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EZB hält trotz Kontroversen an Zinssätzen von 4% fest

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
EZB hält trotz Kontroversen an Zinssätzen von 4% fest
  • Die EZB beließ ihren Leitzins bei 4 %, signalisierte aber eine mögliche Zinssenkung im Juni, sofern die wirtschaftlichen Bedingungen dies zulassen.
  • Die Inflation in der Eurozone sank von einem Höchststand von 10,6 % im Jahr 2022 auf 2,4 % im März und näherte sich damit dem Zielwert der EZB von 2 %.
  • EZB-dent Christine Lagarde erwähnte, dass einige Entscheidungsträger eine sofortige Zinssenkung befürworteten, die Mehrheit sich aber für ein Abwarten entschied.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat kürzlich beschlossen, ihren Leitzins für Einlagen bei 4 % zu belassen. Diese Entscheidung fiel, obwohltronAnzeichen dafür vorlagen, dass die Bank die Zinsen bei ihrer nächsten Sitzung im Juni senken könnte, sofern die wirtschaftliche Lage dies zulässt. Der EZB-Rat bestätigte nach seinen Beratungen in Frankfurt, dass die Zinsen vorerst unverändert bleiben, bis sich defiAnzeichen für eine Abschwächung des Inflationsdrucks zeigen.

Christine Lagarde, Präsidentindent EZB ,merkte an, dass zwar die Mehrheit für die Beibehaltung des Leitzinses plädierte, eine kleine Gruppe innerhalb der EZB-Kommission jedoch auf eine sofortige Senkung drängte. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Anzeichen dafür, dass sich die Inflation, die 2022 ihren Höchststand von 10,6 % erreicht hatte, dem EZB-Ziel von 2 % annähert und im März bei 2,4 % lag.

Betrachtungen zu Wirtschaftsindikatoren und Marktreaktionen

Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank, deutete an, dass die Haltung der EZBtronauf eine Zinssenkung bis Juni hindeutet, sofern keine negativen Inflations- und Lohndaten veröffentlicht werden. Lagarde räumte mögliche Inflationsschwankungen ein und sprach von „Störungen“, die in den kommenden Monaten zu Schwankungen der Inflationsraten führen könnten, bevor sich diese stabilisieren. Sie hob zudem hervor, dass die jüngsten Trends auf ein moderateres Lohnwachstum hindeuten, was dazu beitragen könnte, die derzeit überwiegend negativen Wachstumsrisiken abzumildern.

Auf die Frage nach der Einstimmigkeit der Entscheidung, die Zinsen unverändert zu lassen, erklärte Lagarde, dass nur wenige Mitglieder für eine sofortige Zinssenkung gewesen seien, sich aber letztendlich dem breiten Konsens angeschlossen hätten, mindestens bis Juni abzuwarten. Trotz dieser Entscheidung fiel die unmittelbare Marktreaktion verhalten aus: Der Eurokurs gab gegenüber dem Dollar leicht nach, und die Rendite der zweijährigen deutschen Bundesanleihe stieg geringfügig.

Globale wirtschaftliche Einflüsse und politische Ausrichtungen

Die Entscheidungen der EZB erfolgen in einem volatilen globalen Wirtschaftsumfeld, das insbesondere von den jüngsten, die Erwartungen übertreffenden US-Inflationsdaten beeinflusst wird. Dies hat zu geringeren Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen durch die US-Notenbank geführt und sich gleichermaßen auf die Marktstimmung und die Erwartungen an die EZB und die Bank of England ausgewirkt.

Lagarde betonte jedoch nachdrücklich, dass die EZB „dentund nicht von der Feddent“ sei, und hob die Unterschiede in der Inflationsdynamik zwischen der Eurozone und den USA hervor. Ann-Katrin Petersen vom BlackRock Investment Institute merkte an, dass die EZB trotz langsamerem Wachstum und einer stärkeren Straffung der Geldpolitik möglicherweise immer noch die erste sein würde, die die Zinsen senkt, wenn auch vorsichtiger, falls die Fed ihre Zinssenkungen verzögert.

Auf eine Frage der Financial Times antwortete ein Mitglied des EZB-Rats:

Wir sind nicht die Schweiz, sondern die Eurozone und könnendentagieren, ohne uns um den Wechselkurs sorgen zu müssen. Es wäre sogar illegal, wenn die EZB ihre Geldpolitik an den Maßnahmen der Fed ausrichten würde.

Financial Times

Im Gegensatz zu früheren Mitteilungen räumte die EZB ein, dass ihre Leitzinsen wesentlich zur Senkung der Inflation beitragen, deutete aber an, dass eine aktualisierte Bewertung im Juni eine Lockerung der Geldpolitik rechtfertigen könnte, falls die Inflation anhaltende Anzeichen einer Angleichung an die Zielvorgaben zeige.

Die Daten der EZB-Umfrage unter professionellen Prognostikern (SPF) deuten auf stabile Erwartungen hinsichtlich Inflation und Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren hin. Die Prognosen lassen eine allmähliche Verbesserung der Wirtschaftslage im Laufe des Jahres 2024 erwarten, gestützt durch steigende Reallöhne. Die Inflation soll bis 2025 schrittweise auf das Ziel von 2 % sinken.

Es bestehen weiterhin Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich der Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung, und geopolitische Spannungen tragen zu den Risikofaktoren bei. Demgegenüber stehen jedoch die Erwartungen sinkender Arbeitslosenquoten und stabiler langfristiger Inflationserwartungen von 2 %.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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