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ETH als Finanzinstrument: Wie profitieren Unternehmen davon, das BTC-Konzept zu kopieren?

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
3 Minuten Lesezeit
ETH als Finanzinstrument: Wie profitieren Unternehmen davon, das BTC-Konzept zu kopieren?
  • SharpLink Gaming (SBET) und Bitmine Immersion Technologies (BMNR) konkurrieren um den Spitzenplatz mit ETH-Treasuries über 1 Milliarde Dollar.
  • Andere Institutionen prüfen entweder den Kauf von ETH oder die Nutzung ihrer Reserven zur Umwandlung in eine Finanzreserve.
  • ETH durchbrach die Marke von 3.600 US-Dollar und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf seinen langfristigen Wert und sein Staking-Potenzial.

Ethereum (ETH) erreichte ein Fünfmonatshoch und tracdie Marke von 3.600 US-Dollar, um sich wieder in einem höheren Preissegment zu bewegen. Da die Kryptowährung nun offiziell in einen Bullenmarkt eintritt, rücken institutionelle Anleger aufgrund ihrer langfristigen Anlagestrategie für ETH erneut in den Fokus. 

Ethereum -Treasury-Unternehmen entstanden erstmals in der Phase der langsamen Akkumulation, als der ETH-Kurs noch unter 2.800 US-Dollar lag. Die Ankündigungen von ETH-Treasury-Unternehmen brachen zudem mit dem Muster der BTC-Treasury-Unternehmen und erschlossen ein Asset mit noch größerem Aufwärtspotenzial. 

ETH-Treasuries könnten auch die Tür für die Akkumulation anderer Altcoins öffnen, Vermögenswerte aus älteren Zyklen wiederbeleben und sie der Liquidität des traditionellen Marktes aussetzen. 

ETH-Staatsanleihen lösen positive Phase für Unternehmensaktien aus

Ähnlich wie beim Zufluss von Bitcoin-Staatsanleihen erlebten auch Unternehmen, die Ethereum akkumulierten, eine Erholung und einen Kursanstieg ihrer Aktien. Ein Teil dieses Wachstums basiert auf der Erwartung einer Wertsteigerung der Staatsanleihen. Die Aktien bieten zudem ein indirektes Engagement in Ethereum, was einen positiven Kreislauf bis hin zu Höchstbewertungen in Gang setzt. 

Die Aktien von Unternehmen, die ETH-Ressourcen verwalten, bleiben jedoch volatiler. Bitmine Immersion Technologies, Inc. (BMNR) stieg kurz nach der Bekanntgabe der Treasury-Maßnahmen auf über 135 US-Dollar, fiel dann aber auf 41,90 US-Dollar zurück und konsolidierte sich auf einem niedrigeren Niveau. 

SharpLink Gaming (SBET) erlebte eine weitere Expansionsphase und erholte sich nach einem jüngsten Rückgang auf 36,40 US-Dollar.

ETH als Finanzinstrument: Wie profitieren Unternehmen davon, das BTC-Konzept zu kopieren?
SharpLink Gaming (SBET) erholte sich erneut, nachdem ETH einen höheren Kurs erreicht hatte. | Quelle: Google Finance.

Der Erfolg der Unternehmensaktie führte zu einer Neubewertung des Kapitalerhöhungsprogramms. SharpLink veröffentlichte eine Ergänzung zu seinem SEC-Bericht und kündigte ein 6 Milliarden Dollar schweres ATM-Programm für Stammaktien an, gegenüber der zuvor geplanten Kapitalerhöhung von 1 Milliarde Dollar. 

BitDigital (BTBT) zählt 2025 ebenfalls zu den Top-Performern und erreichte kürzlich mit 4,01 US-Dollar seinen höchsten Jahresstand. Im Zuge der jüngsten Bitcoin-Rallye scheinen die führenden Ethereum-Unternehmen neuen Aufwind zu bekommen und steigen in Erwartung eines noch stärkeren Bullenmarktes. 

Welche ETH-Treasuries haben die 1-Milliarde-Dollar-Grenze durchbrochen?

Die jüngste Wertsteigerung von ETH hat die beiden größten ETH-Treasuries auf über 1 Milliarde US-Dollar anwachsen lassen. Zu den Stars dieses Zyklus zählen BMNR und SBET, aber auch anderedentzufällige Großinvestoren machen sich bemerkbar. Stand Juli 2025 halten rund 55 bekannte Institutionen über 100 ETH in ihren Reserven, während es weiterhin etwa fünf prominente institutionelle Käufer gibt. 

