Deutschlands zweitgrößte DZ Bank wird nach MiCA-Genehmigung mit dem Kryptohandel beginnen

- Die zweitgrößte Bank Deutschlands, die DZ Bank, hat von der BaFin die MiCA-Zulassung erhalten, um über ihre Plattform für digitale Vermögenswerte, meinKrypto, Kryptodienstleistungen anzubieten.
- Die Volksbanken und Raiffeisenbanken müssen nun bei der BaFin eine MiCA-Mitteilung beantragen, um ihren Kunden die Möglichkeit zu geben, vollständig digital in Kryptowährungen zu investieren.
- Die DZ Bank bereitet die Einführung von Kryptowährungen im regulären Bankwesen vor.
Die DZ Bank, Deutschlands zweitgrößte Bank, hat von der BaFin die MiCA-Zulassung erhalten, um über ihre Digitalplattform meinKrypto Kryptodienstleistungen anzubieten. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken müssen nun bei der BaFin eine MiCA-Mitteilung beantragen, um ihren Kunden vollständig digitale Investitionen in Kryptowährungen zu ermöglichen.
Laut DZ Bank handelt es sich bei meinKrypto um eine in die VR-Banking-App integrierte Wallet, die sich an selbstständige Anleger richtet. Entwickelt wurde sie vom IT-Dienstleister Atruvia für die genossenschaftliche Finanzgruppe und die DZ Bank.
Die digitale Verwahrung der Krypto-Assets obliegt der Stuttgarter Börse, die Ausführung übernimmt die EUWAX AG. Die Plattform ist jedoch nicht Teil der Beratungsleistungen für Privatkunden.
Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Litecoin (LTC) und Cardano (ADA) werden zum Start verfügbar sein, aber jede Genossenschaftsbank behält sich das Recht vor, individuell zu entscheiden, ob sie die Krypto-Lösung implementiert.
Die DZ Bank plant, vorbehaltlich regulatorischer Vorgaben, künftig weitere Kryptowährungen anzubieten. Eine Studie des Bundesverbands Deutscher Genossenschaften vom September 2025 ergab, dass mehr als ein Drittel der deutschen Banken die Einführung von Kryptowährungen in den kommenden Wochen plant.
Die Pilotprogramme der DZ Bank begannen im Dezember 2024
Berichte über die Absicht der DZ Bank, in den Krypto-Privatkundenmarkt einzusteigen, tauchten erstmals Anfang 2024 auf, die Pilotprojekte starteten jedoch bereits im Dezember desselben Jahres. Souad Benkredda, Vorstandsmitglied der DZ Bank, erklärte zuvor, dass die Frankfurter Bank eine Vielzahl von Krypto-Assets anbieten wolle. Die Initiative richtet sich an Anleger, die Kryptowährungen lieber eigenständig unddentFinanzberatung handeln möchten.
Die DZ Bank stieg bereits 2023 in den Bereich digitaler Vermögenswerte ein, als sie eine Krypto-Verwahrungsplattform auf Basis der Infrastruktur von Metaco einführte. Die Westwald Bank war jedoch die erste Genossenschaftsbank, die die meinKrypto-Plattform testete, bevor sie schrittweise auf andere Finanzinstitute ausgeweitet wurde.
Die DZ Bank ist unterdessen nicht das einzige große Finanzinstitut, das versucht, in den deutschen Kryptomarkt einzusteigen. Die DekaBank, Teil des Sparkassen-Netzwerks, führte ihre Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte bereits im vergangenen Jahr ein, beschränkt ihr Angebot jedoch ausschließlich auf institutionelle Kunden.
Die LBBW, ein weiteres bedeutendes Finanzinstitut innerhalb des Sparkassennetzwerks, ging im zweiten Quartal 2024 eine Partnerschaft mit der Kryptobörse Bitpanda ein, um Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte anzubieten. Auch der Krypto-Service der LBBW ist begrenzt und richtet sich ausschließlich an Firmen- und institutionelle Kunden.
DZ Bank bringt Kryptowährungen ins Mainstream-Banking
Die DZ Bank bereitet die Integration von Kryptowährungen in das traditionelle Bankwesen vor, nachdem sie nun die rechtliche Genehmigung erhalten hat, innerhalb der EU eine Kryptowährungshandelsplattform zu betreiben. Die operative und technische Infrastruktur von meinKrypto involviert jedoch mehrere regulierte Partner.
Die kollaborative Struktur von MeinKrypto ermöglicht es kleineren Banken, Kryptodienstleistungen anzubieten, ohne eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen. Zudem zentralisiert sie Risikomanagement und Compliance bei etablierten Finanzinstituten. Die DZ Bank will die technischen Hürden im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten abbauen, indem sie Kryptodienstleistungen in eine etablierte Banking-App integriert.
Kunden müssen künftig weder private Schlüssel verwalten noch auf externe Kryptobörsen angewiesen sein. Stattdessen ist der Handelsablauf so gestaltet, dass er traditionellen Online-Banking-Transaktionen ähnelt. Dieser Ansatz entspricht den regulatorischen Vorgaben des MiCA, die die Verantwortung der Anleger und Transparenz betonen.
Obwohl die DZ Bank die MiCA-Zulassung, erfolgt die schrittweise Einführung von meinKrypto bankenspezifisch. Jede Genossenschaftsbank mussdentinformieren und sich für den Kryptodienst anmelden.
Die Struktur ermöglicht es den einzelnen Banken im Wesentlichen, selbst zu entscheiden, ob sie Kryptowährungen in ihr Risikoprofil und ihre Kundenstrategie einbeziehen. Erste Anzeichen deuten auftronInteresse innerhalb des Genossenschaftsbankennetzwerks hin.
Branchenumfragen zeigen, dass sich über ein Drittel der Genossenschaftsbanken auf die Einführung der Plattform vorbereitet. Dieses hohe Interesse deutet auch auf eine steigende Nachfrage nach reguliertem Kryptozugang bei Privatkunden hin. Die DZ Bank stellt den teilnehmenden Banken den regulatorischen Rahmen, die Infrastruktur und die technische Grundlage zur Verfügung.
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