Laut einem Bericht der G7 darf kein Stablecoin auf den Markt gebracht werden, bevor das Mutterunternehmen dessen Sicherheit und Zuverlässigkeit nachgewiesen hat. Die Gruppe der Sieben (G7) besteht aus den weltweit führenden Wirtschaftsnationen USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, Kanada und Italien.
Die Gruppe ist der Ansicht, dass kein Stablecoin ohne die Zertifizierung seiner Sicherheit durch Aufsichtsbehörden in Betrieb genommen werden sollte. G7 meint, dass das Projekt zunächst alle rechtlichen Hürden und Risiken überwinden muss, bevor es auf den Markt kommt. Die Nachricht wurde am Montag in einem BBC-Bericht veröffentlicht.
Der Bericht fügte jedoch hinzu, dass die Überwindung der rechtlichen Hürden keine „Garantie“ dafür sei, dass das Projekt von den Aufsichtsbehörden grünes Licht erhalten würde.
Facebooks Libra steht seit seiner Ankündigung Anfang des Jahres im Mittelpunkt des Interesses. Das Projekt hat weltweit Regulierungsbehörden aufgerüttelt, da es vielen Ländern als beängstigend erscheint. Zudem hat Facebooks Ruf dem Projekt geschadet, da Gesetzgeber hinterfragen, ob einem solchen Unternehmen mehr Macht eingeräumt werden sollte, als es derzeit besitzt.
Die G7 werden dem IWF einen Bericht vorlegen
Die G7 richtete bei der Entwicklung von Libra eine Arbeitsgruppe ein. Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit Stablecoin-Projekten und führt entsprechende Studien durch. Die Gruppe legte einen Bericht vor, der den Finanzministern auf den Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) präsentiert wird.
Der Bericht besagt, dass globale Stablecoins mit dem Potenzial zur schnellen Skalierung zahlreiche regulatorische Herausforderungen mit sich bringen. Facebooks Libra ist nicht das einzige Projekt, das unter Beobachtung steht. Berichten zufolge wird auch der Stablecoin JPM Coin von JPMorgan voraussichtlich geprüft.
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