulatorischen Rahmen für den Kryptowährungssektor zu verbessern, haben der Europäische Rat und das Europäische Parlament eine vorläufige Einigung über bestimmte Aspekte eines neuen Pakets zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) erzielt.
Dieses Abkommen soll strengere Regeln für Kryptowährungsunternehmen einführen, die innerhalb der Europäischen Union (EU) tätig sind.
Die vorgeschlagenen Regelungen sollen einen wesentlichen Teil des Kryptosektors abdecken und diese Unternehmen verpflichten, eine Sorgfaltsprüfung ihrer Kunden durchzuführen, insbesondere bei Transaktionen mit einem Wert von 1.000 € oder mehr (ca. 1.090 $).
Strengere Sorgfaltspflichten des Europäischen Rates für Kryptofirmen
Gemäß der vorläufigen Vereinbarung sind Kryptowährungsunternehmen innerhalb der EU verpflichtet, bei Transaktionen mit Beträgen über 1.000 € eine gründliche Sorgfaltsprüfung durchzuführen.
Dies stellt einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der im Kryptosektor angewandten Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen dar, mit dem Ziel, die Risiken im Zusammenhang mit illegalen Finanzaktivitäten zu mindern.
Darüber hinaus führt die Vereinbarung zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Transaktionen mit selbstgehosteten Wallets ein.
Der Vorschlag zielt darauf ab, einen umfassenden Regulierungsrahmen zu schaffen, der Bedenken hinsichtlich Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und anderer illegaler Aktivitäten, die den Kryptowährungssektor für ihre Zwecke ausnutzen könnten, wirksam begegnet.
Vorbehaltlich der Zustimmung des Europäischen Parlaments
Diese vorläufige Einigung stellt zwar einen wichtigen Meilenstein dar, doch ist zu beachten, dass die vorgeschlagenen Regelungen noch nicht endgültig festgelegt sind. Der nächste Schritt besteht darin, die Einigung dem Europäischen Parlament zur Genehmigung vorzulegen.
Wenn das Europäische Parlament dem Vorschlag zustimmt, werden Rat und Parlament die Texte anschließend förmlich annehmen. Danach werden diese Verordnungen im Amtsblatt der EU veröffentlicht und treten damit offiziell in Kraft.
Die Entscheidung liegt beim Europäischen Parlament, das die vorgeschlagenen Regeln eingehend prüfen wird, bevor es eine endgültige Entscheidung trifft. Dieser demokratische Prozess gewährleistet, dass alle Perspektiven berücksichtigt und etwaige Bedenken ausgeräumt werden, bevor die Regelungen verbindlich werden.
Stärkung des Geldwäschebekämpfungssystems der EU
Der belgische Finanzminister Vincent Van Peteghem betonte, dass die vorläufige Vereinbarung ein entscheidender Bestandteil des neuen EU-Geldwäschebekämpfungssystems sei. Er hob die Bedeutung dieser Regelungen hervor, um zu verhindern, dass Betrüger, kriminelle Organisationen und Terroristen ihre illegalen Gewinne über das Finanzsystem legalisieren.
Die EU ist bestrebt, die Integrität ihres Finanzsektors zu wahren und Versuche, digitale Vermögenswerte für illegale Zwecke zu missbrauchen, zu vereiteln.
Diese jüngste Entwicklung baut auf den laufenden Bemühungen der Europäischen Union auf, einen soliden Regulierungsrahmen für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte zu schaffen.
Im vergangenen Jahr führte die EU die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) ein, ein umfassendes Regelwerk, das Klarheit über den Anwendungsbereich und defivon Krypto-bezogenen Vorschriften schuf.
Ziel von MiCA war es, ein sichereres und transparenteres Umfeld für Kryptowährungsaktivitäten innerhalb der EU zu schaffen.
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