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Ethereum bricht mit 2,2 Millionen Transaktionen am 30. Dezember den Rekord für die meisten L1-Transaktionen

VonHannah CollymoreHannah Collymore
3 Minuten Lesezeit
Ether hat noch nie drei rote Viertel in Folge gesehen – bis jetzt?
  • Das Ethereum Mainnet verzeichnete an einem einzigen Tag die beispiellosedentvon 2.201.457 Transaktionen.
  • Die durchschnittlichen Transaktionsgebühren sind auf nur noch 17 Cent gesunken.
  • Die Rekordleistung ist das Ergebnis strategischer Netzwerk-Upgrades in den Jahren 2024 und Anfang 2025.

Ethereum hat seinen L1-Transaktionsrekord pulverisiert, indem es 2,2 Millionen Transaktionen an einem Tag verarbeitet hat – und das bei niedrigeren Gasgebühren als zuvor. 

Daten von Etherscan zeigen, dass das Ethereum Mainnet am 30. Dezember rund 2,2 Millionen Transaktionen verzeichnete – zu Gasgebühren, von denen Nutzer vor sechs Monaten nur träumen konnten. Dieser neue Transaktionsrekord übertrifft den bisherigen Höchstwert des Mainnets aus dem Jahr 2021. 

Ethereum bricht mit 2,2 Millionen Transaktionen am 30. Dezember den Rekord für die meisten L1-Transaktionen
Ethereum verzeichnet einen neuen Rekord an täglichen Transaktionen. Quelle: Etherscan

Dies geschieht vor dem Hintergrund eines starken Anstiegs der vierteljährlichen Implementierungen im Netzwerk, wobei im letzten Quartal des Jahres ein Rekordwert von 8,7 Millionen Smarttracimplementiert wurde. 

Ethereum L1 hat einen neuen Transaktionsdatensatz  

Die jüngsten Erfolge des Netzwerks hinsichtlich der Transaktionsanzahl sind größtenteils auf grundlegende Architekturverbesserungen zurückzuführen, allen voran das Fusaka-Upgrade. Dieses Upgrade erfolgte im Stillen, erhöhte aber die Gaslimits auf 33 % und ermöglichte einen höheren Durchsatz ohne höhere Gebühren oder Netzüberlastung.

Hinzu kam das Pectra-Upgrade, das Anfang des Jahres stattfand und die Validator-Performance sowie die Staking-Flexibilität verbesserte, gleichzeitig aber auch die Grundlage für zukünftige Skalierungsprobleme schuf. 

Zu den weiteren Faktoren, die möglicherweise zu dem Anstieg des Transaktionsvolumens beigetragen haben, zählen eine erhöhte DeFi Aktivität, ein wiedererwachtes Interesse an NFT-Marktplätzen und L2-Transaktionen. 

Hohe Gasgebühren stellen keinen Engpass mehr für Ethereum dar 

In der Vergangenheit war das Entwickeln auf Ethereum ein Spiel mit Geld, da fast alles, was man auf der Blockchain tun konnte, Mikrotransaktionen auslöste, die in ihrer Gesamtheit nicht immer mikro waren. 

Deshalb konnte sich die Meme-Kultur in diesem Netzwerk nie so richtig entfalten wie bei Solana, wo die Gasgebühren nahezu vernachlässigbar sind. Das könnte sich jedoch in Zukunft ändern, denn obwohl das Transaktionsvolumen gestiegen ist, sind die Gasgebühren gesunken. 

Eine durchschnittliche Transaktion kostet jetzt etwa 17 Cent, was einen deutlichen Unterschied zu den durchschnittlichen Transaktionskosten von 2,15 Dollar vor sechs Monaten darstellt. Die Gebührensenkung hat sich trotz des gestiegenen Transaktionsvolumens fortgesetzt, was die alte Annahme widerlegt, dass die Gaskosten mit der Netzauslastung und -überlastung steigen. 

Möglich wurde dies durch Optimierungen auf Protokollebene, die im Zuge kürzlich erfolgter Aktualisierungen vorgenommen wurden. Einige dieser Aktualisierungen waren gezielt auf die Verbesserung der Gaseffizienz und der Blockspeichernutzung ausgerichtet, wie beispielsweise die Implementierung von EIP-7702, die Effizienz der Blob-Speicherung, die Validatoroptimierung und das Zustandsmanagement. 

All diese Upgrades haben verschiedene Aspekte verbessert, und diese technischen Verbesserungen kommen den Nutzern direkt zugute. So kosten durchschnittliche Transaktionen ab sofort nicht mehr als 12 Cent, während komplexe DeFi Interaktionen zwischen 1 und 3 US-Dollar liegen – im Gegensatz zu früher, als sie 25 bis 50 US-Dollar kosteten. 

EthereumPläne für 2026

Nach dem im Ethereum Erfolg Ethereum-Ziele Skalierbarkeit, Transaktionskosten und Zensurresistenz spielen werden. des Fusaka-Updates Netzwerk (ETH) konzentrieren sich die Entwickler nun auf die nächsten wichtigen Punkte ihrer Roadmap. Dazu gehören weitere Upgrades wie Glamsterdam (geplant für 2026) und Hegota (auf einen späteren Zeitpunkt verschoben), die voraussichtlich eine entscheidende Rolle für die Erreichung der

Das Glamsterdam-Update zeichnet sich durch zwei Hauptmerkmale aus: Zugriffslisten auf Blockebene und die verankerte Trennung von Proposer und Builder (ePBS).

Zugriffslisten auf Blockebene gelten als entscheidend, insbesondere für komplexe Anwendungen wie DeFi, während der ePBS-Mechanismus darauf abzielt, die Transaktionskapazität des Netzwerks zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu senken. 

Ursprünglich war für Glamsterdam eine robustere Anti-Zensur-Funktion geplant. Diese wurde jedoch auf das Hegota-Update verschoben. Derzeit gibt es noch keinen genauen Zeitplan für Hegota, und es ist noch unklar, welche Ethereum Improvement Proposals (EIPs) in dieser Version enthalten sein werden. 

Bislang befindet sich lediglich die FOCIL-Funktion (Fork-Choice Inclusion Lists) im Status „in Prüfung“. Ziel dieser Funktion ist es, sicherzustellen, dass jede gültige Transaktion in einen Block aufgenommen wird. Der Vorschlag hat jedoch innerhalb der Ethereum Entwicklergemeinschaft intensive Debatten ausgelöst, die bis ins Jahr 2025 andauern werden.

Die Diskussionen darüber, welche Funktionen im Hegota-Update hinzugefügt werden, beginnen am 8. Januar und werden voraussichtlich bis Ende Februar abgeschlossen sein.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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