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Dezentrale KI ist bereit, eine neue Ära der Innovation in der gesamten Technologielandschaft einzuleiten

VonNeel SchoenewaldNeel Schoenewald
3 Minuten Lesezeit

Aufgrund ihres relativ jungen Alters hat die Künstliche Intelligenz (KI) in den letzten Jahren bei zahlreichen technologischen Entwicklungen eine Vorreiterrolle eingenommen, insbesondere seit dem Aufkommen populärer LLMs wie Claude, ChatGPT, Perplexity und Gemini. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Idee eines vollständig dezentralisierten KI-Ökosystems jedoch immense tracin der breiten Öffentlichkeit erfahren.

im Kern die Leistungsfähigkeit der Blockchain und verteilter Rechenverfahren, um ein offeneres, sichereres und kollaborativeres Umfeld für die KI-Entwicklung zu schaffen. Anders als traditionelle Systeme, die oft von wenigen Großkonzernen kontrolliert – wobei die aktuelle KI-Landschaft von Google, Amazon und Microsoft dominiert wird – verteilt dezentrale KI die Prozesse der Datenspeicherung, des Modelltrainings und der Inferenz auf ein Netzwerk von Teilnehmern.

Ein solches System ermöglicht nicht nur mehr Sicherheit und Datenschutz, sondern demokratisiert auch den Zugang der Verbraucher zu unvoreingenommener KI-Technologie. Durch die Verteilung von Rechenressourcen und Daten über ein Netzwerk kann dezentrale KI zudem eine höhere Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und Effizienz erreichen. Schließlich trägt dieses neuartige Technologieparadigma dazu bei, einige der drängendsten Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datenhoheit auszuräumen, indem es Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten und deren Verwendung im KI-Training und in verschiedenen Inferenzprozessen gibt.

Dieser Wandel hin zu einem transparenteren und nutzerzentrierten Modell könnte dazu beitragen, das Vertrauen in KI-Technologien und deren Anwendungen in verschiedenen Branchen zu stärken.

Projekte, die die Entwicklung dezentraler KI vorantreiben

Angesichts der vielversprechenden Möglichkeiten dezentraler KI haben mehrere Projekte dazu beigetragen, diese Vision voranzutreiben. OpenGradient beispielsweise hat eine Plattform entwickelt, die Blockchain-Technologie nutzt, um die Überprüfbarkeit von Modellen und sicheres Hosting zu gewährleisten und gleichzeitig skalierbare KI-Rechenleistung auf der Blockchain bereitzustellen. Dadurch können Entwickler KI-Modelle sicher und sofort bereitstellen und komplexe kryptografische oder Hardware-Lösungen überflüssig machen.

Dank des einzigartigen technologischen Angebots von OpenGradient konnte das Unternehmen 8,5 Millionen Dollar einwerben im Rahmen seiner jüngsten Finanzierungsrunde

Auch 0G ist ein Projekt, das aktiv die Grenzen des Machbaren mit On-Chain-KI-Anwendungen. Sein Kernframework besteht aus drei Schlüsselkomponenten: einer Speicherschicht (zur Verwaltung großer Datensätze), einer Datenverfügbarkeitsschicht (für Verifizierungsdaten) und einer Bereitstellungsschicht (für Modellinferenz, Datenabruf und Training).

Der modulare Ansatz des Projekts ermöglicht die flexible Integration in verschiedene KI-Workflows durch die Entkopplung von Funktionen wie Datenspeicherung, Verfügbarkeit und Datenverarbeitung. Darüber hinaus unterstützt die Infrastruktur von 0G ein breites Spektrum an Anwendungsfällen, von KI und DeFi bis hin zu Gaming und Layer-2-Lösungen.

Ein weiteres bemerkenswertes Projekt in diesem Bereich ist INTELLECT-1, entwickelt von Prime Intellect AI. Es stellt den ersten dezentralen Trainingslauf eines Modells mit 10 Milliarden Parametern dar, der es jedem ermöglicht, Rechenleistung beizusteuern und sich am Entwicklungsprozess des Modells zu beteiligen – und fördert so eine inklusivere KI-Community, in der Teilnehmer aus aller Welt zu einem Open-Source-System für künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) beitragen können.

Droht ein technologischer Tsunami?

Da KI und ihre vielfältigen Angebote tracbranchenübergreifend immer mehr an Bedeutung gewinnen – konservative Schätzungen gehen davon aus, dass der Sektor bis 2032 einen kumulierten Wert von 2,57 Billionen US-Dollar erreichen wird wird immer deutlicher, dass die Idee der dezentralen KI von vielen etablierten Akteuren als ein bedeutender Wandel in der zukünftigen Entwicklung dieser Technologie angesehen wird.

In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass Sahara AI, ein Startup, das KI mit Blockchain integriert, kürzlich 43 Millionen US-Dollar eingesammelt hat in einer von namhaften Risikokapitalgebern wie Samsung NEXT, Pantera Capital, Binance . Angesichts einer von KI geprägten Zukunft scheint die Branche bereit für eine auf Dezentralisierung basierende Revolution zu sein, die zentrale Herausforderungen wie Datenschutz, Skalierbarkeit und Zugänglichkeit angeht – und gleichzeitig ein kollaborativeres und innovativeres Umfeld fördert.

Da immer mehr Unternehmen und Entwickler die Vorteile dieses Ansatzes erkennen, ist es daher zu erwarten, dass die Entwicklung neuartiger KI-Lösungen, die in ihrer Designstruktur und Funktionsweise transparenter und sicherer sind, beschleunigt wird.

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Neel Schoenewald

Neel Schoenewald

Neel Schoenewald ist Full-Stack-Softwareentwickler mit über 7 Jahren Erfahrung im Bereich Blockchain. Er hat an mehreren Fachartikeln mitgewirkt.

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