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Elon Musk möchte in X ein P2P-Zahlungssystem aufbauen

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Musks X P2P
  • Elon Musk plant die Einführung eines Peer-to-Peer-Zahlungssystems in X, seiner kürzlich umbenannten Social-Media-Plattform.
  • Die neue Funktion zielt darauf ab, X in eine „Alles-App“ zu verwandeln, die soziale Medien mit Finanztransaktionen verbindet.
  • X Payments LLC, die Finanztochter von X, hat in 14 Bundesstaaten Lizenzen für Geldtransferdienste erhalten.

Die Tech-Welt ist wieder in Aufruhr, denn Elon Musk führt die Tech-Welt an. Diesmal begibt er sich mit seinem neuesten Projekt X in unbekanntes finanzielles Terrain. Bekannt für seine ambitionierten Vorhaben, zielt Musks jüngster Schachzug darauf ab, Peer-to-Peer-Zahlungssysteme in X zu integrieren und damit die Rolle sozialer Medien im Handel grundlegend zu verändern. Aber mal ehrlich: Eine Finanzfunktion in eine Plattform einzuführen, die vor allem für Tweets und Hashtags bekannt ist? Das ist, als würde man einem Skateboard Raketentreibstoff hinzufügen – unerwartet, aber typisch Musk.

Auf der Welle des Wandels reiten

Seit Musk die Plattform 2022 für satte 44 Milliarden Dollar übernommen hat, verfolgt er mit aller Kraft das Ziel, X zu einem vielseitigen Giganten auszubauen, der weit über den ursprünglichen Rahmen eines sozialen Netzwerks hinausgeht. Die Plattform, die sich nun ein neuesdentgegeben hat, begnügt sich nicht mehr mit Hashtags und Trendthemen. Sie stürzt sich mit voller Kraft in die Welt der Finanztransaktionen. Der X-Blog, der von dieser bahnbrechenden Neuigkeit wimmelt, verspricht „mehr Nutzen für die Nutzer und neue Handelsmöglichkeiten“. Doch wie genau diese Transaktionen funktionieren werden oder wann sie eingeführt werden, bleibt genauso geheim wie Musks nächste große Idee.

Interessanterweise hat X Payments LLC, die Finanzsparte von X, still und leise Geldtransferlizenzen in verschiedenen Bundesstaaten erworben. Mit 14 Lizenzen in der Tasche gleicht das einem Schachspieler, der seine Figuren strategisch positioniert. Und wenn die Geschichte uns eines gelehrt hat, dann, dass Musk auf Sieg spielt.

Die Finanzgrenze

Musks Vision, X in eine „Alleskönner-App“ zu verwandeln, ist keine bloße Utopie. Es ist ein kalkulierter Schritt hin zu einem Ökosystem, in dem Tweets und digitale Geldbörsen Hand in Hand gehen. Durch die Partnerschaft mit eToro, einem Unternehmen für Social Trading, hat X bereits erste Erfahrungen im Finanzsektor gesammelt, indem es Zugang zu Kryptowährungen und Aktien bietet. Es wirkt, als würde sich eine Social-Media-Plattform in Schale werfen und bereit sein, in die Wall Street einzusteigen.

Doch dieser ambitionierte Kurswechsel verläuft nicht reibungslos. Seit Musks Übernahme ist der Wert von X laut Fidelity um sage und schreibe 71 % eingebrochen. Die Plattform, die Musk mit großem Tamtam umbenannt hat, wird nun auf einen Wert von rund 12,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Es ist eine classic Musk-Achterbahnfahrt – steile Höhen, tiefe Abstürze und der Nervenkitzel der Unvorhersehbarkeit.

Hinzu kommt, dass die Nutzerzahlen aufgrund von Bedenken hinsichtlich zunehmender Hassrede und reduzierter Moderation um 15 % gesunken sind. Die Europäische Union, die digitale Plattformen genau im Blick hat, hat X sogar wegen des hohen Anteils an Desinformationsbeiträgen gerügt. Es ist, als würde man den digitalen Wilden Westen beobachten, in dem Musk als Sheriff versucht, Ordnung herzustellen.

Musk, der Kontroversen nie gescheut hat, reagierte auf den Rückzug einer großen Werbekampagne mit seiner typischen Mischung aus defiund Respektlosigkeit. Seine Botschaft an die Unternehmen, die ihre Anzeigen nach der Unterstützung einer antisemitischen Verschwörungstheorie zurückzogen? Nun, sagen wir mal so: Es war kein Friedensangebot.

Trotz der Turbulenzen lässt sich Musk, dessen Vermögen auf 251 Milliarden Dollar geschätzt wird, nicht beirren. Seine Übernahme von X war nicht nur ein Geschäftsschritt, sondern eine Mission, „der Menschheit zu helfen“. Und getreu seinem Stil holte Musk Persönlichkeiten wie Ex-dent Donald Trump und den Verschwörungstheoretiker Alex Jones zurück und machte X zum Treffpunkt für die ungefilterten und oft polarisierenden Stimmen unserer Zeit.

Erinnern Sie sich an Musks pompösen Auftritt im Twitter-Hauptquartier, mit dem Waschbecken im Schlepptau? Musk ist nicht nur bei X dabei; er lässt seine bahnbrechenden Ideen wirken und rüttelt an den Grundfesten dessen, was eine Social-Media-Plattform sein kann. Mit diesem neuen P2P-Zahlungssystem ist X bereit, nicht nur zu twittern, sondern auch Transaktionen abzuwickeln. Die Frage bleibt: Wird dies ein Geniestreich oder eine weitere wilde Fahrt in Musks Tech-Vergnügungspark? Nur die Zeit, die Beiträge und die Transaktionen werden es zeigen.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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