NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Dänische Kryptobesitzer zahlen bis zu 53 % Kapitalertragssteuer – weltweit die höchste

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten
Dänische Kryptobesitzer zahlen bis zu 53 % Kapitalertragssteuer – weltweit die höchste
  • Kryptowährungsinvestorentracin Dänemark einer Kapitalertragsteuer in Höhe von 53%.
  • Das ist der weltweit höchste Steuersatz, der auf Gewinne aus Kryptoaktivitäten erhoben wird.
  • Der globale Ansatz bei der Besteuerung von Kryptowährungen ändert sich, um einer verstärkten Steuerberichterstattung und -einhaltung durch die Beteiligten Rechnung zu tragen.

In DänemarktracSie weltweit die höchste Steuer auf Ihre Kryptowährungserträge. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie hervor, die die globale Krypto-Steuerlandschaft beleuchtet. Die Studie, eine Kooperation der Krypto-Forschungsunternehmen Coincub und Blockpit, zeigt, dass in Dänemark ansässige Krypto-Investoren bis zu 53 % Kapitalertragsteuer zahlen. 

Dieser Steuersatz entspricht dem hohen Steuerniveau des Landes. Ein Auszug aus dem Bericht erläutert dies:

„Die dänische Steuerbehörde behandelt Gewinne aus Kryptowährungen als persönliches Einkommen und unterwirft sie den gleichen progressiven Steuersätzen wie andere Einkommensarten. Dieses hohe Steuerniveau steht im Einklang mit Dänemarks allgemeinem Ansatz zur Einkommensbesteuerung, der zu den höchsten der Welt zählt.“

~Coincub/ Blockpit

Island ist mit einer Kapitalertragsteuer von 38,5 % (kurz- und langfristig) das Land mit der zweithöchsten Besteuerung von Kryptowährungen. Wie in den anderen nordischen Ländern entspricht dieser hohe Steuersatz dem progressiven Steuersystem und dem sozialstaatlichen Wirtschaftsmodell. Irland belegt den dritten Platz mit einer Steuer von 33 % auf Krypto-Einnahmen.

Dänische Kryptobesitzer zahlen bis zu 53 % Kapitalertragssteuer – weltweit die höchste
Quelle: Coincub/Blockpit

Der Bericht hebt zudem einige der steuergünstigsten Länder für Krypto-Investoren hervor. Dazu gehören Bahrain, Bermuda, die Schweiz, die Kaimaninseln und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Ihre günstigen regulatorischen Rahmenbedingungen und die Steuerfreiheit von Investitionen in digitale Vermögenswerte machen sie zu erstklassigen Standorten für Privatpersonen und Unternehmen, die mit diesen Vermögenswerten handeln.

Wo können Krypto-Investoren Steuervorteile für langfristiges Halten (Hodling) in Anspruch nehmen?

Mehrere Länder der Eurozone bieten langfristigem Besitz von Kryptowährungen steuerliche Vorteile. Deutschland beispielsweise erhebt einen Steuersatz von 0 % auf Gewinne aus Anlagen, die der Anleger länger als ein Jahr hält, oder auf Gewinne unter 1.000 €. Ebenso sind Krypto-Einkünfte unter 256 € steuerfrei.

Dies steht in deutlichem Gegensatz zu dem Zinssatz von 45 %, den das Unternehmen für innerhalb eines Jahres übertragene Vermögenswerte erhebt.

Belgien erhebt von Privatanlegern keine Steuer auf langfristige Kapitalgewinne aus Kryptowährungen. Allerdings gilt eine Bedingung: Die Transaktionen müssen Teil der üblichen privaten Vermögensverwaltung des Inhabers sein. Kurzfristige Gewinne werden hingegen mit einem Pauschalsteuersatz von 33 %trac, während Einkünfte aus professioneller Krypto-Aktivität einem höheren Steuersatz unterliegen.

Dasselbe gilt für Luxemburg. Hier enjvon 0 % Kapitalertragsteuersatz auf Kryptowährungen, die sie länger als sechs Monate halten. Erlöse aus Verkäufen innerhalb von sechs Monaten unterliegen jedoch einem progressiven Steuersatz von 42 %. Ähnliche Anreize bieten auch Malta, Zypern und Kroatien.

Neue globale Steuerstandards zielen auf Kryptotransparenz ab

Die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen hat ein Umdenken hinsichtlich ihrer künftigen Besteuerung erforderlich gemacht. Hinter diesem Wandel stehen zwei Initiativen: das Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) und die Steuerverwaltung für die Meldung von Krypto-Asset-Aktivitäten (TARKA).

CARF strebt mehr Steuertransparenz und die Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch die Etablierung eines weltweit anerkannten Standards für die Meldung von Krypto-Transaktionen an. TARKA ergänzt CARFs Bestrebungen, indem es Synergien zwischen den Steuerbehörden der 48 Gründungsmitglieder ermöglicht.

Die beiden Initiativen werden Krypto-Dienstleister einer strengeren Kontrolle unterziehen und sie zwingen, ihre Systeme an ihre erweiterten Meldepflichten anzupassen. Gleichzeitig erhalten die Steuerbehörden mehr Instrumente und Durchsetzungskraft, um verschleierte Kryptogewinne tracund zu ahnden.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS