Zusammenfassung (TL;DR)
- Iran schließt über 1600 illegale Krypto-Mining-Farmen
- Er sagt, die Farmen würden dazu dienen, andere abzuschrecken
Die iranischen Behörden haben soeben die Schließung von über 1600 illegalen Bitcoin -Mining-Farmen bekannt gegeben. Laut Bericht verbrauchten diese Farmen innerhalb von anderthalb Jahren über 250 Megawatt Strom.
Tavanir, das Energieunternehmen, dessen Strom von den illegalen Minenarbeitern genutzt wurde, äußerte sich durch seinen Sprecher entschieden zu dem Thema. Der Sprecher erklärte, das Unternehmen werde die illegalen Minenarbeiter mit einer Geldstrafe belegen, die andere abschrecken solle. Laut seinen Angaben werde die Strafe so hoch ausfallen wie die Verluste, die diese illegalen Aktivitäten dem nationalen Stromnetz verursacht hätten.
Er fügte hinzu, dass sie vom nationalen Stromnetz getrennt würden und die Bergleute weiterhin mit einer Strafverfolgung rechnen müssten.
Der Iran ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Krypto-Mining-Branche anerkennt und legalisiert. Die Behörden hatten alle Miner im Land aufgefordert, sich bis August des vergangenen Jahres zu registrieren.
Diese Nachricht lässt jedoch vermuten, dass nicht alle Bergleute den Worten der Regierung Folge geleistet haben.
Die Krypto-Mining-Aktivitäten nehmen außerhalb Chinas zu
In einem kürzlich erschienenen Bericht hatten wir darüber berichtet wie sich die Aktivitäten im Bereich Krypto-Mining allmählich von den asiatischen Ländern weg verlagern.
Dem Bericht zufolge wanderten viele dieser Bergleute in nordische Länder ab, die ihnen grüne Energie für ihre Bergbautätigkeiten anboten.
Philip Salter von Genesis Mining, ein wichtiger Akteur der Branche, erklärte, dieser Wandel sei eines der bedeutendsten Ereignisse der letzten Zeit in der Bergbauindustrie. Laut Salter verlagerten Bergleute ihren Schwerpunkt von China nach Schweden und Norwegen, da die Branche dort sicherer und stabiler sei als in China.

