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Das US-Finanzministerium erklärt, dass Krypto-Mixer nicht nur etwas für Kriminelle sind

In diesem Beitrag:

  • Das US-Finanzministerium erklärt, dass Krypto-Mixer auch von Privatpersonen genutzt werden können, um ihre Finanzdaten vertraulich zu behandeln.
  • Mixer können auch von Kriminellen missbraucht werden, insbesondere dezentrale Mixer, die schwer zu regulieren sind.
  • Der Bericht hebt einen Konflikt zwischen Datenschutz und Sicherheit hervor, da die Regulierungsbehörden auf strengere Regeln drängen.

Laut dem US-Finanzministerium sind Krypto-Mixer nicht ausschließlich Kriminellen vorbehalten. Einem Bericht des Ministeriums an den US-Kongress zufolge nutzen viele Privatpersonen diese Tools aus legitimen Gründen des Datenschutzes bei Transaktionen auf öffentlichen Blockchains.

Obwohl die Aufsichtsbehörden sich Sorgen um illegale Aktivitäten machen, die Entdeckung des Finanzministeriums darauf hin, dass die Datenschutzinstrumente, die Kriminelle missbrauchen, auch für den Durchschnittsbürger wichtig sind, der die Kontrolle über seine eigenen Finanzinformationen behalten möchte.

Krypto-Mixer sind Dienste, die versuchen, Quelle und Ziel von Kryptowährungstransaktionen zu verschleiern. Blockchains wie Bitcoin und Ethereum sind öffentliche Register, und jeder, der die Wallet-Adresse kennt, kann Transaktionen einsehen.

Laut dem Bericht könnten Personen, die Kryptowährungen häufig für alltägliche Zahlungen nutzen, auf sogenannte Mixer zurückgreifen, um die Offenlegung persönlicher Finanzdaten zu vermeiden. Beispielsweise möchte jemand, der Geld an eine Wohltätigkeitsorganisation spendet oder einen Lieferanten bezahlt, nicht unbedingt, dass seine gesamte Transaktionshistorie in einer öffentlichen Blockchain sichtbar ist. 

Rechtlich dazu befugte Nutzer können Mixer verwenden, um private Informationen wie Vermögen, Handelsquittungen oder Spenden an wohltätige Zwecke zu schützen, teilte das Finanzministerium mit. 

Da die Datensätze in der Blockchain dauerhaft und öffentlich zugänglich sind, können Datenschutztools Menschen dabei helfen, die Preisgabe von Informationen zu vermeiden, die sie Betrug, Diebstahl oder unerwünschter Aufmerksamkeit aussetzen könnten. 

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Aufsichtsbehörden warnen davor, dass Mischgeräte Kriminellen helfen, Gelder zu verstecken

Das Finanzministerium wies neben den rechtmäßigen Nutzungsmöglichkeiten auch darauf hin, dass Mixer zur Verschleierung illegaler Finanzaktivitäten . Der Bericht warnt davor, dass einige dezentrale oder „nicht-verwahrende“ Mixer häufig mit Geldwäsche und anderen Straftaten in Verbindung stehen.

Sie verfügen über kein zentrales Unternehmen, das den Dienst betreibt, was es den Behörden erschwert, sie zu regulieren oder zu untersuchen. 

Laut dem US-Finanzministerium haben Cyberkriminelle diese Tools genutzt, um gestohlene digitale Vermögenswerte zu transferieren. Hacker der Lazarus-Gruppe – einem Cyberkriminalitätsnetzwerk mit mutmaßlichen Verbindungen zur nordkoreanischen Regierung – haben in einigen Fällen Mixer eingesetzt, um gestohlene Gelder bei Hacks von Kryptobörsen zu verstecken, berichtet die Behörde.

Die Behörde erklärte, dass sogenannte „Custodial Mixer“, die vorübergehend die Kontrolle über die Gelder der Nutzer übernehmen und diese vermischen können, Informationen liefern könnten, die Ermittler nutzen können, um verdächtige Transaktionen trac. 

Da diese Dienste vondentUnternehmen betrieben werden, können die Aufsichtsbehörden diese möglicherweise dazu zwingen, Finanzgesetze einzuhalten oder gegebenenfalls Benutzerdaten bereitzustellen. 

Dezentralen Mixern fehlt jedoch ein zentraler Betreiber, was die Durchsetzung der Regeln erheblich erschwert.

Regierungen drängen angesichts zunehmender Datenschutzdebatte auf strengere Kryptoaufsicht

Der Bericht des Finanzministeriums erscheint inmitten einer weltweit zunehmenden Diskussion über den Datenschutz im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten. Ab 2025 strebten US-Gesetzgeber neue Regelungen an, um die Anforderungendentdie Identitätsprüfung für Kryptodienstleistungen zu erweitern. 

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Einer der Gesetzesvorschläge, der in dieser Debatte die größte Aufmerksamkeit erregt hat, ist der „Digital Asset Market Clarity Act of 2025“ (auch bekannt als CLARITY-Gesetz). Befürworter argumentieren, das Gesetz würde die Regulierung digitaler Vermögenswerte transparenter gestalten, während Kritiker befürchten, einige Bestimmungen könnten mehr Plattformen dazu zwingen, personenbezogene Daten von Nutzern zu erheben. 

Die traditionellen „Know-Your-Customer“-Regeln, die für Blockchain-Anwendungen gelten, bergen das Risiko, die dezentralen und offenen Zugangsmerkmale zu beeinträchtigen, die die Blockchain – unter anderem – so beliebt machen, wie Experten im Bereich der dezentralen Finanzen festgestellt haben.

Alexander Grieve, Policy-Manager beim Krypto-Investmentunternehmen Paradigm, warnte bereits zuvor davor, dass vage Rechtsformulierungen Softwareentwickler bei der Entwicklung datenschutzorientierter Tools haftbar machen könnten.

Es gibt Befürchtungen, dass künftige staatlich unterstützte digitale Währungen die Finanzüberwachung verstärken könnten. Auch der Investor Ray Dalio warnte davor, dass digitale Zentralbankwährungen den Regulierungsbehörden zudem mehr Befugnisse zur genauen Überwachung des Finanzverhaltens einräumen würden als die bestehenden Bankensysteme. 

Angesichts des Bestrebens neuer Regierungen, digitale Währungen zu regulieren, verdeutlicht die Studie des Finanzministeriums das Dilemma zwischen Datenschutz und Sicherheit. Systeme oder Geräte, die dem Schutz der Privatsphäre von Finanzinformationen dienen, können jedoch auch die Aufdeckung illegaler Handlungen erschweren.

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