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Cryptopia gibt Verlustschätzung bekannt, Eröffnungstermin weiterhin unklar

VonSaad B. MurtazaSaad B. Murtaza
2 Minuten Lesezeit
Cryptopia-Updates: Kundengelder weiterhin in der Schwebe

Cryptopia-Updates: Kundengelder weiterhin in der Schwebe

Die neuseeländische Kryptobörse Cryptopia wurde Anfang des Jahres gehackt und ist seitdem nicht mehr aktiv. Nun hat die Börse den geschätzten Verlust auf rund 9,4 Prozent beziffert. Der Tweet vom offiziellen Cryptopia-Account liefert weitere Informationen zur aktuellen Situation.

Die Börse gab außerdem bekannt, dass sie alle Vorsichtsmaßnahmen ergreift, darunter eine gründliche Sicherheitsprüfung jeder Wallet vor der Wiederaufnahme des Betriebs, um einen erneuten Hack zu verhindern. Sie warnte Nutzer zudem davor, Guthaben auf ihre alten Cryptopia-Adressen einzuzahlen, und versprach, am 28. Februar 2019 ein Update bereitzustellen.

Twitter-Nutzer hingegen stehen der Börse und den Aktivitäten seit dem Hack mittlerweile etwas skeptisch gegenüber. Der Twitter-Nutzer Alex Crypto verspottete die Börse am 29. Februar dieses Jahres mit einer gefälschten Ankündigung zur Wiedereröffnung von Cryptopia – ironischerweise ist dieses Jahr jedoch kein Schaltjahr.

Die Nutzer sind zunehmend frustriert über die anhaltenden Verzögerungen bei Antworten und Aktualisierungen sowie den fehlenden Zugang zur Börse. Ein Twitter-Nutzer beschwerte sich über Twitter bei den Medien, da Tausende unter den Folgen der anhaltenden Probleme leiden. Hendrik Merwe erklärte auf Twitter, die neuseeländische Polizei habe die operative Kontrolle über die Börse wieder an das Unternehmen zurückgegeben. Ihr Schweigen sei jedoch beinahe kriminell. Seine Aussage erfolgte am 25. Februar 2019.

Die Börse hatte gestern inoffiziell ihre Position durch einen Telegrammbeitrag klargestellt, in dem sie die aktuelle Situation an der Börse sowie Aktualisierungen zur Verzögerung darlegte und erklärte, dass die Börse ohne eine genaue Schätzung ihrer Verluste nicht wiedereröffnet werden könne.

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Saad B. Murtaza

Saad B. Murtaza

Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.

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