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Die EZB hat nun keine andere Wahl, als die Zinsen noch vor dem Sommer zu senken

In diesem Beitrag:

  • Die EZB wird dringend aufgefordert, die Zinssätze noch vor dem Sommer zweimal und bis zum Jahresende noch zweimal zu senken, um eine übermäßig restriktive Geldpolitik zu vermeiden.
  • Trotz der jüngsten geldpolitischen Stabilität herrscht unter den EZB-Beamten Einigkeit über eine mögliche Zinssenkung ab Juni angesichts optimistischer Inflationsziele.
  • Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hinkt hinterher, die Inflationsraten sinken, was darauf hindeutet, dass Zinssenkungen bald notwendig sein werden.

Der Ruf nach Veränderung wird immer lauter und deutlicher, und die Europäische Zentralbank steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Es ist Zeit für entschlossenes Handeln, nicht nur zum Nachdenken, denn Stimmen aus den eigenen Reihen drängen auf einen Strategiewechsel. Yannis Stournaras, Mitglied des EZB-Rats und Präsident der griechischen Zentralbank, hat eine mutige Forderung erhoben, die nicht ignoriert werden kann. Er betont, dass die EZB noch vor der Sommerpause im August zwei Zinssenkungen vornehmen und damit nicht aufhören muss. Bis 2024 sind zwei weitere Senkungen erforderlich, sodass insgesamt vier Anpassungen notwendig wären.

Wirtschaftsindikatoren und der Weg der EZB

Dieser Aufruf zum Handeln erfolgt nach einer Phase der Stagnation, in der die geldpolitischen Rahmenbedingungen der EZB über vier aufeinanderfolgende Sitzungen unverändert blieben. Die Hinwendung zu einer lockereren Geldpolitik im Juni scheint ein kollektives Flüstern zu sein, das sich unter den EZB-Vertretern allmählich zu einem Konsens entwickelt, getragen vom Optimismus, dass die Inflation unter Kontrolle ist und langsam wieder auf die angestrebte 2%-Marke zurückgeführt wird. Dennoch bleibt der Wunsch nach soliden Beweisen eine Hürde, die sie noch nicht überwinden wollen. Stournaras, der oft als Verfechter einer gemäßigten Geldpolitik wahrgenommen wird, plädiert für Geduld bis Juni und schließt sich damit einigen der restriktiveren Stimmen im Raum an.

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Die Spannung steigt mit jedem Tag, an dem die EZB-Sitzungen am 11. April, 6. Juni und 18. Juli näher rücken. Die Stille bis zum 12. September ist ohrenbetäubend und markiert eine Phase, in der getroffene oder verschobene Entscheidungen die wirtschaftliche Landschaft der Eurozone prägen könnten. Stournaras hebt die geringe Datenmenge hervor, die bis April erwartet wird, insbesondere hinsichtlich der Löhne Anfang 2024. Es ist ein Geduldsspiel, bei dem die wirtschaftlichen Indikatoren bis Juni noch nicht feststehen. Das Risiko ist offensichtlich: Eine Wirtschaft am Rande eines Abschwungs könnte die EZB zu einem früheren Eingreifen zwingen, doch die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario ist gering.

Die Marktstimmung ist stabil geblieben. Es wird auf eine Zinssenkung bis Juni und eine mögliche weitere Lockerung im weiteren Jahresverlauf gesetzt. Dies ist mehr als nur leere Spekulation; es spiegelt die Unterströmungen in der Wirtschaft wider: Das Wachstum stockt, die Erwartungen sind gedämpft, und die Inflation ist zwar rückläufig, aber noch nicht vollständig gebändigt. Stournaras weist auf eine Verzögerung bei der Erholung der Reallöhne hin und prognostiziert eine Rückkehr zum Vorpandemieniveau erst bis 2025. Dieses Szenario einer Aufholjagd statt einer Beschleunigung dämpft die Angst vor einer Lohn-Preis-Spirale und legt eine differenziertere Herangehensweise an das Inflationsproblem nahe.

Die Dringlichkeit, die Kreditkosten zu senken, wird durch Prognosen der griechischen Zentralbank unterstrichen, die darauf hindeuten, dass ein erheblicher Teil der vergangenen Zinserhöhungen noch nicht in der Wirtschaft ripple ist. Die schrumpfende Bilanz der EZB, die sich aufgrund des Auslaufens der Konjunkturmaßnahmen aus der Pandemiezeit voraussichtlich um rund 800 Milliarden Eurotracwird, trägt zusätzlich zur Komplexität der Finanzlage bei.

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Eine Haltung der Unabhängigkeit und Flexibilität

Stournaras weist entschieden die Vorstellung zurück, die EZB solle vor ihrem Eingreifen die US-Notenbank abwarten. Der Ruf nach Unabhängigkeit ist unmissverständlich, und die wirtschaftliche Gesundheit der Eurozone steht im Mittelpunkt der Entscheidungsfindung. Es handelt sich um ein strategisches Spiel, bei dem jeder Zug nicht auf der Grundlage globaler Vorgaben, sondern auf der Grundlage der spezifischen Bedürfnisse der europäischen Wirtschaft berechnet wird. Die unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Eurozone und der USA untermauern die Tendenz der EZB zu einer Lockerung der Geldpolitik, da die Eurozone mit schwächerem Wachstum und einer deutlicheren Annäherung an das Inflationsziel zu kämpfen hat.

Auf dem langen Weg vor uns wird der Einlagenzins, der derzeit bei einem historischen Höchststand von 4 % liegt, bis Ende 2025 oder Anfang 2026 allmählich auf ein als neutral wahrgenommenes Niveau von 2 % sinken. Dies ist kein willkürliches Ziel, sondern eine strategische Positionierung, die für das wirtschaftliche Gleichgewicht nach der Pandemie als notwendig erachtet wird.

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