NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Das britische Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) kündigt Ferninspektionen von Tierärzten für die Genehmigung von Tiertransporten in England an

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
Defra
  • Das britische Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) plant, während Ausbrüchen der Vogelgrippe in England Video-Ferninspektionen für die Genehmigung von Geflügeltransporten zu ermöglichen, um die Belastung der lokalen Tierärzte zu verringern und Bedenken hinsichtlich der Biosicherheit auszuräumen.
  • Die derzeitigen Vorschriften erfordern persönliche Inspektionen, was die veterinärmedizinischen Ressourcen in Risikogebieten stark belastet.
  • Der Vorschlag erhielt Unterstützung von wichtigen Interessengruppen wie dem National Farmers' Union (NFU), wobei Defra eine umfassende Option bevorzugte, die Ferninspektionen für verschiedene lizenzierte Transporte ermöglicht.

Um die Erteilung von Transportgenehmigungen für Geflügel während Ausbrüchen der Vogelgrippe zu vereinfachen, hat bedeutende Änderungen angekündigt. Nach Rücksprache mit Branchenvertretern hat Defra beschlossen, die Gesetzgebung zu ändernund tierärztliche Ferninspektionen per Videotechnologie anstelle der obligatorischen Vor-Ort-Begutachtungen zu ermöglichen. Dieser wegweisende Schritt soll die lokalen Tierärzte entlasten und den von Geflügelhaltern geäußerten Bedenken hinsichtlich der Biosicherheit Rechnung tragen.

Nach geltendem Rechtsrahmen ist für den Transport von Geflügel innerhalb von Vogelgrippe-Präventions- oder Überwachungszonen eine Genehmigung der Tier- und Pflanzengesundheitsbehörde (APHA) erforderlich. Bestimmte Genehmigungen, insbesondere für den Transport von Geflügel zum Schlachthof, setzen eine tierärztliche Vor-Ort-Untersuchung voraus, um den Gesundheitszustand der Tiere festzustellen. Diese Praxis ist zwar für die Seuchenbekämpfung unerlässlich, hat aber auch Herausforderungen mit sich gebracht.

Die lokalen Veterinärressourcen sind oft stark ausgelastet, insbesondere in Gebieten mit vielen Geflügelerkrankungen. Der ständige Bedarf an Vor-Ort-Kontrollen kann die Verfügbarkeit qualifizierter Tierärzte beeinträchtigen. Darüber hinaus haben Geflügelhalter Bedenken hinsichtlich der Biosicherheit geäußert, da der Zutritt von zusätzlichem Personal zu ihren Betrieben während Ausbrüchen unnötige Risiken bergen kann.

Erfolgreiche Prozesse schaffen die Voraussetzungen

Während des Ausbruchs der Vogelgrippe 2022/23 initiierte die APHA Versuche mit tierärztlichen Ferninspektionen als mögliche Lösung für diese Herausforderungen. Geflügelhalter konnten Inspektionen mit qualifizierten Veterinären aufzeichnen oder live übertragen. Der Erfolg dieser Versuche legte den Grundstein für die spätere Entscheidung des britischen Ministeriums für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra).

Der Vorschlag des Umweltministeriums (Defra) stieß bei wichtigen Interessengruppen, insbesondere dem Nationalen Bauernverband (NFU) und anderendent, auftronZustimmung. Der NFU befürwortete nach Rücksprache mit seinem Geflügelausschuss und seinen Mitgliedern die Umstellung auf tierärztliche Ferninspektionen. Oberstes Ziel ist es, die lokalen Veterinärressourcen zu entlasten und gleichzeitig die Biosicherheit vor Ort zu gewährleisten.

Konsultationsprozess: Die öffentliche Meinung wurde angehört

Im Rahmen des Konsultationsprozesses wurden drei zentrale Optionen zur Prüfung vorgelegt:

  • Ausgangslage: Beibehaltung des Status quo ohne Vorkehrungen für Ferninspektionen.
  • Option 1: Ferninspektionen ausschließlich für den Transport von Vögeln zum Schlachthof zulassen.
  • Option 2: Änderung der Gesetzgebung, um Ferninspektionen vor dem Transport von genehmigungspflichtigen Tieren zu ermöglichen, einschließlich zur Schlachtung bestimmter Vögel, Bruttiere und Junghennen kurz vor dem Legen.

Wie bereits erwähnt, bevorzugt Defra Option 2, da diese die umfassendste Lösung zur Bewältigung der anstehenden Probleme bietet.

Derzeit wartet die NFU auf weitere Informationen zu den voraussichtlichen Zeitrahmen für die Umsetzung dieser Gesetzesänderungen. Diese Entwicklung dürfte erhebliche Auswirkungen auf die Geflügelwirtschaft und die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung in England haben.

In ihrer Stellungnahme zur Konsultation betonte die NFU die Wichtigkeit eines Ansatzes, der ganz Großbritannien umfasst. Zudem wurde um Klarheit hinsichtlich der Auswirkungen dieser Änderungen in England auf den Verkehr von Geflügel und Geflügelprodukten zwischen England, Wales und Schottland gebeten.

Abschluss der Konsultation

Die Konsultation, die darauf abzielte, Erkenntnisse und Meinungen zu den vorgeschlagenen Änderungen zu sammeln, wurde offiziell am 31. Oktober 2023 abgeschlossen. Während dieses Zeitraums ermutigte die NFU ihre Mitglieder zur Teilnahme, indem sie über ein Online-Formular ihre Meinung einbrachten. Diedenthatten außerdem die Möglichkeit, sich direkt an das Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) zu wenden.

Die Entscheidung des britischen Ministeriums für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra), Ferninspektionen durch Veterinäre für Genehmigungen zum Transport von Geflügelpest durchzuführen, stellt einen bedeutenden Schritt hin zu effizienteren und flexibleren Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung dar. Durch die Reduzierung der Notwendigkeit von Vor-Ort-Begutachtungen dürfte die Belastung der lokalen Tierärzte sinken, und auch Bedenken hinsichtlich der Biosicherheit bei Ausbrüchen werden voraussichtlich gemildert.

Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS