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Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Australien erfordert eine Regulierung

VonGiorgi MichelidzeGiorgi Michelidze
2 Minuten Lesezeit
Die Bendigo Bank blockiert in Australien risikoreiche Kryptozahlungen

Australien hat in letzter Zeit mit erheblichen Problemen im Bereich Steuerhinterziehung zu kämpfen, und die örtliche Steuerbehörde bereitet Maßnahmen gegen die Beschuldigten vor. Das australische Finanzamt (ATO) ermittelt derzeit in zwölf internationalen Fällen von Steuerhinterziehung unter Verwendung von Kryptowährungen.

Die australische Steuerbehörde (ATO) hat eine Sonderkommission zur grenzüberschreitenden Suche und Verfolgung der Verdächtigen eingerichtet. Die Kommission trägt den Namen J5 und setzt sich aus Beamten aus den Niederlanden, den USA, Australien, Kanada und Großbritannien zusammen.

Laut einem Bericht von Will Day, dem Leiter des australischen Finanzamts, gehört ein Finanzinstitut mit einigen seiner Tochtergesellschaften zu den Verdächtigen, die mutmaßlich die höchsten Steuersummen hinterzogen haben. Sie sollen nicht nur selbst Steuern hinterzogen, sondern auch ihre Kunden dabei unterstützt haben, dasselbe zu tun. 

Laut Day besteht seitens der Regierung keine grundsätzliche Abneigung gegen Kryptowährungen. Sie erkennt sie als handelbare Vermögenswerte wie alle anderen an und billigt Investitionen in diese nicht. Allerdings duldet sie die Nutzung dieser digitalen Vermögenswerte als Mittel zur Steuerhinterziehung australischer Bürger.

Dank der Einbindung von Behörden aus einigen der finanzstärksten Länder der Welt verläuft die Zusammenarbeit der J5 reibungslos. Der Austausch von Daten und Informationen beschleunigt die Ermittlung der Täter.

Die australische Kryptowährungsregulierung könnte durch diese missliche Lage ebenfalls stark beeinträchtigt werden, da sie sich bei der Umsetzung effektiver Steuergesetze als ineffizient erwiesen hat. Lediglich die lokalen Börsen sind rechtlich verpflichtet, Informationen über das Handelsverhalten und die Transaktionshistorie ihrer Kunden offenzulegen. Australische Händler müssten also lediglich zu einer ausländischen, unregulierten Börse wechseln.

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Giorgi Michelidze

Giorgi Michelidze

Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“

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