Kryptowährungsbetrüger nutzen MS Drainer aus, um 59 Millionen Dollar abzuzweigen: Details

Kryptowährungsbetrüger nutzen MS Drainer aus, um 59 Millionen Dollar abzuzweigen: Details
- Kryptowährungsbetrüger nutzen „MS Drainer“ aus, um in einer ausgeklügelten Operation, die 63.210 Opfer zum Ziel hat, 59 Millionen Dollar abzuzweigen.
- Betrüger nutzen Google- und Twitter-Anzeigen mit gefälschten Versionen beliebter Krypto-Websites und entgehen der Entdeckung durch regionale Zielgruppenansprache und Seitenwechseltaktiken.
Betrüger haben mit einem ausgeklügelten Betrugsversuch unter Einsatz des Dienstes „MS Drainer“, der Kryptowährungs-Wallets leert, in den letzten neun Monaten unglaubliche 59 Millionen US-Dollar von rund 63.210 Opferntrac. Ihre Vorgehensweise besteht darin, ahnungslose Nutzer mithilfe von Google- und Twitter-Anzeigen auf gefälschte Versionen beliebter Krypto-Websites zu locken.
Die Blockchain-Sicherheitsplattform Scam Sniffer deckte das ausgeklügelte Betrugssystem auf und enthüllte, dass Betrüger ihre Opfer mit gefälschten Versionen bekannter Krypto-Plattformen wie Zapper, Lido, Stargate, DefiLlama, Orbiter Finance und Radient ins Visier nahmen. Die Täter nutzten Google Ads und wandten verschiedene Taktiken an, um nicht entdeckt zu werden.
Googles Abwehrmechanismen umgehen
Trotz Googles Prüfsystemen zur Verhinderung von Phishing-Betrug nutzten Betrüger regionales Targeting und Seitenwechsel, um die Anzeigenprüfungen erfolgreich zu umgehen. Dadurch konnten ihre Anzeigen Googles Qualitätskontrollsysteme umgehen und Nutzer betrügerischen Machenschaften aussetzen.
Die Betrüger manipulierten Nutzer zusätzlich durch Web-Weiterleitungen und erweckten durch die Veränderung von URLs den Anschein von Legitimität. Beispielsweise ahmte die Betrugsseite „cbridge.ceiler.network“ die korrekte URL „cbridge.celer.network“ trotz des Rechtschreibfehlers nach. Im Zuge ihrer UntersuchungdentScam Sniffer mithilfe von MS Drainer 10.072 gefälschte Seiten.
Untersuchungen zu MS Drainer enthüllten eine ungewöhnliche Marketingstrategie des Entwicklers. Anders als übliche Wallet-Drainer, die einen Prozentsatz der illegal erworbenen Gewinne verlangen, wurde MS Drainer in Foren für eine Pauschalgebühr von 1.499,99 US-Dollar angeboten. Zusätzliche „Module“ mit erweiterten Funktionen wurden zu unterschiedlichen Preisen zwischen 699,99 und 999,99 US-Dollar angeboten.
Auch Twitter spielte unwissentlich eine Rolle bei dieser Operation. ScamSniffer berichtete, dass sechs von neun Phishing-Anzeigen auf Twitter für MS Drainer warben, einige davon sogar von verifizierten Accounts. Die Anzeigen nutzten Themen wie „Ordinals Bubbles“, bewarben eine limitierte NFT-Kollektion und setzten Geofencing ein, um gezielt bestimmte Regionen anzusprechen und so die Erkennung weiter zu umgehen.
Sicherheitsauswirkungen für Benutzer
Da diese betrügerischen Kampagnen immer raffinierter werden, werden Nutzer dringend gebeten, beim Kontakt mit Werbung für Kryptowährungen Vorsicht walten zu lassen. Die Häufigkeit von Betrugsfällen auf seriösen Plattformen unterstreicht die Notwendigkeit gründlicher Recherchen, bevor man neue Plattformen nutzt oder Wallets verbindet.
Zusammenfassend verdeutlicht das Auftreten von MS Drainer die sich wandelnde Landschaft von Kryptowährungsbetrugsfällen. Dies erfordert erhöhte Wachsamkeit seitens der Nutzer und kontinuierliche Anstrengungen der Plattformen zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen. Bleiben Sie informiert, bleiben Sie sicher!
Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.
Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan. übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)















