Das Restaking-Protokoll EigenLayer überholt Aave in der TVL-Rangliste

- EigenLayers TVL erreicht 11 Milliarden Dollar und übertrifft damit den Höchststand von Aave.
- Kontroversen entstehen hinsichtlich der TVL-Berechnungen des Restaking-Protokolls.
- Liquid Staking tracGewinne bei einem gebundenen Volumen von 55 Milliarden US-Dollar.
Im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) hat Ethereum -Staking-Protokoll EigenLayer das Kreditprotokoll Aaveüberholt und sich seinen Platz als zweitgrößtes DeFi Protokoll nach dem gesamten gesperrten Wert (TVL) gesichert.
Mit einem beeindruckenden Wert von 10,4 Milliarden US-Dollar an Krypto-Vermögenswerten, die dem Protokoll anvertraut wurden, von EigenLayer einen bemerkenswerten Meilenstein und rüttelt an der Hierarchie der DeFi -Plattformen.
EigenLayer, das Restaking-Protokoll, erlebt einen rasanten Aufschwung
EigenLayer erlangte große Bekanntheit, als das Unternehmen vorübergehend die Obergrenze für das Staking aufhob und Nutzern so ermöglichte, ihre bereits gestakten Token erneut zu staken. Dieser strategische Schritt katapultierte EigenLayers TVL auf ein Allzeithoch von 11 Milliarden US-Dollar und übertraf damit Aavemit 10,7 Milliarden US-Dollar TVL deutlich.
Der sprunghafte Anstieg des TVL beweist die wachsende Attraktivität von Restaking-Protokollen. EigenLayer verzeichnete seit der Aufhebung der Obergrenze einen bemerkenswerten Anstieg des TVL um 382,5 %.
Trotz seines rasanten Aufstiegs ist die Dominanz von EigenLayer nicht unumstritten. Ethereum Entwickler warnen vor der zunehmenden Verbreitung von Restaking-Protokollen und äußern Bedenken hinsichtlich übermäßiger Hebelwirkung. Befürworter argumentieren jedoch, dass Restaking zusätzliche Belohnungen für Nutzer einbringen kann, die ihre Assets bereits gestakt haben.
Austin Federa, Strategiechef Solana Foundation, stellte Fragen zur Berechnung des TVL-Restakings und hinterfragte, ob aus dem Staking stammende Vermögenswerte wie stETH als TVL betrachtet werden sollten, wenn ihr Wert technisch gesehen an ein anderes Protokoll gebunden ist.
Die Landschaft des DeFi -Protokolls
EigenLayerDer rasante Aufstieg von DeFi -Protokolle, in der sich Liquid-Staking-Plattformen als Schlüsselakteure etablieren. Liquid-Staking-Protokolle, bei denen Nutzer Token im Austausch für ihre eingesetzten Gelder erhalten, bilden mit fast 55 Milliarden US-Dollar an gebundenen Vermögenswerten in rund 160 Protokollen die größte DeFi Kategorie. Insbesondere die Übernahme von Aave unterstreicht die wachsende Bedeutung von Liquid-Staking-Protokollen im DeFi Ökosystem.
Laut Daten von Dune Analytics verzeichnet EigenLayer über 115.000 einzigartige Einzahler, wobei Wrapped Ether (wETH) und stETH 74 % der gestakten Token ausmachen. Im Gegensatz dazu verzeichnet Aave über 5.700 täglich aktive Nutzer, während Lido, das nach gesperrtem Wert größte Protokoll, laut Daten von Token Terminal weniger als 430 Nutzer hat.
Herausforderungen für Aave
Während EigenLayer seinen Aufstieg feiert, Aave mit eigenen Herausforderungen. Der Weggang des langjährigen Risikomanagers Gauntlet am 21. Februar hat innerhalb der Community Besorgnis ausgelöst. Gauntlet nannte Schwierigkeiten im Umgang mit „widersprüchlichen Richtlinien und ungeschriebenen Zielen der größten Interessengruppen“ als Grund für die Trennung.
Dieser Abgang erfolgte nur zwei Monate, nachdem Gauntlet einen lukrativentracmit Aaveunterzeichnet hatte. Zusätzlich ging Gauntlet eine Partnerschaft mit dem konkurrierenden DeFi Kreditprotokoll Morpho ein, was AaveProbleme weiter verschärfte.
EigenLayers bemerkenswerter Anstieg des verwalteten Vermögens (TVL) hat seine Position als führender Akteur im DeFi Bereich gefestigt und etablierte Protokolle wie Aavein den Schatten gestellt. Obwohl der Aufstieg Diskussionen und kritische Beobachtung ausgelöst hat, unterstreicht EigenLayers Erfolg die wachsende Bedeutung von Restaking-Protokollen und die sich verändernde Dynamik innerhalb des DeFi Ökosystems.
Da sich der DeFi Bereich ständig weiterentwickelt, bleibt abzuwarten, wie Protokolle wie EigenLayer die Zukunft der dezentralen Finanzen prägen werden.
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Emman Omwanda
Emmanuel Omwanda ist Blockchain-Journalist und berichtet ausführlich über Branchenneuigkeiten, On-Chain-Analysen, Non-Fungible Tokens (NFTs), Künstliche Intelligenz (KI) und vieles mehr. Seine Expertise liegt im Bereich der Kryptowährungsmärkte und umfasst sowohl Fundamental- als auch technische Analysen.
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