Kryptobetrügereien ähnlich wie bei PlusToken (2 Milliarden Dollar Schaden) nehmen zu, Vorsicht!

Kryptobetrug nimmt zu, und Betrüger nutzen die aktuelle Wirtschaftskrise und die COVID-19-Pandemie aus. Krypto-Befürworter wissen jedoch nicht, ob das PlusToken-Debakel des letzten Jahres wirklich Anlass zur Sorge gibt.
Der neueste Betrug, Antimatter Kingdom (AK), verspricht Nutzern einen „Airdrop“ auf ihre Bitcoin -Wallets und weist damit Ähnlichkeiten zu PlusToken auf. PlusToken gilt jedoch als einer der größten Betrugsfälle in der Kryptowelt. Ähnlich wie bei Schneeballsystemen wurden Nutzern Zinsen nach Einzahlung von Kryptowährungen auf die Wallets der Plattform versprochen.
Das System erlaubte es den Teilnehmern, beliebige Beträge in Bitcoin, Ether oder anderen Kryptowährungen einzuzahlen. Bis zum Ende des Tages waren die Einlagen auf Hunderte Millionen US-Dollar angewachsen. Berichten zufolge sammelte das System über 2 Milliarden US-Dollar an.
Groß angelegte Kryptobetrügereien lauern überall
Der PlusToken-Betrug war groß angelegt und gut durchdacht; er betraf zum Zeitpunkt seiner Durchführung 10 Prozent des gesamten Ether-Beständes auf dem Markt. Der Betrug blieb unentdeckt. Selbst westliche Krypto-Experten waren verblüfft, als die Betrüger verhaftet wurden und andere begannen, cashdie Beute zu
Der PlusToken-Betrug zielte auf asiatische Nutzer ab, und auch der neueste Fall verfolgt dasselbe Ziel. Asien scheint ein sicherer Hafen für Kryptobetrüger. Dovey Wan, Partnerin bei Primitive Ventures, berichtet von einem neuen Betrug namens Antimatter Kingdom, der ahnungslosen Krypto-Nutzern sogenannte „Airdrops“ verspricht und sich rasant verbreitet.
Die Höhe des „Airdrops“ wird jedoch nicht angegeben. Der Betrug deutet darauf hin, dass 180.000 BTC, die für das „Soul Mining“ bestimmt sind, in einer Wallet gesperrt werden, um durch einen unklaren Algorithmus Zinsen zu generieren.
Ergo, der Analyst, der PlusToken geknackt hat, gibt an, dass die mit AK verknüpfte Wallet-Adresse bereits 1.600 BTC angesammelt hat, was etwa 11 Millionen US-Dollar entspricht. Die Gelder wurden an eine Börse transferiert, die keine strengen KYC-Sicherheitsmaßnahmen (Know Your Customer) implementiert hat.
Ein kurzer Blick auf die Aktivitäten des AK-Wallet-Clusters zeigt, dass die Transaktionen nachlassen. Das bedeutet, dass die Betrüger ihre Operation nach wochenlangem Betrug abgeschlossen haben. Wahrscheinlich haben die Drahtzieher das System gestoppt oder neue Adressen erstellt.
Kryptobetrugsfälle, die auf den asiatischen Markt abzielen
Seitdem AK scheinbar keine Neuigkeiten mehr veröffentlicht hat, tauchen immer mehr Kryptobetrügereien auf. Eine weitere Betrugsmasche, das sogenannte „EOSEOSEOS EOSEOSEOSEOS EOSEOS laut Molly der Twitter-Nutzerin
Das System funktionierte ähnlich wie PlusToken: Opfer mussten Kryptowährung einzahlen und erhielten im Gegenzug hohe Zinsen auf den eingezahlten Betrag. Laut der Quelle gab es bei dem Betrug ein Empfehlungssystem, bei dem man für jede erfolgreiche Empfehlung EOS Coins verdiente.
Laut dem chinesischen Medienportal ChinaNewswerden die meisten dieser Gelder über die Kryptobörse Huobi transferiert, die auch als Zugangspunkt für PlusToken-Gelder diente.
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