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Elon Musk verklagt Twitter wegen Betrugs

In diesem Beitrag:

  • Elon Musk reicht Gegenklage gegen Twitter wegen Betrugs ein
  • Der Tesla-Chef behauptet, Twitter habe die Nutzerzahlen falsch dargestellt
  • Twitter stellt Binance eine Vorladung zu

Elon Musk hat in einer Klage gegen Twitter Betrugsvorwürfe erhoben. In dieser Gegenklage fordert der Milliardär das Gericht auf, betrügerische Aktivitäten des Mikroblogging-Unternehmens zu untersuchen. Zuvor hatte Twitter Musk verklagt, weil er von seinem Übernahmeversuch im Wert von 44 Milliarden US-Dollar zurückgetreten war, nachdem bereits eine Einigung erzielt worden war.

Elon Musk behauptet, Twitter habe Zahlen falsch dargestellt

In der Klage behauptet der Milliardär, der Grund für den Rückzug vom zuvor mit dem Unternehmen getroffenen Vertrag seien betrügerische Aktivitäten gewesen. In der Gegenklage wird das Unternehmen Details zum aktuellen Stand der Plattform sowie weitere Kennzahlen zur Ermittlung der bisherigen Nutzerzahlen offenlegen.

Musk behauptete, Twitter habe die genaue Anzahl gefälschter Accounts auf der Plattform nicht offengelegt. Er vermutet, dass das Unternehmen diese Taktik anwendet, um die Verkaufschancen zu erhöhen und so die Öffentlichkeit zu täuschen. Mit dieser Methode will Twitter eine riesige Anzahl potenzieller aktiver Nutzer präsentieren, darunter alle, die innerhalb eines Tages auf die Plattform zugegriffen haben.

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Twitter stellt Binance eine Vorladung zu

In der Gegenklage wurde behauptet, Elon Musk habe, nachdem alle Parteien der unterzeichneten Fusion zugestimmt hatten, schwerwiegende, an Tatsachen grenzende Probleme festgestellt, die während des Treffens falsch dargestellt worden seien. Während Twitter weiterhin darum bittet, dass das Gericht zu seinen Gunsten entscheidet und Musk zur Umsetzung der Vereinbarung verpflichtet, beantragt der Milliardär die Annullierung des Deals aufgrund von Ineffizienzen. In seiner Argumentation zu Musks Behauptungen merkte das Unternehmen an, dass der Milliardär während der Auseinandersetzung über verschiedene Aspekte des Werbesystems des Unternehmens eine Zahl genannt habe, die ihm angemessen erschien.

Das Mikroblogging-Unternehmen hat Binance und zahlreiche weitere an der Übernahme beteiligte Unternehmen per Vorladung aufgefordert, ihre Zustimmung zu erteilen. Vor einigen Monaten hatte Elon Musk angekündigt, das Unternehmen nach einer Finanzierungsrunde mit über 15 Firmen, darunter Binance zu kaufen. Die Vereinbarung wurde jedoch vor einigen Wochen aufgelöst, nachdem der Tesla-Chef argumentiert hatte, dass das Unternehmen seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Laut Musks Anwälten sind über 5 % der täglich aktiven Twitter-Nutzer Bots.

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