Der Dollar legt zu, da asiatische, europäische und US-amerikanische Aktien aufgrund von Trumps neuen globalen Zöllen schwanken

- Der US-Dollar legte nach Trumps Ankündigung globaler Zölle in Höhe von 10 bis 41 Prozent sprunghaft zu.
- Asiatische, europäische und US-amerikanische Aktienfutures fielen nach der Aktualisierung der Zölle stark.
- Amazon verlor aufgrund schwacher Prognosen über 6 %, während Apple nachtronGeschäftszahlen um 2 % zulegte.
Der US-Dollar schoss am Freitagmorgen in die Höhe, als die Aktienkurse in Asien, Europa und den USA stark reagierten, nachdemdent Donald Trump nur wenige Stunden vor dem Stichtag am 1. August neue Zollsätze bekannt gegeben hatte.
Die aktualisierten Maßnahmen, die zwischen 10 % und 41 % liegen, wurden am späten Donnerstag offiziell bekannt gegeben und beinhalten eine zusätzliche Strafe von 40 % für alle Waren, die über Drittländer umgeleitet werden, um bestehende Zölle zu umgehen.
denterfolgte die Ankündigung genau zu dem Zeitpunkt, als die globalen Märkte bereits durch schwache Technologiegewinne und einen bevorstehenden Arbeitsmarktbericht verunsichert waren.
Die Futures auf den S&P 500 fielen um 0,16 %, die Nasdaq-100-Futures um 0,23 % und die Dow-Jones-Futures um 67 Punkte bzw. 0,15 %. Amazon verzeichnete nach Börsenschluss den größten Kursverlust mit einem Einbruch von über 6 %, nachdem das Unternehmen eine düstere Prognose für das operative Ergebnis abgegeben hatte.
Apple hingegen verzeichnete einen Kursanstieg von 2 %, nachdem Gewinn und Umsatz die Erwartungen übertroffen hatten.
Trumps Zölle treffen Asien zuerst
Die Auswirkungen waren in Asien sofort spürbar. Am Freitag brachen nach Bekanntgabe der neuen Zinssätze rapide ein. Der japanische Nikkei 225 schloss mit einem Minus von 243,99 Punkten bzw. 0,59 % bei 40.825,83 Punkten.
Der südkoreanische KOSPI-Index verzeichnete die größten regionalen Verluste mit einem Rückgang um 117,23 Punkte bzw. 3,61 %. In Hongkong sank der Hang-Seng-Index um 150,71 Punkte bzw. 0,61 %, während der Hang-Seng-Tech-Index in einem turbulenten Handel 0,23 % einbüßte.
Der australische ASX 200 fiel um 77,40 Punkte bzw. 0,89 % und schloss bei 8.665,40 Punkten. In China gab der Shanghai Composite Index um 0,46 % nach, und der indische Nifty 50 verlor 72,60 Punkte bzw. 0,29 % und schloss bei 24.695,75 Punkten. Um 9:30 Uhr IST hatte der BSE Sensex um 0,34 % nachgegeben.
Bei den Technologieaktien fielen die Verluste noch deutlicher aus. In Tokio brachtron von Tokyo Electronics bis 11 Uhr Singapur-Zeit um 17 % ein. Weitere japanische Technologieaktien folgten: Lasertec verlor 4,67 %, Advantest Corp. 2,51 % und SoftBank Group 2,07 %. Einzig Renesastronlegte um 0,7 % zu.
In Südkorea fielen die Aktien von SK Hynix um 5,12 %, während Samsungtron1,92 % einbüßte. Der taiwanesische Konzern TSMC verzeichnete einen Rückgang von 1,72 %, und Foxconn (offiziell Hon Hai Precision Industry) legte um 1,12 % zu.
Zu den Aktien mit der schlechtesten Performance in Hongkong gehörten China Petroleum & Chemical Corp mit einem Minus von 5 %, Zhongsheng Group Holdings mit einem Verlust von 3,02 % und Li Auto mit einem Minus von 2,6 %.
Der Yuan verlor rapide an Wert und tracauf den stärksten wöchentlichen Kursverlust seit über sechs Monaten zu. Die Offshore-Variante fiel seit dem 25. Juli um 0,7 %, während der Onshore-Yuan um 0,6 % nachgab – der stärkste Rückgang seit Februar. Am Freitag setzte die Chinesische Volksbank ihren Referenzkurs unter 7,15 fest und signalisierte damit anhaltenden Druck. Händler stellten fest, dass die Zentralbank die Differenz zwischen dem festgelegten Kurs und den Schätzungen den zweiten Tag in Folge vergrößerte, nachdem sie erneut Unterstützung für die Währung zugesagt hatte.
James Liu, Währungsstratege bei Taikang Capital, sagte: „Die Stärke des Dollars hat den Yuan aus seiner engen Handelsspanne befreit und neue Möglichkeiten für kurzfristige Spekulationen geschaffen.“
Europa startet schwach in den Start, während der globale Druck zunimmt
Als die europäischen Händler an ihren Schreibtischen eintrafen, war die Stimmung bereits vorgezeichnet. Der Londoner FTSE 100 eröffnete 0,2 % niedriger, der deutsche DAX startete mit einem Minus von 0,6 %, der französische CAC 40 notierte unverändert und der italienische FTSE MIB gab um 0,1 % nach. Auch die breiter gefassten europäischen Indizes reagierten: Der Stoxx Europe 600 verlor 0,3 % und der Euro Stoxx 50 gab um 0,5 % nach.
Die neue Zollstruktur sorgte für Verwirrung im Welthandel. Das Weiße Haus erklärte, dass Produkte, die zur Umgehung der US-Zölle umgeleitet werden, mit zusätzlichen 40 % belegt würden. Es fehlten jedoch Details darüber, was genau als Umladung gilt und wie Washington die Einhaltung der Regelung kontrollieren will. Diese Unklarheit löste eine Welle der Risikoaversion aus und ließ Anleger im Unklaren darüber, wie weitreichend die Auswirkungen sein könnten.
Zurück in Europa standen die großen Unternehmen Schlange, um ihre Geschäftszahlen zu veröffentlichen. AXA, Daimler Truck, Melrose Industries, Saint-Gobain, Euronext, IAG, Pearson und Engie sollten alle am Freitag ihre Ergebnisse präsentieren. Doch noch bevor diese Zahlen bekannt wurden, hatte der Markt bereits Trumps Kurs aufgenommen.
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