Die Kryptowelt steuert dem neuen Jahr 2024 mit vielversprechenden Aussichten entgegen, da sich zahlreiche Ereignisse zu einem erwartungsgemäß positiven Marktumfeld deuten. Zu den großen Akteuren, die großes Interesse zeigen, gehören die USA, Japan und China, deren Wirtschaften sich im kommenden Jahr auf die Marktentwicklung konzentrieren wollen.
Zu den wichtigsten Ereignissen zählt die verstärkte Aktivität der Zentralbanken. Der US-Dollar wird sich an den Entwicklungen im Immobiliensektor und den Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung orientieren. In Europa gibt die EZB verschiedene Warnungen heraus, und der neuseeländische Dollar sowie der australische Dollar werden von den chinesischen Indikatoren beeinflusst
Ereignisse rund um den US-Dollar
Am kommenden Dienstag werden die Chicagoer Fed-Zahlen zur nationalen Wirtschaftsaktivität sowie die Hauspreisdaten den Wochenauftakt bilden, wobei der Immobiliensektor in diesem Fall eine größere Rolle spielen könnte. Sein Aufwärtstrend könnte auf eine robuste US-Konjunktur hindeuten .
Ökonomen gehen davon aus, dass die Daten aus dem Wohnungssektor Rückschlüsse auf die Konjunktur zulassen. Dies könnte wiederum das Verbrauchervertrauen stärken. Die daraus resultierende Kettenreaktion führt zu einem Anstieg der Inflation, insbesondere aufgrund der steigenden Nachfrage, die durch das wachsende Verbrauchervertrauen ausgelöst wird.
Zusätzlich werden die US-Arbeitslosenanträge berücksichtigt, da eine anfänglich stabile Arbeitslosigkeit auf günstige Bedingungen für einen stabilen Arbeitsmarkt hindeuten könnte. Ein angespannter Arbeitsmarkt würde nämlich das Lohnwachstum ankurbeln und zu einem höheren verfügbaren Einkommen führen.
Eine Steigerung dieses verfügbaren Einkommens würde wiederum die Konsumausgaben ankurbeln und die nachfragebedingte Inflation beeinflussen.
Marktveranstaltungen in Europa
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren der europäischen Wirtschaft zählt der spanische Indikator, der vor allem die Nachfrage nach dem EUR/USD . Der am kommenden Freitag veröffentlichte Bericht wird die vorläufigen Inflationszahlen für Dezember beeinflussen und das Interesse der Anleger trac
Um die Inflation zu bekämpfen, strebt die Europäische Zentralbank eine langfristige Steuerung der Zinssätze auf einem höheren Niveau an. Stabile Inflationszahlen könnten ein Signal für Unterstützungswarnungen der EZB-Direktoren sein.
Das Pfund Sterling dürfte in der kommenden Woche weniger stark fallen, da die britischen Preise erst am Freitag veröffentlicht werden. Ein unerwarteter Rückgang der Immobilienpreise in Großbritannien könnte die Nachfrage nach dem Pfund Sterling beeinflussen. Dieser Rückgang würde das Verbrauchervertrauen und die Konsumausgaben beeinträchtigen.
Ein rückläufiger Konsumtrend würde die nachfragebedingte Inflation verringern. Im Falle einer schwächeren Inflation könnte die Bank of England eine Diskussion über Zinssenkungen einleiten .
Der Loonie hat keinen wirtschaftlichen Indikator, der die Kaufbereitschaft der Kunden beeinflusst, und daher wird der kanadische Dollar aufgrund seines fehlenden Status stark von den Rohölpreisen beeinflusst werden.
Darüber hinaus werden die Rohölpreise auch die Entwicklung des kanadischen Dollars beeinflussen. Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht wird die chinesischen Industrieprofitzahlen aufzeigen und könnte die Kaufbereitschaft, selbst für risikoreichere Anlagen, sowie den kanadischen Dollar beeinflussen.
Der australische Dollar wird von den chinesischen Wirtschaftsindikatoren sowie den Diskussionen um Konjunkturmaßnahmen in Peking beeinflusst. Die Gewinnzahlen aus China werden beim australischen Dollar eine Rolle spielen.
Zudem könnte eine verbesserte Wirtschaftslage zu höheren Industrieprofiten führen und die Nachfrage positiv beeinflussen. Darüber hinaus würden die chinesischen Konten und Wirtschaftsindikatoren ein Drittel der Exporte nach Australien stützen.
Am Dienstag dürfte der japanische Yen vor allem von den japanischen Arbeitsmarktdaten beeinflusst werden. Je angespannter die Marktbedingungen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die höheren Lohnerwartungen in der Region bestätigen. Ein steigender Lohntrend würde die Konsumausgaben ankurbeln, was wiederum den Inflationsdruck erhöhen würde.
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