Kryptoregulierung: FTX legt dem US-Kongress einen Vorschlag vor

Zusammenfassung (TL;DR)
- FTX legt dem Kongress einen Vorschlag zur Kryptoregulierung vor
- FTX fordert von Kryptobörsen mehr Transparenz
- Die Börse wünscht sich eine Regelung zum Schutz der Kunden
Die Regulierung von Kryptowährungen zählt weiterhin zu den schwierigsten Aspekten des Marktes und bereitet Regierungen weltweit Sorgen. Der Grund dafür ist die enorme Größe des Kryptomarktes und die Befürchtung, ihn nicht angemessen regulieren zu können. Die meisten Länder, darunter auch die USA, befinden sich in dieser Lage und suchen weiterhin nach dem richtigen Weg, den Kryptosektor zu regulieren. Die Kryptobörse FTX mit Sitz auf den Bahamas hat jedoch einen Zehn-Punkte-Vorschlag veröffentlicht, um die Regulierung in die richtige Richtung zu lenken.
FTX fordert mehr Transparenz bei Kryptobörsen
Da der US- Kongress Fortschritte bei der Kryptoregulierung anstrebt, lud er führende Vertreter der Krypto-Branche ein, um Vorschläge zur Marktregulierung zu erarbeiten. Die Richtlinien berücksichtigen alle Entscheidungen, die Kryptobörsen auf dem Markt treffen, und deren geplante Umsetzung. In ihren zehn Punkten zur Kryptoregulierung schlug FTX vor, dass Regulierungsbehörden Marktplätze für Spot- und Derivateprodukte gleich behandeln sollten.
FTX argumentierte, dass die Art des Marktes nicht die übergeordnete Notwendigkeit der Regulierung verdrängen sollte, da alle Marktarten im Sektor einheitlich reguliert werden müssten. FTX forderte zudem, dass Krypto-Unternehmen mehr Spielraum bei der Mitgliederbetreuung erhalten sollten. Dies bedeutet, dass Händler und Nutzer digitaler Vermögenswerte ungestört handeln können sollen, ohne dass sich Dritte einmischen.
FTX ist der Ansicht, dass die Kryptoregulierung die Kunden schützen sollte
Ein weiterer wichtiger Punkt betraf die Transparenz von Kryptobörsen und -investitionen. FTX betonte, dass Nutzer jederzeit wissen müssen, wie ihre Vermögenswerte verwahrt werden und wie Kryptobörsen Betrug und Hackerangriffe bekämpfen. Darüber hinaus fordert FTX von den Regulierungsbehörden einen besseren Rahmen für die Meldung von Nutzeraktivitäten auf ihren Plattformen.
FTX betont, dass das neue Rahmenwerk Kunden angemessen schützen und gleichzeitig jegliche Probleme im Zusammenhang mit Marktmanipulation ausschließen muss. FTX sieht zudem die Notwendigkeit einer Regulierung von Stablecoins, da Plattformen ihrer Ansicht nach erläutern sollten, welche Kryptowährung die Kriterien für bestimmte Transaktionen erfüllt. Bereits im August kündigte FTX an, die KYC-Verifizierung zu vereinfachen. Die neue KYC-Verifizierung erfordert die Angabe der Telefonnummer, um FTX den Standort des Nutzers zu ermitteln.
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Owotunse Adebayo
Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.
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