Krypto-Spotvolumen erreicht 3-Monats-Tief

- Das weltweite Spot-Handelsvolumen sank im September um 9,7 % auf 1,67 Billionen US-Dollar, den niedrigsten Wert seit Juni.
- Binance führte mit einem Handelsvolumen von 636,5 Milliarden US-Dollar, während die DEX-Aktivität ebenfalls nachließ,cakeSwap jedoch entgegen diesem Trend.
- Bitcoin -ETFs erholten sich mit Zuflüssen in Höhe von 3,53 Milliarden US-Dollar, was auf eine erneute institutionelle Nachfrage hindeutet.
Der Kryptohandel hat sich im September deutlich abgekühlt. Das globale Spotvolumen an zentralisierten Börsen sank auf 1,67 Billionen US-Dollar. Der Rückgang um 9,7 % gegenüber 1,85 Billionen US-Dollar im August markiert den niedrigsten Stand seit Juni. Trotz des starken Anstiegs des Bitcoin-Kurses auf neue Höchststände deutet dieser Rückgang auf einen ruhigeren Monat für Händler hin.
Die Marktkapitalisierung des Kryptomarktes erreichte im Oktober mit voller Wucht wieder die 4-Billionen-Dollar-Marke. Es sah nach einer bedeutenden Erholung aus, als Bitcoin -Kurs von unter 110.000 Dollar direkt über 120.000 Dollar stieg. Der Fear & Greed Index zeigt, dass die Stimmung weiterhin „neutral“ ist, aber leicht in Richtung „Gier“ tendiert.
Binance ist weiterhin führend, aber die Handelsvolumina sinken
Die Daten zeigen, dass Binance im Spot-Handel weiterhin die dominierende Börse ist, obwohl das Handelsvolumen von 737,1 Milliarden US-Dollar im August auf 636,5 Milliarden US-Dollar zurückging. Bybit folgte mit 132,1 Milliarden US-Dollar, während Gate.io und Bitget 124 Milliarden bzw. 117,9 Milliarden US-Dollar umsetzten.
Der dezentrale Handel (DEX) verlor ebenfalls etwas an Dynamik, da die Handelsvolumina im September leicht auf 363,4 Milliarden US-Dollar sanken, nach 368,8 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Innerhalb dieses Zeitraums ging der Umsatz von Uniswap von 143 Milliarden US-Dollar auf 106,5 Milliarden US-Dollar zurück.cakeSwap hingegen verzeichnete einen Anstieg der Handelsaktivität von 58,7 Milliarden US-Dollar auf 79,8 Milliarden US-Dollar.
Der Spothandel mag sich in den letzten Monaten verlangsamt haben, doch Bitcoin ETFs still und leise eine Trendwende vollzogen. US-amerikanische Bitcoin Spotfonds verzeichneten im September Nettozuflüsse von 3,53 Milliarden US-Dollar, nach Abflüssen von 751 Millionen US-Dollar im August. Im Juli hatten BTC-ETFs jedoch Zuflüsse von über 6 Milliarden US-Dollar verbucht.
Bitcoin Kurs ist in den letzten 30 Tagen um mehr als 12 % gestiegen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels liegt der durchschnittliche Kurs von BTC bei 124.475 US-Dollar. Das 24-Stunden-Handelsvolumen beträgt rund 53,5 Milliarden US-Dollar.
Bitcoin erreicht neues Hoch, Gold steigt ebenfalls auf
Die On-Chain -Daten bestätigen diesen Stimmungswandel. Mit Bitcoin Anstieg ist der durchschnittliche BTC-Zufluss an Börsen von 0,55 auf 0,48 gesunken. Dies deutet darauf hin, dass weniger Anleger ihre Coins verkaufen. Anders ausgedrückt: Der jüngste Kursanstieg von rund 108.000 US-Dollar auf 124.000 US-Dollar scheint von realer Nachfrage und langfristigen Anlegern getrieben zu sein, nicht von kurzfristigen Gewinnmitnahmen.
Dies wird durch das allgemeine Marktverhalten untermauert. Hohe Mittelzuflüsse deuten typischerweise auf Verkaufsdruck, doch der aktuelle Abwärtstrend bei den Börseneinlagen lässt vermuten, dass die Anleger zunehmend Vertrauen in ihre Position gewinnen. Sofern die Mittelzuflüsse nicht erneut sprunghaft ansteigen – ein Warnsignal dafür, dass Großinvestoren möglicherweise Verkäufe vorbereiten –, erscheint die Rallye vorerst gut begründet.
Bitcoin erreichte am Sonntag einen neuen Höchststand von 125.689 US-Dollar. Dies ist der erste neue Höchststand seit Mitte August, als Anleger angesichts des anhaltenden Shutdowns der US-Regierung verstärkt auf sogenannte „Entwertungsgeschäfte“ setzten. Da die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten, darunter die US-Arbeitsmarktdaten, ausgesetzt blieb, verlagerte sich die Risikobereitschaft deutlich hin zu Sachwerten. Gold folgte dieser Entwicklung und erreichte am Montag einen Rekordwert von über 3.900 US-Dollar pro Unze, womit der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend fortgesetzt wurde.
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