ETH als Finanzinstrument: Wie profitieren Unternehmen davon, das BTC-Konzept zu kopieren?
Insgesamt 55 bekannte Institutionen halten über 100 ETH in ihren Wallets. BMNR und SBET konkurrieren um die Spitzenposition als Pendant zu BitcoinStrategy (MSTR). | Quelle: Strategic Eth Reserve.

Zusammengenommen machen die Treasury-Bestände von BMNR und SBET immer noch weniger als 0,5 % des ETH-Angebots aus. Im Vergleich dazu hält Strategy (MSTR) nach jahrelanger Akkumulation über 3 % des BTC-Angebots. 

Die jüngste Expansion in den ETH-Markt ist erst der Anfang, da die Unternehmen ihre ersten Finanzierungsrunden für ETH aufbrauchen. Bislang haben Unternehmen 1,7 Millionen ETH gekauft und müssen damit noch den ETF-Bestand von 5,1 Millionen ETH aufholen. 

Zusammengenommen kaufen Unternehmen und ETFs mehr als das 186-fache des neu geschaffenen ETH-Angebots, selbst bei einem leicht inflationären Netzwerk. In Verbindung mit der Nachfrage nach ETH zur Absicherung gehebelter Positionen könnte die neue Welle institutioneller Käufer zu einer Angebotsverknappung führen, da Großinvestoren versuchen, leicht verfügbares ETH zu erwerben. 

Da immer mehr ETH in die Wallets und Finanzkonten von Großinvestoren fließen, könnte sich die Wahrnehmung des Tokens von einem reinen Gebühreninstrument hin zu einem Wertspeicher wandeln. 

Krypto-native Projekte könnten sich in Treasury-Unternehmen verwandeln

ETH verfügt über eine Liste von Inhabern aus früheren Bullenzyklen. Die derzeitigen aktiven Käufe von ETH haben bereits einige der größten Kapitalerhöhungen und sogar die Bestände der Ethereum Foundation

Allerdings könnten sich auch zahlreiche andere ETH-Besitzer dem Treasury-Trend anschließen, indem sie ihre Reserven umbenennen. Ähnlich wie bei Bitcoin können Großinvestoren und Inhaber Briefkastenfirmen zur Kapitalbeschaffung nutzen und so ihre ungenutzten ETH-Bestände mit öffentlich handelbaren Aktien verknüpfen. 

Projekte wie PulseChain halten bereits über 166.000 ETH und gehören damit zu den größten Inhabern. Ältere ICO-Projekte wie Status halten noch 19.700 ETH. Weitere ETH befinden sich in DAO-Treasuries, alten ICO-Wallets und anderen Reserven. 

Bisher handelten einige ETH-Inhaber mit dem Token oder nutzten ihn für laufende Kosten. Die Möglichkeit, eine Treasury anzukündigen, eröffnet neue Wege, den Wert von ETH zu erschließen und gleichzeitig die Knappheit zu erhöhen. 

ETH-Staking benötigt möglicherweise zusätzliche Regulierung

ETH-Token sind nicht dafür gedacht, ungenutzt zu bleiben. Die einfachste Lösung wäre das Staking im Rahmen des Beacon-trac, der fast 30 % des Gesamtangebots umfasst. Da Staatsanleihen jedoch an börsennotierte Unternehmen gekoppelt sind, bestehen regulatorische Probleme hinsichtlich dieser Form passiven Einkommens. 

Obwohl Staking im Allgemeinen sicher ist, birgt es technische Risiken bei Fehlern während der Auszahlung. Einige Treasury-Unternehmen setzen zudem auf Liquid Staking, was das Risiko von „Slashing“ erhöht. Darüber hinaus kann die Wiederverwendung von liquid gestakten ETH für passives Einkommen die Verfügbarkeit der tatsächlichen ETH im Treasury verringern und somit Fragen hinsichtlich Eigentum und Zugriff aufwerfen.

Aktuell könnten Staking-Regulierungen zunächst für ETF-Käufer gelten und später auch institutionellen Anlegern den Zugang zum Staking ermöglichen. Schon jetzt, ohne entsprechende Regulierungen, nutzt SharpLink Gaming seine ETH-Reserven für Staking. Seit der Ankündigung der Treasury hat das Unternehmen rund 415 ETH an Staking-Belohnungen hinzugefügt. 

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