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Kuba möchte als „Partnerland“ Mitglied der BRICS-Staaten werden

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Kuba möchte als „Partnerland“ Mitglied der BRICS-Staaten werden
  • Kuba hat offiziell um die Aufnahme in die BRICS-Gruppe als Partnerland gebeten und einen formellen Antrag an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet.
  • Die BRICS-Gruppe besteht derzeit aus 10 Ländern, und viele weitere, darunter die Türkei und Mexiko, haben Interesse an einem Beitritt bekundet.
  • Rivalitäten zwischen Mitgliedern wie Saudi-Arabien und Iran sowie Ägypten und Äthiopien könnten zu Spannungen innerhalb des Staatenbundes führen.

Kuba möchte offiziell der BRICS-Gruppe als Partnerland beitreten.

Außenminister Carlos Miguel Pereira gab bekannt, dass das Land einen formellen Antrag an den russischendent Wladimir Putin gestellt hat, der in diesem Jahr den Vorsitz der Gruppe innehat.

Die BRICS-Staaten halten ihren jährlichen Gipfel am 22. Oktober in Kasan, Russland, ab. Im Vorfeld des Treffens erklärte Putin, die Erweiterung des Staatenbundes werde ein zentrales Gesprächsthema sein.

Mehrere andere Länder haben ähnliche Ambitionen gezeigt, seit die BRICS-Staaten Anfang dieses Jahres Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate zugelassen haben.

Länder solidarisieren sich mit den BRICS-Staaten

Die BRICS-Mitgliedschaft steht nicht jedem offen. Sie erfolgt auf Einladung, und bisher haben nur ausgewählte Länder das Angebot erhalten – und es scheint, als wolle jeder dabei sein.

Pakistan ist beispielsweise ein weiteres Land, das Interesse gezeigt hat. Unterstützt von China und Russland scheint Pakistan zuversichtlichdent seiner Chancen zu sein.

Allerdings könnten die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes und die IWF-Rettungsmaßnahmen einer Zustimmung im Wege stehen.

Mexiko möchte ebenfalls beitreten. Die Türkei hat sich auch schon beworben, aber ihre Verbindungen zur NATO könnten die Angelegenheit verkomplizieren. Verständlich.

Algerien, ein weiterer Kandidat, wird aufgrund seiner Rolle in Afrika in Betracht gezogen. Das Land führt bereits Beitrittsgespräche, da es in regionalen Angelegenheiten von Bedeutung ist.

Venezuela könnte ebenfalls der BRICS-Gruppe beitreten, allerdings könnten politische und wirtschaftliche Instabilität die Chancen auf eine baldige Aufnahme beeinträchtigen.

Die Probleme der Expansion

Obwohl die BRICS-Gruppe wächst, gibt es einige Herausforderungen, die den Prozess verlangsamen oder verkomplizieren könnten. Ein Beispiel dafür ist die Rivalität zwischen den Mitgliedsnationen.

Saudi-Arabien und Iran, die beide erst kürzlich beigetreten sind, verbindet eine tiefe Spannung, die auf religiösen und politischen Differenzen beruht.

Auch Ägypten und Äthiopien haben ihre eigenen Streitigkeiten. Äthiopiens Bau des Großen Äthiopischen Renaissance-Staudamms hat zu schweren Konflikten mit Ägypten geführt, das den Staudamm als Bedrohung seiner Wasserversorgung ansieht.

Auch zwischen den einzelnen BRICS-Mitgliedern besteht eine große wirtschaftliche Kluft. China ist mit Abstand der dominierende Akteur und stellt Länder wie Äthiopien und Ägypten völlig in den Schatten.

Damit die BRICS-Staaten als geeinte Front Erfolg haben können, müssen sie sich darum bemühen, die Interessen sowohl der größeren als auch der kleineren Mitglieder in Einklang zu bringen.

Andernfalls läuft die Gruppe Gefahr, zum Spielball ihrer dominanteren Volkswirtschaften zu werden, wodurch weniger mächtige Nationen weniger Möglichkeiten haben, Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen.

Die außenpolitischen Differenzen innerhalb der BRICS-Gruppe verkomplizieren die Lage zusätzlich. Einige Mitglieder unterhalten engere Beziehungen zum Westen als andere.

Indien ist beispielsweise Teil von Bündnissen wie dem Quad, dem auch die USA, Japan und Australien angehören. Brasilien unterhält ähnliche Verbindungen zu westlichen Nationen.

Russland und China hingegen neigen zu einer antiwestlichen Haltung, insbesondere angesichts des Konflikts Russlands mit Amerika wegen der unschönen Sanktionen.

Zudem gibt es innerhalb der BRICS-Staaten keine formale Entscheidungsstruktur, was es der Gruppe erschwert, Einigungen in wichtigen Fragen zu erzielen.

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