Kryptowährungsunternehmen in den Niederlanden sollen künftig reguliert werden

Amsterdam 4388160 1280
Kryptowährungsunternehmen in den Niederlanden sollen ab Januar 2020 von der niederländischen Zentralbank verwaltet und reguliert werden.
Ab dem 10. Januar 2020 müssen sich alle Unternehmen in den Niederlanden, die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen anbieten, bei der De Nederlandsche Bank (DNB) registrieren lassen, um weiterhin tätig sein zu können, wie die DNB mitteilte .
Die offizielle Erklärung erläutert die konkreten Bestimmungen, wonach jegliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit Einlagen oder dem Umtausch von Fiatgeld in Kryptowährung (oder umgekehrt) eine Registrierung bei den Zentralbanken erfordern. Die Regelung gilt für alle Unternehmen und Börsen, auch solche mit Sitz außerhalb der Niederlande, die ihre Dienstleistungen der niederländischen Bevölkerung anbieten.
Ob das Unternehmen im Inland oder im Ausland ansässig ist, ob es internationale oder lokale Kunden betreut, ob es über einen physischen Standort oder nur eine Online-Präsenz verfügt – es wird eine Validierung durch die DNB erfordern, erklärt ein Sprecher der DNB.
Kryptowährungsunternehmen in den Niederlanden im Visier der DNB
DNB begründet diesen Schritt ferner damit, dass die regulatorische Beschränkung im Einklang mit der 5. EU-Geldwäscherichtlinie (AMLD 5) stehe, die voraussichtlich ab dem gleichen Datum, dem 10. Januar 2020, in Kraft treten werde.
Das Gesetz stellt klar, dass die Unternehmen die erforderlichen Angaben für die Registrierung einreichen müssen, bevor die Bestimmungen in Kraft treten. Anschließend haben die Kryptowährungsfirmen sechs Monate Zeit, sich verifizieren zu lassen. Andernfalls wird die Regierung sie schließen.
Sollte es jemals zu einer Situation kommen, in der das Gesetz in Kraft getreten ist und ein Unternehmen keinen Antrag auf Registrierung gestellt hat, muss es seine Geschäftstätigkeit unverzüglich einstellen, fügt die DNB hinzu.
Die DNB legt fest, dass bei der Registrierung die Geschichte jedes Unternehmens, die Einhaltung der AML-Vorschriften durch den Vorstand, die Art der angebotenen Dienstleistungen und gegebenenfalls strafbare Handlungen berücksichtigt werden.
Unterdessen wurde beobachtet, dass die niederländischen Behörden im Umgang mit Kryptowährungen hart durchgreifen . Im Juli forderten die Minister aufgrund von Bedenken hinsichtlich Geldwäsche und illegaler Finanztransaktionen strenge Regulierungen für den Handel mit Kryptowährungen.
Anfang dieses Jahres bestanden die DNB und die niederländische Finanzmarktaufsicht auf einer Exklusivlizenz für Unternehmen im Bereich Kryptowährungen im Land.
Die ablehnende Haltung der Niederlande gegenüber digitalen Währungen stellt sich die Frage: Wird dies Unternehmen davon abhalten, sich in dem Grachtenland anzusiedeln oder die ansonsten kryptowährungsfreundliche Bevölkerung zu bedienen? Teilen Sie Ihre Meinung im Kommentarbereich mit.
Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.
Manasee Joshi
Manasee ist eine begeisterte Leserin und leidenschaftliche Autorin und hat sich kürzlich entschieden, sich ganz dem freiberuflichen Schreiben zu widmen. Mit einem Abschluss in Anglistik und Erfahrungen in den Bereichen Verwaltung, Personalwesen, Finanzen, Literatur, Kreativität und Innovation erstellt sie ansprechende und fesselnde Inhalte für die Krypto- und Blockchain-Community.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)














