Die ETH-Prämie auf Coinbase fällt auf ein Zehnmonatstief

- Die ETH-Coinbase-Prämie ging erneut zurück und fiel auf ein Niveau vom Februar 2025.
- ETH wurde im Bereich von 3.100 US-Dollar gehandelt, weiterhin begrenzt durch die schwächere Kaufnachfrage.
- Einige ETH-Händler sind weiterhin optimistisch, aber Inhaber und Staker müssen mit unrealisierten Verlusten rechnen.
Nach einer kurzen Erholung wurde der ETH-Coinbase-Aufschlag erneut eingebüßt, und der Index fiel auf ein Zehnmonatstief. Der jüngste Kursrückgang hat Zweifel an einer Erholung des ETH-Kurses über 3.000 US-Dollar geweckt.
ETH verlor auf Coinbase einen Großteil seines Kursvorsprungs, da der Indikator auf ein Zehnmonatstief fiel. In den vergangenen Monaten war der Kursvorsprung auf Coinbase minimal.
Der Rückgang erfolgte, als ETH bei 3.110,57 US-Dollar gehandelt wurde, im Anschluss an einen allgemeinen Abwärtstrend bei BTC und dem Kryptomarkt.

Ein Ausbruch des ETH-Kurses wird als abhängigdent der Rückkehr der US- Spotkäufer. Gleichzeitig bleiben Derivatehändler vorsichtig.
ETH Coinbase Premium signalisiert institutionelles Interesse
Nachfrage und Preisbildung auf Coinbase spiegeln die Stimmung und Nachfrage US-amerikanischer Händler. Binance und andere Börsen repräsentieren die globale Stimmung und den Einfluss von Privatanlegern. Aktuelle Daten können auch als Indikator für die ETF-Nachfrage, die über die Verwahrungsdienste von Coinbase abgewickelt wird.
Nach einem schwachen Jahresende 2025 fiel die Coinbase-Premium-Lücke auf ein Niveau, das seit Februar 2025 nicht mehr erreicht worden war. Die Lücke war zudem wochenlang nachhaltig negativ, was auf den angehäuften Verkaufsdruck und das schwache Kaufinteresse hindeutet.
Gleichzeitig blieb Binance ein wichtiger Handelsplatz, während ETH weiterhin stillschweigend von internationalen Großinvestoren akkumuliert wurde. Die mangelnde Kauflust hält den ETH-Kurs in einer Seitwärtsbewegung und lässt ihn unter das Hoch von 4.700 US-Dollar fallen.
Die schwache Stimmung und die mangelnde Nachfrage halten ETH in einer Spanne unterhalb von 3.300 US-Dollar gefangen, ein Ausbruch in höhere Bereiche ist weiterhin nicht möglich.
Darüber hinaus bleibt die Stimmung der breiten Masse gegenüber ETH im Vergleich zu den Großinvestoren und institutionellen Anlegern eher pessimistisch.
ETH -Stimmung
CROWD = Bärisch 🟥
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— Market Prophit (@MarketProphit) 8. Januar 2026
Der ETH-Angst- und Gierindex bleibt mit 49 Punkten, obwohl der Markt weiterhin auf eine Richtungsänderung wartet. Das offene Interesse an ETH sank nach der jüngsten Liquidationsrunde auf 17,78 Milliarden US-Dollar, und der Markt benötigt möglicherweise Zeit, um seine Positionen wieder aufzubauen.
Kann ETH noch ausbrechen?
ETH verzeichnete vergleichsweise schnelle Stimmungs- und Derivatehandelsänderungen. Akkumulation und Staking setzen sich fort, ebenso wie die Expansion und Vertiefung von DeFi Anwendungen.
ETH hat trotz der rapiden Kursrückgänge weiterhin einen irrationalen Aufwärtstrend gezeigt. Gemessen am Relative-Stärke-Index schwankt ETH zwischen Verkaufsempfehlung und Abwarten-.
Aktuell ist es einigen Großinvestoren gelungen, ihren Unterstützungspreis auf 2.800 US-Dollar zu senken. Die Liquidationsniveaus im DeFi sind deutlich niedriger.
Treasury-Unternehmen sitzen auf unrealisierten Verlusten, haben aber signalisiert, dass sie nicht verkaufen werden. ETH bietet zwar noch einen gewissen Schutz vor einer Kapitulation, aber es fehlt der Hype, um einen neuen Aufwärtstrend einzuleiten.
Im Jahr 2026 sieht sich ETH zudem einer wachsenden Konkurrenz durch Solana als wichtigstem Aktivitätszentrum gegenüber, dessen Einfluss im DeFi -Bereich stetig zunimmt. Trotzdem behält Ethereum seine wichtige Rolle als etabliertes Netzwerk und bietet weiterhin den einfachsten Zugang zu Liquidität.
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Hristina Vasileva
Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.
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