Die EU erklärt sich bereit, wegen X auch Elon Musks andere Unternehmen zu ruinieren

- Die EU könnte Elon Musks soziale Plattform X mit einer Geldstrafe belegen, die aus den Einnahmen seiner anderen Unternehmen wie SpaceX und Neuralink finanziert wird.
- Musks Kontrolle über X bedeutet, dass die EU ihn persönlich für Bußgelder gemäß dem Digital Services Act verantwortlich machen könnte.
- Musk investierte 75 Millionen Dollar in ein PAC zur Unterstützung von Donald Trump und finanzierte damit wichtige Mobilisierungsbemühungen in umkämpften Bundesstaaten.
Elon Musk steht in Europa vor ernsthaften Problemen. Die Europäische Union erwägt, Musk wegen Verstößen gegen die Zensurbestimmungen bei X zu bestrafen, könnte die Höhe der Strafen aber anhand der Einnahmen seiner anderen Unternehmen – SpaceX, Neuralink und Co. – berechnen.
Nach dem EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) können Plattformen mit Geldbußen in Höhe von bis zu 6 % ihres weltweiten Jahresumsatzes belegt werden, wenn sie nicht gegen illegale Inhalte und Desinformation vorgehen.
EU nimmt Musk ins Visier
Die Europäische Kommission hat mehrere Untersuchungen gegen X wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das DSA eingeleitet. Da Musk X in privater Hand ist, könnte die EU ihn und nicht nur das Unternehmen selbst als verantwortliche Person betrachten.
Tesla hingegen ist davon nicht betroffen. Da es sich um ein börsennotiertes Unternehmen handelt, unterliegt es nicht Musks direkter Kontrolle.
Sollte die EU jedoch beschließen, das Verfahren fortzusetzen, könnten die Auswirkungen enorm sein. Und obwohl die Strafen noch diskutiert werden, könnte X Bußgelder vermeiden, wenn es dem Unternehmen gelingt, die EU-Regulierungsbehörden zu beruhigen.
Laut Quellenangaben wird X die Möglichkeit haben, gegen eine etwaige Geldbuße Einspruch einzulegen. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei der EU-Kommission.
Musk, ganz der alte Musk, hat bereits angekündigt, gegen jede mögliche Geldstrafe der DSA in einem „sehr öffentlichen Kampf vor Gericht“ vorzugehen
Gleichzeitig intensiviert er sein politisches Engagement in diesem Wahlkampf. Musk hat 75 Millionen Dollar in America PAC investiert, den Super-PAC, den er dieses Jahr zur Unterstützung von Donald Trump gegründet hat.
Dies katapultiert ihn in die Liga der Top-Politikspender, da er einen großen Teil des Wahlkampfs der Republikaner finanziert.
Der PAC finanziert Kampagnen zur Mobilisierung der Wähler in den umkämpften Bundesstaaten, um die Wahlbeteiligung für Trump zu erhöhen. Ein Großteil dieses cash, genauer gesagt 68,5 Millionen Dollar, wurde bereits für seine Unterstützung ausgegeben.
Ein Teil dieser Gelder fließt in digitale Werbung, die sich an junge Männer richtet – eine Strategie, die darauf abzielt,tronUnterstützung fürdent Kamala Harris unter Frauen auszugleichen.
Das gesamte Geld, das Musk in den PAC investierte, stammte von ihm allein. Aus den Unterlagen der Federal Election Commission geht hervor, dass Musk zwischen dem 3. Juli und dem 5. September sieben Spenden geleistet hat. Im Oktober verfügte der PAC noch über 4 Millionen Dollar.
Die Organisation stellt Wahlkampfhelfer ein und bietet 30 Dollar pro Stunde für die Unterstützung von Trump. America PAC erklärt, Kandidaten zu unterstützen, die sich für Grenzsicherheit, öffentliche Sicherheit und Meinungsfreiheit einsetzen.
Musks und Trumps wachsendes Bündnis
Musk hat sich seit dem Attentatsversuch auf Trump in Pennsylvania vor einigen Monaten sehr deutlich zu seiner Unterstützung für ihn geäußert.
Musk nutzt X, um Trumps Wahlkampf zu fördern und Behauptungen des ehemaligendent über Einwanderung, Gewalt und Wirtschaft zu verbreiten.
Sein X-Profil enthält sogar einen Link zu America PAC. Am 5. Oktober traten Musk und Trump gemeinsam bei einer Wahlkampfveranstaltung an dem Ort auf, an dem der Mordanschlag verübt worden war.
Trump bat Musk auf die Bühne und nannte ihn „einen wirklich unglaublichen Kerl“. Sollte Trump gewinnen, deutete er sogar an, dass Musk eine Rolle in der nächsten Regierung angeboten werden könnte, möglicherweise um eine Initiative zur Reduzierung staatlicher Verschwendung zu leiten – ein Projekt, das Trump als „Department of Government Efficiency“ (Ministerium für Regierungseffizienz) oder DOGE (Department of Government Efficiency) bezeichnet hat.
Das Akronym ist auch eine Anspielung auf Dogecoin, eine von Musk stark beworbene Meme-Währung. Doch Trump liegt bei den Spendeneinnahmen weiterhin hinter Harris zurück.
Sie hat 314 Millionen Dollar für Medienwerbung in sieben entscheidenden Swing States ausgegeben, im Vergleich zu Trumps 173 Millionen Dollar. Dieser Finanzierungsvorsprung verschafft ihr auch organisatorische Vorteile, da sie in diesen Schlüsselstaaten 330 Wahlkampfbüros betreibt.
Diese Büros beschäftigen über 2.000 Mitarbeiter, die sich mit der Wählermobilisierung befassen. Das Rennen ist extrem knapp. In den umkämpften Bundesstaaten liegt Trump laut den Umfragedurchschnitten von Real Clear Politics nur 0,7 Prozentpunkte vor Harris.
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