Das US-Justizministerium wird 3.879 Bitcoin zurückgeben, die mit von Sony gestohlenen Geldern gekauft wurden

Kurzfassung (TL;DR):
- Das US-Justizministerium wird die von einer Sony-Tochtergesellschaft in Japan gestohlenen Gelder zurückgeben.
- Ein Mitarbeiter des Unternehmens hatte 154 Millionen Dollar veruntreut, um Bitcoinzu kaufen.
- Alle Bitcoinwurden nach einer vom FBI geleiteten Untersuchung beschlagnahmt.
ist das US-Justizministerium (DOJ) dabei, etwa 3.879 Bitcoin Laut einem neuen Bericht vom Dienstag
Das US-Justizministerium wird Sony 3.879 Bitcoin zurückgeben.
Die Sony-Tochtergesellschaft soll bereits im Mai versucht haben, Gelder zwischen ihren Konten zu verschieben. Dabei soll ein Mitarbeiter namens Rei Ishii rund 154 Millionen US-Dollar auf ein ihm gehörendes Bankkonto in Kalifornien umgeleitet haben. Ishii soll das gestohlene Geld genutzt haben, um 3.879 Bitcoinzu kaufen, was derzeit einem Wert von über 187 Millionen US-Dollar entspricht.
Ishii wird derzeit in Japan strafrechtlich verfolgt, und alle Bitcoin wurden nach einer gemeinsamen Untersuchung des FBI, der japanischen Strafverfolgungsbehörden, Sony und der Citibank beschlagnahmt. Laut Bericht gelang es dem FBI, den privaten Schlüssel der Wallet mit den Bitcoinzu erlangen.
„Es ist unsere Absicht, das gestohlene Geld an das Opfer dieses dreisten Diebstahls zurückzugeben, und die heutige Maßnahme hilft uns dabei“, sagte der amtierende US-Staatsanwalt Randy Grossman.
Kryptokriminalität
Das US-Justizministerium hat seine Überwachung des Kryptowährungssektors seitdem verstärkt, was dazu beigetragen hat, zahlreiche Cyberkriminelle zur Rechenschaft zu ziehen. Vor zwei Monaten erhob das Ministerium Anklage gegen sechs Männer, die mutmaßlich digitale Währungen zur Geldwäsche für Drogenkartelle in Mexiko nutzten. Auch erhob gegen die Gründer des AirBit Clubs, der als Kryptobetrug eingestuft wurde,
Nach einem Fünf-Punkte-Plan der US-Regierung zur Bekämpfung des Terrorismus wurde unter dem Justizministerium eine neue Task Force gebildet, um festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen, die im Verdacht stehen, an illegalen Aktivitäten unter Verwendung von Kryptowährung beteiligt zu sein.
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