Ein mutmaßliches Krypto-Pyramidensystem in Uganda ist nach dem Betrug an Anlegern und Mitarbeitern geflohen.
Ein Krypto-Pyramidensystem flüchtete, nachdem es Kundengelder gestohlen hatte
Dunamiscoins Resources Limited hatte im November dieses Jahres in Masaka ein Unternehmen gegründet. Kurz nach der Gründung begann die Firma, Nutzer ihres digitalen Währungsnetzwerks zu unterstützen. schloss das Unternehmen in Masaka – offenbar endgültig. Die Mitarbeiter wussten davon nichts und fanden ihr Büro völlig leer vor.
Laut Aussagen von Personen, die in der Nähe des Dunamiscoin-Büros arbeiteten, lockte das Unternehmen trac mit unrealistischen Gewinnversprechen. Es versprach Renditen von 40 % auf Investitionen in das Projekt. Solche Versprechen sind eine gängige Methode von Krypto-Pyramidensystemen , um Nutzer zu rekrutieren. Zeugen berichten, dass das Unternehmen eng mit Geldtransferfirmen zusammenarbeitete, um Teilnehmer für das System zu gewinnen.
Das Unternehmen verlangte von allen Nutzern eine Registrierungsgebühr von 20.000 Uganda-Schilling (5 US-Dollar). Ein Mitarbeiter gab an, dass das Unternehmen hohe Renditen versprochen, die Nutzer aber stattdessen auch noch um ihre Registrierungsgebühren betrogen habe.
Zahlreiche Medien und andere Organisationen versuchten, Dunamiscoins zu kontaktieren, doch keine der angegebenen Telefonnummern war erreichbar. Auf der Website des Unternehmens war zwar eine E-Mail-Adresse angegeben, doch beim Versuch, diese zu erreichen, erhielt man die Meldung, dass die Adresse nicht gefunden werden konnte.
Der Gouverneur der Bank von Uganda riet kürzlich seinen Bürgern zur Vorsicht im Umgang mit Kryptowährungsprojekten. Er erklärte, dass Kryptogeschäfte nicht reguliert seien und die Regierung daher nur begrenzten Schutz bieten könne.
zzzz