Krypto-YouTuber sind unzufrieden, da die Plattform offenbar Krypto-Videos zensiert. Chris Dunn, ein Krypto-YouTuber, gab bekannt , dass die Plattform viele seiner Krypto-Videos entfernt hat.
Krypto-YouTuber und voreingenommene Zensur
Dunns YouTube-Kanal zählt über 200.000 Abonnenten und mehr als sieben Millionen Aufrufe. Nun hat die Plattform den Großteil seiner Videos entfernt, da diese angeblich gegen die Community-Richtlinien verstoßen. YouTube begründete die Löschung unter anderem mit „schädlichen oder gefährlichen Inhalten“ und dem „Verkauf regulierter Waren“.
Dunn teilte einen Screenshot, auf dem er die Entfernung solcher Fenster forderte. Das Bild zeigte Videotitel wie „So investiere ich gerade“, „17 Lektionen für Trader und Investoren“ und „Ist Bitcoin wirklich Geld?“. YouTube hat all diese Videos als schädliche Inhalte eingestuft, ähnlich wie Videos, die Gewalt, Hacking, gefährliche Heilmittel oder den Konsum bzw. die Herstellung harter Drogen zeigen.
Der Tweet rief Reaktionen von einer Vielzahl von Personen hervor, darunter von den Twitter-Accounts zensurfreier Plattformen wie LBRY, Streamanit und Uptrennd sowie von Krypto-YouTubern und -Enthusiasten.
YouTubes Vorgehen verdeutlicht die Problematik zentralisierter Plattformen und unregulierter Zensur. Als Reaktion auf Dunns Tweet erklärte der Twitter-Nutzer @woonomic: „Die zentrale Kontrolle fremder Inhalte sollte reguliert werden.“ Zwar reguliert YouTube seine Plattform gemäß den geltenden Gesetzen, doch sollte eine unabhängige Instanz die Zensurmaßnahmen solcher Plattformen überwachen.
YouTube ist nicht die erste Plattform, die in Sachen Zensur voreingenommen agiert. Facebook hatte zuvor Krypto-Werbung verboten. Erst kürzlich wurde dieses Verbot aufgehoben , sodass die meisten Formen von Krypto-Werbung wieder auf der Plattform geschaltet werden können.

