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Facebook lockert stillschweigend die Richtlinien für Krypto-Werbung vor dem Start der Währung

VonSaad B. MurtazaSaad B. Murtaza
Lesezeit: 2 Minuten,
Facebook zeigt sich vor dem Start der Kryptowährung zurückhaltend gegenüber Krypto-Werbung

Facebook zeigt sich vor dem Start der Kryptowährung zurückhaltend gegenüber Krypto-Werbung

Facebook steht kurz vor der Veröffentlichung seiner eigenen Kryptowährung. Gleichzeitig passt das Unternehmen seine Werberichtlinien an, sodass auch andere, die ihre Kryptowährungen bewerben möchten, Facebook wieder nutzen können.

Laut Facebook ist die Genehmigung zur Werbung auf ihrer Website eine Folge der massiven Kritik, die sie nach dem Verbot von Krypto-Werbung erhalten haben. Sie steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Einführung ihres eigenen Stablecoins.

Werbetreibende müssen zwar weiterhin einen Antrag stellen, um Werbung im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu schalten. Die im Juni des Vorjahres eingeführte Vorabgenehmigungspflicht für solche Anzeigen wird jedoch aufgehoben.

Eine Anzeige, die auf eine Landingpage eines eingeschränkten Produkts verweist, bedarf jedoch weiterhin einer vorherigen Genehmigung und kann abgelehnt werden, wenn es sich um ein verbotenes Produkt handelt.

Darüber hinaus erklärt Facebook, dass Werbung im Zusammenhang mittrac(CFDs), wie beispielsweise Initial Coin Offerings (ICOs), die ausbeuterischen Charakter hat, nicht zulässig sein wird.

All dies fällt laut Facebook-Verantwortlichendentmit der Suche des Unternehmens nach einer Milliarde Dollar (1 Mrd. USD) für sein eigenes Projekt „Libra“ zusammen. Ein Medienportal berichtete, dass Facebook diesbezüglich mit großen Organisationen wie VISA und MasterCard verhandelt.

Das Projekt Libra war ursprünglich als einfache Möglichkeit für WhatsApp-Nutzer gedacht, Geld zu überweisen. Mittlerweile umfasst es jedoch ein viel größeres Spektrum und bietet unter anderem Zahlungen für Werbebewertungen, Online-Shopping und E-Commerce-Funktionen – und zwar nicht nur für Facebook.

Facebook hält weiterhin daran fest, Werbung im Finanzbereich zu unterbinden, die Nutzer in die Irre führen könnte. Daher müssen sich Anbieter von Kryptowährungen weiterhin einer Überprüfung unterziehen.

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Saad B. Murtaza

Saad B. Murtaza

Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.

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