EU-Regulierungen für Facebook behindern Innovation: Zuckerberg

Laut einem Bericht von Reuters glaubt Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dass die Europäische Union bzw. die EU-Regulierungen für Facebook ein Hindernis für Innovation und Meinungsfreiheit darstellen werden .
Zuckerberg äußerte seine Beobachtung gegenüber den Medien unmittelbar vor dem Treffen mit der EU-Kartellkommission und dem EU-Industriekommissar.
EU-Regulierungen zur Facebook-Saga
Facebook geriet im Jahr 2019 aufgrund seiner Pläne zur Einführung der Kryptowährung Libra.
Die Kryptowährung wurde aufgrund ihrer stark zentralisierten Struktur nicht nur von der Krypto-Szene weitgehend abgelehnt, sondern warf auch verschiedene Fragen für den Technologiekonzern auf, was zu einer Anhörung im US-Senat führte.
Nach der Anhörung im US-Senatbegann die Debatte um die EU-Regulierung von Facebook, als auch die G7-Staaten Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Kryptowährung Libra und der zunehmenden Kontrolle der Tech-Giganten über die Privatsphäre und Daten der Nutzer äußerten. Facebook hat wiederholt das versprochene Sicherheitsniveau nicht eingehalten.
Anfang dieser Woche, kurz vor dem Treffen der EU-Regulierungen zu Facebook, äußerte sich der Facebook-Chef in einem Meinungsbeitrag und behauptete, dass Facebook und andere Technologiegiganten einer besseren Regulierung und Aufsicht bedürfen.
Entgegen aller öffentlichen Äußerungen und zusammengefassten Meinungen ließ der FB-Chef jedoch kurz vor dem Treffen mit den EU-Kommissaren durchblicken, dass die Regulierungsbemühungen ein Hindernis für Innovation und Meinungsfreiheit darstellen würden.
Andererseits zeigen frühere Studien, dass Facebook nicht nur weltweit, sondern auch in den USA. Dies betrifft vor allem junge Menschen in den USA. Auch die Kryptowährungsszene lehnte Facebooks Libra berichtete Cryptopolitan.
Die Umfrage ergab, dass lediglich zweieinhalb Prozent der Amerikaner bereit sind, Facebook Libra zu nutzen, während etwas mehr als anderthalb Prozent der britischen Nutzer bereit sind, ihre Investitionen in die Kryptowährung zu investieren.
Titelbild von Yang Jing
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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