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Elon Musk mag ein Held sein – aber er ist ganz sicher nicht der Held der Kryptowelt

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Elon Musk mag ein Held sein – aber er ist ganz sicher nicht der Held der Kryptowelt
  • Elon Musks beiläufige Erwähnungen von Kryptowährungen können die Preise in die Höhe treiben, aber er befürwortet sie nicht wirklich und unterstützt sie auch nicht mit Investitionen.
  • Der Tesla-Chef kritisiert die Umweltauswirkungen von Bitcoin, pusht aber gelegentlich Dogecoin zum Spaß.
  • Musk kündigte eine tägliche Geldspende von einer Million Dollar an registrierte Wähler in umkämpften Bundesstaaten an, was rechtliche Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verstoßes gegen Wahlgesetze auslöste.

Elon Musk mischt die Märkte auf, verändert die öffentliche Meinung und sorgt für Schlagzeilen. Wer ihn aber für den Retter der Kryptowährung hält, hat etwas verpasst.

Obwohl seine Worte die Kurse in die Höhe treiben können, unterstützt Musk Kryptowährungen nicht so, wie viele annehmen. Er stellte kürzlich klar, dass er – ungeachtet der Meinung seiner zahlreichen Dogecoin Anhänger – keine Kryptowährung befürwortet.

Bei einer Trump-Wahlkampfveranstaltung vor nur einer Woche bezeichnete Musk Kryptowährungen als „interessant und wahrscheinlich wertvoll“. Und der Zeitpunkt? Bitcoin näherte sich bereits der 70.000-Dollar-Marke. Musks Kommentar trug kaum zu einem weiteren Anstieg bei.

Seine beiläufige Erwähnung von „DOGE“ bewirkte das Übliche – sie löste einen Kursanstieg von 25 % bei Dogecoinaus. Doch trotz dieser Kursbewegungen investierte Musk nicht selbst. Er hat sich stets von persönlichen Krypto-Investitionen ferngehalten.

Musks ambivalente Beziehung zu Kryptowährungen

Musk war in Sachen Kryptowährungen schon immer unberechenbar. Erinnert ihr euch noch, als er total auf Dogecoinabfuhr? Er scherzte ständig darüber, ihn zum Mond zu schicken.

Und obwohl der Kurs der Meme-Währung jedes Mal in die Höhe schoss, wenn er einen Witz machte, ist das für Musk alles nur Spaß. Ernsthafte Unterstützung ist nicht zu erwarten. Sein Problem mit Bitcoin drehte sich schon immer um Energie.

Der Mann, der den Planeten retten will, ist wegen der Umweltauswirkungen von Bitcoinnicht begeistert. Er hat es schon einmal gesagt – Dogecoin könnte besser sein, weil es weniger Energie verbraucht.

Trotz alledem haben Musks beiläufige Tweets und spontanen Äußerungen eine reale Wirkung. Ob er Kryptowährungen bei Börsenveranstaltungen oder Tesla-Events erwähnt, die Märkte reagieren.

Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 2,39 Billionen US-Dollar. Das ist ein deutlicher Anstieg nach Monaten der Unsicherheit und Verluste. Analysten sind optimistisch und erwarten eine Erholung im November und Dezember.

Bitcoin notiert knapp unter 70.000 US-Dollar, wobei institutionelles Interesse den Anstieg befeuert. Ethereum hält sich stabil bei rund 2.750 US-Dollar, während Dogecoin mit 0,1444 US-Dollar weiterhin deutlich über dem Niveau von Musks Aussage zur Kursrallye liegt.

Elon Musk bietet Menschen eine Million Dollar an, um für Trump zu stimmen

Während seines Wahlkampfs für den Krypto-Befürworter Donald Trump kündigte Musk an, täglich eine Million Dollar an registrierte Wähler in den umkämpften Bundesstaaten auszuschütten. Klingt verrückt, oder? Nun, es dauerte nicht lange, bis Rechtsexperten Alarm schlugen.

Musks genaue Worte waren: „Wir wollen versuchen, über eine Million, vielleicht sogar zwei Millionen Wähler in den umkämpften Bundesstaaten dazu zu bringen, die Petition zur Unterstützung des ersten und zweiten Verfassungszusatzes zu unterzeichnen. Wir werden ab sofort bis zur Wahl jeden Tag nach dem Zufallsprinzip eine Million Dollar an Personen vergeben, die die Petition unterzeichnet haben.“

Das Gesetz ist in dieser Hinsicht eindeutig. Es ist verboten, Geld für die Stimmabgabe oder die Registrierung als Wähler anzubieten. Ein Verstoß gegen dieses Gesetz kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.

Musks politischer Aktionsausschuss (PAC) hatte eine Website für die Petition eingerichtet, die nur für Wähler in Pennsylvania, Georgia, Nevada, Arizona, Michigan, Wisconsin und North Carolina zugänglich war.

Nach den juristischen Auseinandersetzungen passte Musks Gruppe die Formulierungen des Gewinnspiels zwar schnell an, doch der Schaden war bereits angerichtet. Das Angebot warf weiterhin Fragen auf, insbesondere da die Verlosung auch für Personen zugänglich war, die sich erst nach Bekanntgabe des Preises registriert hatten.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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