Kryptomärkte erholen sich, nachdem die Bank von Japan die Zinserhöhung heruntergespielt hat – aber wie sieht es mit Ether aus?

- Der stellvertretende Gouverneur der Bank von Japan spielte Zinserhöhungen herunter, was den Kryptomärkten Auftrieb gab, doch Ether hinkt weiterhin hinterher.
- Jump Trading und das Plus Token-Ponzi-System werfen große Mengen an ETH auf den Markt und drücken so den Preis.
- Rezessionsängste könnten Bitcoin als sicheren Hafen zugutekommen, kleinere Altcoins jedoch aufgrund der geringeren Liquidität schädigen.
Die Kryptomärkte erholen sich, nachdem der stellvertretende Gouverneur der japanischen Zentralbank die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung als gering einschätzte. Dies hat dem Markt einen dringend benötigten Aufschwung verliehen.
Aber ratet mal, wer nicht mitfeiert? Genau, Ether. Trotz der allgemeinen Markterholung hinkt ETH weiterhin hinterher.
Analysten von QCP Capital zufolge haben die jüngsten Äußerungen der Bank of Japan (BoJ) den Kryptomarkt positiv beeinflusst. Allerdings besteht ein potenzielles Limit für kurzfristige Kursgewinne, insbesondere für Ethereum (ETH).
Jump Trading trennt sich weiterhin von seinen ETH-Beständen; es sind noch etwa 21.394 $wstETH, was ungefähr 63,6 Millionen Dollar entspricht, zum Verkauf verfügbar.
Zudem ist das berüchtigte Plus-Token-Schneeballsystem weiterhin aktiv und hat in den letzten 30 Stunden 25.757 ETH im Wert von 63,1 Millionen US-Dollar transferiert. Diese Entwicklungen belasten den ETH-Kurs.
Bitcoin bleibttron
Bitcoin (BTC) zeigt sich jedoch widerstandsfähig. QCP Capital ist optimistisch für BTC, da massiv Call-Optionen mit Verfall im Dezember und März gekauft wurden.
Große Fonds verlängern zudem ihre Long-Call-Positionen vom September. Analysten haben eine Handelsidee ins Spiel gebracht, die es ermöglicht, wöchentlich einen jährlichen Kupon von 23 % zu erhalten, während sich der Bitcoin-Kurs im Laufe des Sommers weiter erholt.
Der Absicherungsplan sieht vor, BTC zu einem Preis zu kaufen, der 21 % unter dem aktuellen Spotpreis von 45.000 US-Dollar liegt, jedoch nur, wenn der Preis bei Fälligkeit unter 40.000 US-Dollar fällt.
Derzeit liegt der BTC-Spotpreis bei über 59.000 US-Dollar, was diese Handelsidee für diejenigen, die langfristig optimistisch für BTC sind, sehr attraktiv macht.
Wirtschaftliche Unsicherheit schadet Kryptowährungen
Die Angst vor einer globalen Rezession ist allgegenwärtig. Die Zentralbanken haben die Zinsen massiv gesenkt, allein in den letzten drei Monaten 35 Mal, womit das Niveau von Anfang 2024 überschritten wurde.
Dies erinnert an die Finanzkrise von 2008, als die Zentralbanken in der Spitze 76 Zinssenkungen durchführten.
Mehrere Faktoren schüren diese Rezessionsängste. Die Wirtschaftswachstumsprognosen für 2024 sehen düster aus; der IWF rechnet mit einem leichten Rückgang auf 2,9 %, nach 3 % im Jahr 2023.
Trotz einiger Verbesserungen bei den Inflationsaussichten zwingen das langsame Wachstum und der anhaltende Inflationsdruck die Zentralbanken zum Handeln, um einen tieferen Abschwung zu vermeiden.
Die Fälligkeit von US-Staatsschulden verschärft die angespannte Lage. Die beträchtliche Menge an spekulativen Anleihen, die 2024 fällig werden, deutet in Verbindung mit sinkenden Anleiherenditen auf ein angespanntes Finanzumfeld hin.
Investoren flüchten sich in sicherere Anlagen, und der Rückgang der Renditen ist ein classic Zeichen für mangelndes Vertrauen in nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
Die Analysten von Bitfinex gehen davon aus, dass die Angst vor einer Wirtschaftskrise unterschiedliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben könnte. Bitcoin könnte in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit von seiner Rolle als sicherer Hafen profitieren.
Investoren greifen oft auf Vermögenswerte zurück, die als Wertspeicher wahrgenommen werden, und so könnte Bitcoin eine erhöhte Nachfrage erfahren, da die traditionellen Märkte mit Volatilität konfrontiert sind.
Doch dem breiteren Kryptomarkt, insbesondere den Altcoins, könnte es weniger gut gehen. Geringere Liquidität und eine sinkende Risikobereitschaft könnten kleinere Kryptowährungen belasten.
Anleger könnten risikoscheuer werden und Gelder aus risikoreichen Anlagen wie kleineren Kryptowährungen in sicherere Investitionen umschichten.
Aurelie Barthere, leitende Forschungsanalystin bei Nansen, prognostiziert eine 40%ige Wahrscheinlichkeit für eine Rezession in der zweiten Jahreshälfte 2024, mit einer 30%igen Wahrscheinlichkeit für eine leichte Rezession und einer 10%igen Wahrscheinlichkeit für eine harte Landung.
Das liegt weit über dem historischen Durchschnitt von 17 %, nicht wahr?
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