Elon Musk ruiniert weiterhin das Image von Twitter und will nun, dass man vor dem Twittern bezahlt

- Elon Musk bestätigt, dass neue Nutzer von X (ehemals Twitter) eine „kleine Gebühr“ zahlen müssen, um Beiträge zu veröffentlichen, zu liken, zu speichern oder zu antworten.
- Die Gebühr wurde eingeführt, um dem Anstieg von Bot-Aktivitäten und gefälschten Konten entgegenzuwirken, der durch fortschrittliche KI noch verschärft wird.
- Erhebliche Personalreduzierungen, darunter auch beim Team für Inhaltsmoderation, unter Musks Führung haben zu einer Zunahme von Spam geführt.
Elon Musk, der Mann, der unglücklicherweise das Sagen hat, was früher Twitter war, hat erneut für Kontroversen gesorgt. Er will neue Nutzer dazu bringen, cash zu zahlen, um Tweets zu verfassen, Beiträge zu liken, zu speichern oder auch nur zu antworten. Damit will er eine völlig neue Ära für die Plattform einläuten, in der der Zugang nicht nur vom Einloggen, sondern auch vom Bezahlen abhängt.
Für neue Nutzer wird eine Bezahlschranke eingeführt
Musk gab direkt zu, dass X künftig Gebühren für bisher kostenlose Funktionen erheben wird. Die Gebühr, deren Höhe er nicht bezifferte, soll angeblich Bots bekämpfen – ein Problem, das ihn offenbar sehr beschäftigt. Laut Musk haben Fortschritte im Bereich der KI es Bots zu einfach gemacht, herkömmliche Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, was zu einem sprunghaften Anstieg gefälschter Konten geführt hat. Er scheint zu glauben, dass die Lösung darin besteht, echte Nutzer zahlen zu lassen.
Letztes Jahr experimentierte X in Neuseeland und auf den Philippinen, bei dem eine geringe Jahresgebühr erhoben wurde. Musks jüngsten Äußerungen zufolge handelte es sich dabei nicht nur um einen Testlauf, sondern um den Beginn einer umfassenderen Strategie zur weltweiten Einführung von Gebühren.
Musks Begründung? Er hat genug von Bots und Fake-Accounts, die die Plattform überfluten. Er erwähnte außerdem, dass die Gebühr möglicherweise nur vorübergehend sei, vielleicht nur für die ersten drei Monate nach der Anmeldung – eine Art Probezeit, um zu sehen, ob sie zur Bereinigung der Plattform beiträgt.
Kontroverse Änderungen und Gegenreaktionen aus der Bevölkerung
Musks Amtszeit war geradezumatic. Seit seinem Amtsantritt Ende 2022 hat er die Belegschaft drastisch reduziert, darunter auch das Team, das für die Spam- und Inhaltsbereinigung der Plattform zuständig war. Diese Entscheidung führte erwartungsgemäß zu einem deutlichen Anstieg von Spam – genau das Problem, das er nun angeblich gegen Gebühr lösen will.
Darüber hinaus kann sich nun jeder die Verifizierung auf X erkaufen und so seinen Beiträgen und Antworten mehr Sichtbarkeit verschaffen. Diese Änderung stieß erwartungsgemäß nicht überall auf Zustimmung. Einige Nutzer bemängeln, dass sie Spam eher noch sichtbarer gemacht als eingedämmt habe.
Musk deutete bereits an, dass die Gebührenstruktur nicht nur für neue Nutzer, sondern für alle Nutzer gelten könnte. Richtig gehört. Sollten Musks Pläne wie angedeutet umgesetzt werden, müsste wohl jeder fürs Twittern bezahlen.
Auch finanziell sieht es für X nicht gut aus. Werbekunden haben das Unternehmen verlassen, da sie Musks strikte Haltung zur Meinungsfreiheit und seine Toleranz gegenüber provokanten Inhalten kritisch sehen. Dies hat Berichten zufolge zu einem starken Umsatzrückgang geführt – ein Trend, der für jede Plattform, die stark von Werbeeinnahmen abhängig ist, besorgniserregend ist.
Erste Berichte über diese Änderungen erschienen auf X Daily News und stellten die Gebühr als Mittel zur Spam-Bekämpfung und Verbesserung der Nutzererfahrung dar. Musks Äußerungen zur Notwendigkeit der Gebühr, ihrer potenziellen Dauer und ihrem Umfang lassen jedoch viele Fragen offen. Fest steht, dass das Folgen von Accounts und das Stöbern weiterhin kostenlos bleiben, was diejenigen, die sich über das neue kostenpflichtige Nutzungsmodell ärgern, nur wenig tröstet.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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