Das dezentrale Kreditprotokoll bZx wurde innerhalb weniger Tage zweimal erfolgreich gehackt, wodurch ein Schaden von über 950.000 US-Dollar entstand. Durch diese jüngste Entwicklung hat der dezentrale Finanzsektor ( Defi ) einen schweren Schlag erlitten, da der Angreifer Berichten zufolge mehrere Defi Protokolle für seinen Angriff nutzte.
Der erste bZx-Hack
Das Protokoll wurde erstmals am 14. Februar kompromittiert, als sich das Team auf der Branchenveranstaltung ETHDenver befand. Berichten zufolge erfolgte der zweite Angriff am 18. Februar.
Beim ersten Angriff nutzte der Angreifer mehrere Defi Protokolle, um große Mengen an Ethereum (ETH) und Wrapped Bitcoin (wBTC) – einem Asset, das den Bitcoin -Kurs auf der Ethereum Blockchain trac– zu tauschen und so die Kurse zu manipulieren. Konkret kaufte der Angreifer 112 wBTC für 5.500 ETH und tauschte diese anschließend gegen 6.671 ETH, wodurch er einen Gewinn von 1.193 ETH (rund 320.000 USD) erzielte.
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Der zweite bZx-Hack
Die genaue Natur des zweiten Angriffs ist noch unklar, doch eine Nachricht des Einsatzleiters Kyle Kistner deutet darauf hin, dass der Angriff durch Manipulation von Oracles erfolgte. Oracles sind zentrale Komponenten, die Anwendungen auf der Blockchain externe Daten bereitstellen.
Es wurde geschätzt, dass der Angriff einen Verlust von fast 2.400 ETH verursacht hat. Zum aktuellen Kurs entspricht dies einem Wert von fast 640.000 US-Dollar. Kistner versichert, dass sein Team den Hack neutralisieren und weitere Verluste verhindern kann, wie bereits beim vorherigen Angriff. Chainlink umgestellt wird , wodurch das System sicherer wird.
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