Der Abwärtstrend am Kryptomarkt setzt sich fort, da Bitcoin-Wale ihre Bestände ausbauen

Zusammenfassung (TL;DR)
- Der Kryptomarkt erlebt diese Woche Preisschwankungen.
- Bitcoin Wale haben sich trotz der Marktvolatilität nicht beirren lassen.
Der Kryptomarkt befindet sich seit Jahresbeginn in einem allgemeinen Aufwärtstrend. Der Wert von Krypto-Assets hat massiv zugenommen, neue Höchststände erreicht und neue Dimensionen erschlossen.
Doch diese Woche erlebte der Kryptomarkt seinen ersten größeren Einbruch des Jahres. Bitcoin-Kurs stürzte auf bis zu 32.000 US-Dollar ab, der Wert von Ethereum fiel ebenfalls unter 1.000 US-Dollar. Die gesamte Marktkapitalisierung der Branche sank auf rund 900 Milliarden US-Dollar.
Während sich die Vermögenswerte am Kryptomarkt gestern etwas erholten und die Marktkapitalisierung ihren vorherigen Höchststand von 1 Billion US-Dollar erreichte, hat die Volatilität der Branche derzeit wieder zugenommen.
Laut Nomics, Bitcoin Kurs erneut um 5 % gefallen. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum, Cardano, Litecoin, Bitcoin Cashhat bis heute Morgen 17 % seines Wertes eingebüßt.
Bitcoin Wale lassen sich von der Volatilität des Kryptomarktes nicht beirren
BitInfoCharts, eine Website, die Adressen mit den größten BTC-Beständen trac, hat enthüllt, dass die Bitcoin Wale sich in keiner Weise seltsam verhalten haben.
Laut der Website werden zehn Wallets trac. Die Hälfte dieser zehn Wallets hat in letzter Zeit keine Aktivität gezeigt. Drei Wallets hingegen waren in letzter Zeit an massiven Transaktionen beteiligt.
Bitfinex, die größte bekannte Wallet, verzeichnete allein in der vergangenen Woche einen Zuwachs von 3000 BTC in ihrem Cold-Wallet-Speicher. Die drittgrößte Adresse war im letzten Monat an Transaktionen mit einem Volumen von fast 20.000 BTC beteiligt.
Um das in den richtigen Kontext zu setzen: Das bedeutet, dass diese drei Wallets an Transaktionen im Wert von über 8 Milliarden Dollar beteiligt waren.
Von den 50 größten Wallets haben lediglich sieben in der letzten Woche BTC transferiert. Das bedeutet, dass die Bitcoin-Großinvestoren die aktuelle Preisvolatilität des Kryptomarktes nicht als Grund zur Panik sehen.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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